Demonstrationen gegen Hamas

Viele sehen in den palästinensischen Protesten gegen die Hamas bereits Vorboten eines „Arabischen Frühlings“ im Gaza-Streifen. Doch dieser Frühling könnte auch in einen tiefen Winter umschlagen.

Wir wollen leben (arabisch bidna naish) nennt sich die Jugendbewegung, die hinter den Demonstrationen in Gaza steht und von weiten Teilen der Bevölkerung und Fraktionen der PLO unterstützt wird. Was für ein kraftvolles Motto, was für ein fundamentaler Gegensatz zum „Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod“ der Jihadisten. 

Ein Frau aus dem Gaza sagt während der Proteste: „Die Söhne der Hamas-Beamten leben in Luxus und vier meiner Söhne sind arbeitslos, ganz Gaza ist arbeitslos, weil Haniyeh und Sinwar (Führer der Hamas) sich überhaupt nicht für die Bedürfnisse der Armen interessieren“ (BTNews).

Die Weltgemeinschaft sorgte für Bildung, Gesundheit und Ernährung, die arabischen Verbündeten beschafften die Mittel für Waffen, Terrortunnel und die Angriffe auf Israel. Eine fatale Arbeitsteilung, nicht nur für Israel, sondern auch für die Einwohner von Gaza. Denn die Hamas hatte nie Interesse an der Verbesserung der Lebensumstände der Bevölkerung. Stattdessen hetzt sie die Jugend in einen sinnlosen Kampf gegen Israel, der nicht die geringste Aussicht auf Erfolg hat. Aber man schafft damit Märtyrer, schürt den Hass auf die Juden und pflegt den eigenen Opfermythos. Das reichte bislang, um an der Macht zu bleiben. Im Schatten der Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit folterte und ermordete sie ihre Rivalen, militärische Auseinandersetzungen mit Israel nutzte sie als Deckung für die Repression nach innen.

Es gibt in Gaza nichts, was es nicht zu kaufen gäbe. „Die Märkte sind voll. In Gaza bekommen sie so ziemlich alles zu kaufen, vom schicksten Handy bis zu den neusten Unterhosen von Boss. Wer das Geld hat, der kann es sich im Gazastreifen gut gehen lassen. Das Problem ist nur, dass die Masse der Menschen im Gazastreifen verarmt und verelendet ist. Es ist vielleicht kein Elendsgebiet, wie es beispielsweise in Ägypten zu beobachten ist, dafür wird der Gazastreifen von den Vereinten Nationen zu gut versorgt.“, erzählt der deutsche Journalist Martin Durm in einem aktuellen Interview mit dem Schweizer Rundfunk.

Ein Jahr „Großer Marsch der Rückkehrbrachte nichts als verkrüppelte oder tote Palästinenser, ein Teil der arabischen Welt ging seither auf Distanz, und die USA strichen die Mittel für die UNRWA, was den Druck von innen noch verstärkt. Wesentliche Unterstützung erhält die sunnitische Terrororganisation heute noch von der Türkei und dem schiitischen Iran.

In den letzten Jahren hatten sich viele Palästinenser aus dem Gaza-Streifen dem IS angeschlossen, darunter ehemalige Mitglieder der Hamas und des Islamischen Jihad. Entgegen ihren Beteuerungen hat die Hamas eng mit dem IS-Ableger im Sinai zusammengearbeitet, wie das Gatestone Institute berichtet. Der IS half der Hamas, durch die Tunnel unter der Grenze zum Sinai Waffen in den Gaza-Streifen zu schmuggeln, im Gegenzug konnten sich die IS-Terroristen darin frei zwischen Gaza und dem Sinai bewegen. Etliche Gräueltaten des IS gegen ägyptische Zivilisten und die ägyptische Armee dürften auf das Konto dieser Zusammenarbeit gehen.

Im Januar 2018 erklärte der IS der Hamas den Krieg: In einem verstörenden Video beschuldigt Hamza al-Zamli die Hamas-Kämpfer, vom Glauben abgefallen zu sein. Al-Zamli stammt aus Rafah, einem Dorf im Gaza-Streifen an der Grenze zum Sinai, und hatte sich drei Jahre zuvor zusammen mit seinen Brüdern dem IS angeschlossen. Im Video beschuldigt er die Hamas, die Palästinenser zu verraten, indem sie Extremisten in Gaza inhaftiert und die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA nicht verhindert habe. Außerdem werde sie vom Iran unterstützt, dem schiitischen Erzfeind. Al-Zamli fordert dazu auf, Mitglieder, Gerichte und Sicherheitspersonal der Hamas sowie Schiiten und Christen in Gaza anzugreifen.

Im Gazastreifen gibt es mittlerweile durchaus Konkurrenz zur Hamas, nämlich durch radikalste Islamisten. Es gibt Zweige des Islamischen Staats IS, die vom Sinai her einsickern.

Sollte sich in Gaza ein Bürgerkrieg radikal islamischer Gruppierungen abzeichnen, wäre das keine gute Nachrichtmehr Informationen

Hamas is brutally oppressing innocent Palestinians

Hamas is brutally oppressing innocent Palestinians. Where are all the so-called "Pro-Palestinian Activists"???Anti-Israel activists only care about Palestinians when they can accuse Israel and blame the Jewish state. If they cared about Palestinians they would condemn Hamas, today and every day, because Hamas is the main problem for the Palestinian people.Watch the report on Hamas’ brutal crackdown against genuine protests in Gaza👇#PrayforGaza #PrayforIsrael #CUFI

Gepostet von Christians United for Israel – UK am Freitag, 22. März 2019

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.