Deutschland im falschen Film mit dem Iran

Nach dem Besuch von Heiko Maas im Iran veröffentlicht die ultra-konservative iranische Zeitung „Dschavan“ bildet auf ihrer Titelseite eine Karikatur von Maas ab, der den Hitlergruß zeigt.

Wird in Berlin der iranische Botschafter einbestellt?

Nein, man macht weiter wie bisher und unterläuft die Sanktionen und belohnt den Iran für seinen Hass auf den Westen noch großzügig mit eigenem Zahlungsverkehr zur EU und verdirbt es sich weiter mit den USA.

Außenminister  Mohammed Sarif (59) lobte vor der Presse die „ernsthaften, deutlichen Gespräche“ mit Maas und die „gemeinsamen Ziele“.

Der Bild-Reporter fragte an der Pressekonferenz: „Akzeptieren Sie das Existenz-Recht Israels?“

Sarif antwortet: „Das Problem ist die aggressive Politik Israels und der USA. Die USA und Israel verletzen die Menschenrechte (?) und die USA führen ihre Verbrechen weiter fort. Sie müssen Netanjahu fragen. Netanjahu hat Atomwaffen, um den Iran zu zerstören. Wir haben keinen Krieg begonnen und werden es auch nicht tun. Aber wenn wir angegriffen werden, werden wir nicht diejenigen sein, die diesen Krieg beenden.“

Er bestätigt damit NICHT das Existenzrecht Israels – und schlägt stattdessen um sich.

Auch der Frage nach der Hinrichtung von Homosexuellen im Iran weicht der Außenminister Irans aus :  „Unsere Gesellschaft hat moralische Prinzipien und gemäß dieser Prinzipien leben wir. Das sind moralische Prinzipien in Bezug auf das Verhalten von Leuten im Allgemeinen. Und das besteht darin, dass das Recht eingehalten wird und dass man sich an Gesetze hält.“

Maas steht während Sarifs Worten wie versteinert neben ihm. Auf die Frage, was das Existenz-Recht Israels angeht, antwortet der Außenminister schließlich unmissverständlich: „Das Existenzrecht Israels gehört zur deutschen Staatsräson und ist nicht verhandelbar. Es ist ein Resultat aus unserer Geschichte. Es ist unverbrüchlich. Und daran ändert sich ganz sicher nichts, weil ich hier in Teheran stehe.“ mehr Informationen

Al-Quds-Marsch: Mit Israelhassern gegen Extremismus?

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Gepostet von Kontraste am Samstag, 1. Juni 2019

 

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