Die Organisation Human Rights Watch wirft der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas schwere Menschenrechtsverletzungen vor.

Fünf Jahre nach der Machtübernahme würden die Menschen im Gazastreifen willkürlich ins Gefängnis gesteckt, gefoltert, ohne Rechtsbeistand abgeurteilt und in Isolierhaft gesteckt, Familienangehörige über das Schicksal der Inhaftierten im Dunkeln gelassen, schreiben die Autoren.

Der gesamte Strafvollzug in dem von der Hamas beherrschten Land verletzte systematisch die Rechte der Häftlinge und gewähre den verantwortlichen Vertretern der Sicherheitsdienste Straffreiheit, kritisiert der stellvertretende HRW-Direktor für den Nahen Osten, Joe Stork, vor der Presse in Gaza. Die unabhängige palästinensische Kommission für Menschenrechte habe allein im vergangenen Jahr 147 Klagen über Folter durch drei verschiedene Hamas-Unterorganisationen erhalten.

Die Hamas dementierte umgehend. Der Bericht sei politisch, unausgewogen. So gehe das Dokument mit keiner Zeile auf die Ungerechtigkeiten der Palästinenserbehörde im Westjordanland gegen Hamas-Angehörige ein.

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