Christin in Pakistan droht Hinrichtung

Der Mutter von fünf Kindern fürchte, dass das Urteil jederzeit vollstreckt werden könne. Als der Mann seine Frau im Gefängnis besuchte, habe sie gebeten: „Bitte sag allen, dass sie für mich beten sollen.“ Ihr Mann berichtet weiter: „Sie weiß, dass radikale Muslime ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt haben und alles tun werden, um sie zu töten.“ Asia Noreen ist die erste Frau, die in Pakistan wegen Blasphemie zum Tode verurteilt wurde. Die Christin, die als Tagelöhnerin in einer Obstplantage beschäftigt war, wurde am 19. Juni 2009 im Dorf Itanwali (Provinz Punjab) verhaftet. Sie hatte auf Geheiß eines Landwirts Wasser für die Feldarbeiterinnen geschöpft. Doch sie weigerten sich zu trinken, weil das Gefäß von einer Christin berührt und damit „unrein“ geworden sei. Aufgebrachte Muslime schleppten sie zu einer Moschee, wo sie ihrem Glauben abschwören sollte. Als sie sich weigerte, wurde sie vergewaltigt und dann der Polizei übergeben. Am 8. November 2010 verurteilte sie das Oberste Gericht in Lahore aufgrund des Blasphemiegesetzes zum Tode. Zum Artikel

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