Das Ende einer offenen Gesellschaft

Die kaltblütig durchgeführte Kommandoaktion von muslimischen Aktivisten auf das Satiremagazin Charlie Hebdo in Paris versetzt Europa einen Schock.

Statt Meinungsverschiedenheiten verbal aufzuarbeiten, gilt nun das Diktat der Waffen. Durch Selbstjustiz kontrollieren muslimische Aktivisten nun offenkundig auch die Journalisten in der „freien Welt“. Wer nicht in ihrem Sinn berichtet, wird offensichtlich liquidiert. Das ist das Ende einer offenen Gesellschaft.

Der Chefredakteur des Charlie Hebdo, Gérard Biard, hatte im JF-Interview nach dem Brandanschlag warnend geäußert: „Ich sage den Franzosen, ich sage Europa und dem Westen insgesamt, aber ich sage auch den Journalisten: Wacht auf! Hört auf, den politischen Islam zu unterstützen. Seid nicht naiv, diese Leute kennen keine Toleranz und bedrohen sogar die Muslime, die ihrer Meinung nach zu moderat sind.“

Der 7. Januar 2015 wirft nicht ein neues Bild auf die islamische Welt, sondern auf die die Naivität des Westens. Nun können sich kritische Muslime auch nicht mehr in Europa sicher fühlen.

Interessant dass gerade am selben Tag die Organisation Opendoors den Weltverfolgungsindex für Christen veröffentlicht hat. Darin ist ersichtlich, dass die meisten Christen in muslimischen Staaten ihre Meinung nicht frei äussern dürfen.

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