Das verbotene Kapitel in den Synagogen

In der hebräischen Bibel gibt es ein Kapitel, das früher in der Synagoge gelesen wurde. Aber irgendwann wurde es aus dem Plan gestrichen. Heute gilt es als „das verbotene Kapitel“.  Wussten sie das?

Es ist Jesaja 53. Eine sehr wichtige Prophetie über den Messias. 1700 Jahre lang glaubten so gut wie alle Rabbis, dass dieses Kapitel vom Messias handelt. Auch der Talmud (Sanhedrin 98), Jalkut Schimoni, der Sohar, Rambam und andere glaubten, dass es hier um den Messias geht.

Jesaja 53: 3 Er wurde verachtet, von allen gemieden. Von Krankheit und Schmerzen war er gezeichnet. Man konnte seinen Anblick kaum ertragen. Wir wollten nichts von ihm wissen, ja, wir haben ihn sogar verachtet. 4 Dabei war es unsere Krankheit, die er auf sich nahm; er erlitt die Schmerzen, die wir hätten ertragen müssen. Wir aber dachten, diese Leiden seien Gottes gerechte Strafe für ihn. Wir glaubten, dass Gott ihn schlug und leiden ließ, weil er es verdient hatte.

8b Man hat sein Leben auf dieser Erde ausgelöscht. Wegen der Sünden meines Volkes wurde er zu Tode gequält! 9 Man begrub ihn bei Gottlosen, im Grab eines reichen Mannes, obwohl er sein Leben lang kein Unrecht getan hatte. Nie kam ein betrügerisches Wort über seine Lippen.

12 … er hat viele von ihren Sünden erlöst, denn er ließ sich für ihre Verbrechen bestrafen.

Hast du schon einmal gehört, dass dies dem Messias zustoßen soll?

Weiter heißt es: 5 Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt. 6 Wir alle irrten umher wie Schafe, die sich verlaufen haben; jeder ging seinen eigenen Weg. Der Herr aber lud alle unsere Schuld auf ihn.

In Daniel 9,26 steht, der Messias soll vor der Zerstörung des Zweiten Tempels kommen. Das war 70 B.C.

In Micha 5,1 steht, dass der Messias in Bethlehem geboren werden wird.

Warum scheuen sich so viele mit ihm auseinanderzusetzen?

 

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