Der Klimawandel kommt – zuallererst in der Wirtschaft

Klima-Aktivistin Greta Thunberg hat gemeinsam mit 15 weiteren Kindern aus aller Welt bei den Vereinten Nationen eine offizielle Beschwerde gegen fünf Nationen eingereicht – darunter auch Deutschland. Das erklärte Thunberg selbst auf Twitter. Bei den anderen Ländern handelt es sich um Argentinien, Brasilien, Frankreich und die Türkei.  mehr Informationen

Die Beschwerdeführer, die von der gemeinnützigen Umweltorganisation Earthjustice und der internationalen Anwaltskanzlei Hausfeld LLP unterstützt werden, machen nach Angaben von Hausfeld unter anderem den Tod von Nachbarn durch Umweltkatastrophen, die Bedrohung traditioneller Lebensweisen, Gesundheitsrisiken und psychische Belastungen geltend.

Den fünf G-20-Mitgliedern Argentinien, Brasilien, Deutschland, Frankreich und Türkei wird angelastet, sie gehörten zu den größten Schädigern des Klimas und verstießen damit gegen die Konvention zum Schutz der Kinderrechte, zu deren Unterzeichnern sie gehörten.

Die rechtliche Grundlage für die Beschwerde ist nach Unicef-Angaben das dritte Zusatzprotokoll der UN-Kinderrechtskonvention zum sogenannten Individualbeschwerdeverfahren, das auch Deutschland ratifiziert hat.   mehr Informationen

Das ist der Dank für die eingeleitete Deindustrialisierung Deutschlands. Doch das wirkliche Problem ist das immer schlechter werdende Wirtschaftsklima. Immer mehr Unternehmen entlassen ihre Angestellten. Es geht den elften Monat in Folge abwärts. Der Klimawandel kommt – und zwar zuallererst in der Wirtschaft. Für viele, die heute demonstrieren, wird es morgen in Deutschland keine Arbeitsplätze mehr geben und ein CO2 verteuertes Leben.  mehr Informationen

Der Grund der zerstörten Kindheit liegt in der Familiengeschichte von Gretas Familie. Ihre Mutter Malena Ernmanals Opernsängerin baute ihre Karriere auf, bis es aus familiären Gründen nicht mehr geht. Nachzulesen in ihrem Buch „Szenen aus dem Herzen. Unser Leben für das Klima“. Ihre Engagements führten sie nach Berlin, Paris, Wien, Amsterdam oder Barcelona. Alle paar Monate eine neue Stadt, die Familie begleitete sie. Als Greta in die fünfte Klasse kommt, geht gar nichts mehr. Sie weigert sich zu essen, weint den ganzen Tag und ist depressiv. Gretas Hungerstreik wird lebensbedrohlich: Zwei Monate lang isst sie fast nichts. Eines Tages sieht Greta in der Schule einen Film über die Verschmutzung der Weltmeere, in dem eine riesige Insel aus Plastikmüll gezeigt wird und bricht in Tränen aus. Dieser Augenblick wird zum Schlüsselmoment für Gretas späteres Engagement für den Klimaschutz, ihre künftige Mission.

Bald darauf gerät auch die kleine Schwester Beata in eine schwere Krise. Als Beata in die vierte Klasse kommt, erträgt sie es nicht mehr, mit ihrer Familie zusammen zu sein, fühlt sich durch ihre Eltern gestört. Mit knapp 11 Jahren erhält Beata die Diagnose „ADHS mit Zügen von Asperger, OCD (Zwangsstörungen) und eine Störung mit oppositionellem Trotzverhalten“.

Nicht ein einziges Mal im gesamten Buch stellt die Mutter sich selbst oder ihren Mann als Eltern in Frage. Schuld sind immer die anderen – die Schule, die Gesellschaft, das Gesundheitssystem. Oder der Klimawandel. Eine Projektion des eigenen Unglücks auf den gesamten Globus. Die herbei prophezeite Klima-Katastrophe gibt Malena Ernman und ihrer Familie die Möglichkeit, das eigene Schicksal und auch die Zuständigkeit für das eigene Wohlergehen hintenanstellen zu können.  Erst wenn „die Menschheit“ sich ändert, wird es auch Familie Thunberg-Ernman besser gehen.  mehr Informationen

60 Staats- und Regierungschefs beim UN-Klimagipfel in New York  rief Thunberg mit den Tränen kämpfend zu: „Wir befinden uns im Anfang eines Massenaussterbens. Wir werden Euch nie vergeben“ Die Reaktion der so beschimpften: Sie applaudieren.

Jemand mit DDR-Hintergrund schrieb in Netz: „Die heutige Greta Rede in New York sollte jeder sehen, um eine Diktatur zu verstehen. Und alle sind begeistert. Wer das ablehnt, hat sich für immer aus der Volksgemeinschaft ausgeschlossen. Zum Ausmerzen asozialer Schädlinge ist es nur ein kurzer Weg.“

Ansprache Greta Thunberg bei UN-Sondergipfel zum Klima

„Wie konntet Ihr es wagen“, fragt Greta Thunberg in ihrer Rede beim UN-Sondergipfel zum Klima.

Gepostet von ZDF heute am Montag, 23. September 2019

https://youtu.be/TMrtLsQbaok

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