Die Waffe im Nacken stellte sein Leben auf den Kopf

Es brauchte das kalte Metall einer Flinte im Nacken des damaligen Dealers Mitch Glaser, damit er sein Leben gründlich überdachte. Ein neues Leben fand er bei Jesus Christus – den er früher mit Adolf Hitler gleichgesetzt hatte.

Mitch Glaser

Mitch Glaser wuchs in New York in einer traditionellen, jüdischen Familie auf. Im Hause der Grosseltern sah er die Bilder unzähliger Verwandter, welche von den Nazis während des Holocaustes ermordet wurden. «Sie starben durch die Hände Hitlers und aus unserer Sicht waren sie durch die Hände von Christen gestorben», erinnert sich Glaser.

Er habe Jesus und die Christenheit als Feinde angesehen. «Ich bin eine untypische Person, die an Jesus glaubt.» Wie kam es dazu?

Er beendete einst das College vorzeitig und glitt mit drei Freunden in San Francisco in den Handel mit Marihuana ab. Er wurde zum Gauner und Dealer. Doch einmal traf er auf Kunden, welche die illegalen Drogen nicht kaufen, sondern stehlen und ihn töten wollten. «Einer der Typen schrie: ‚Tötet ihn jetzt!’» Ein anderer meinte, dass zuerst noch der Rest der Drogen gefunden werden müsse. Die Angreifer zielten mit Feuerwaffen auf ihn.

«Mein ganzes Leben zog an mir vorbei. Ich sass da, mit der Schusswaffe im Nacken und sagte zu mir selbst: ‚Ich kann nicht glauben, dass ich bereit bin, für ein paar hundert Dollar zu sterben!’» Schliesslich gelang es ihm, unverletzt zu entkommen. Für ihn war dies ein Weckruf und er wusste, dass das Hausboot, das er und seine Partner gebaut hatten, die Gefahr nicht wert war.

Eine alte Freundin kehrte in sein Leben zurück und erzählte ihm von Jesus. «Ich hielt dies für Quatsch.» Doch er war bereit, sie zu einem Gottesdienst zu begleiten. Zudem würde er als traditioneller Jude diesen Menschen sogar helfen können. Er hatte sich auf einen verbalen Kampf eingestellt, doch zu seiner Überraschung waren diese Menschen sehr nett.

«Ich hatte noch niemanden zuvor mit Gott reden gehört», erinnert sich Glaser. «Ich war angriffslustig gewesen, doch diese Einstellung schmolz weg, denn ich spürte eine greifbare Präsenz im Raum. Ich wurde kleiner, kleiner und kleiner. Es war die Gegenwart Gottes und das veränderte mich.»

Einige Tage später betete Mitch. «Ich bat Gott, dass wenn er real ist, er sich mir zeigen soll.» Und kurzum fand er ein Neues Testament in einer Telefonzelle. «Ich wusste, dass Gott dies für mich dort gelassen hatte. In den nächsten paar Tagen las ich es durch. Ich erwartete, dass es anti-semitisch wäre und Jesus die Quelle davon sein würde.» Doch mehr und mehr realisierte er, dass Jesus selbst Jude war. «Ich erkannte, dass Jesus der Messias war, auf den mein Volk – und ich ebenso – wartete.»

Mitch begann, sich mit Jesus zu identifizieren. «Er beantwortete keine Frage simpel. Und man kennt das Bild von Jesus am Kreuz, der so hilflos aussieht – doch mir begegnete im Neuen Testament ein starker, kraftvoller Jesus

Er rekapitulierte in dieser Zeit: «Ich realisierte, dass ich Drogen an Teenager verkauft hatte. Ich begann zu weinen, bereute alles und bat Gott um Vergebung.» Und so gab er sein Leben an den jüdischen Messias Jesus hin, nachdem er die Prophezeiungen im Alten Testament gelesen und mit den Geschehnissen des Neuen Bundes verglichen hatte.

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Aus Jesus.ch  mehr Informationen

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