China: Christentum ein böser Kult

Schock für christliche Eltern in China: Sie müssen mit ansehen, wie ihren Kindern in der Schule beigebracht wird, dass das Christentum «ein böser Kult» sei und dass sie «Gott hassen» sollen.

Wie das christliche Hilfswerk «Barnabas Fund» berichtet, wurden nun auch Begriffe wie «Bibel», «Gott» und «Christus» aus Schulbüchern gestrichen. So wurde beispielsweise «Robinson Crusoe» von Daniel Dafoe umgeschrieben.

«Mein Lehrer sagt, dass das Christentum ein böser Kult ist», erklärte ein Junge seiner Mutter. Eine andere Mutter erzählte, wie sie, nachdem sie ein antichristliches Schulbuch im Rucksack ihres Sohnes entdeckt hatte, viele der Gegenstände versteckte, die sie als Gläubige identifizierten. Einen Monat später fand ihr Sohn zufällig ein christliches Flugblatt bei seiner Mutter. Diese erinnert sich: «Er nahm wütend ein Obstmesser aus der Küche und stiess heftig mehrere Löcher hinein.» Dann drohte er seiner Mutter, ihren Glauben aufzugeben, weil das Christentum «ein ‚Xie Jiao‘, ein böser Kult» sei und sie nicht daran glauben dürfe.

Nach der Schule seien die Kinder andere Menschen. «Im atheistischen China wurden diese reinen und unschuldigen Kinder gelehrt, Gott zu hassen», sagt eine Mutter. «Wenn deine Mutter in die Kirche geht und an Gott glaubt, will sie dich nicht mehr als ihr Kind», sagte ein Lehrer.

Eine andere Schule zeigte ein Propagandavideo, in dem Jesus-Nachfolger als grosse, beängstigende Monster dargestellt wurden. Nachdem die Präsentation abgeschlossen war, warnte ein Lehrer, dass christliche Verwandte die Jugendlichen «verzaubern» könnten.

Chinas Zentralregierung hat ihr Durchgreifen gegen das Christentum in den letzten Monaten zudem verstärkt, indem sie die lokalen Regierungsbeamten dazu drängte, die Zahl der Bürger, die an Gott glauben, zu erfassen und zu überwachen.

Ein lokaler Regierungsbeamter in der Provinz Henan sagte gegenüber «Bitter Winter»: «Jeden Tag fragen sie uns, wie viele Menschen in unserem Dorf an Gott glauben. Wenn wir sagen, dass es keine Gläubigen gibt, behaupten sie, dass wir das, was wir wissen, verbergen und es nicht melden

Peking trifft diese Massnahmen laut dem lokalen Beamten, weil es befürchtet, dass die Zahl der Christen zu schnell wächst und dass Gläubige die Botschaft der Partei untergraben oder sogar die Zentralregierung stürzen könnten. Auch Anhänger des Buddhismus und des Taoismus würden überwacht.

Beamte der Zentralregierung nutzen die Nachrichtenplattform «WeChat», um Informationen über Christen und Anhänger anderer Religionen auszutauschen.

Chinas Christen beten für den Westen, darunter auch für andere Glaubensgefangene. Zudem steht in dem Land, in welchem die Bibel früher verboten war, heute die weltgrösste Bibel-Druckerei. Zudem tragen chinesische Christen den Glauben durch die chinesische Bewegung «Back to Jerusalem» hinaus in alle Welt.  mehr Informationen

China «Quoten» zur Inhaftierung von Christen

Dies habe sogar dazu geführt, dass Polizeistationen, die ihr Ziel bereits erreicht hätten, Namen von bereits inhaftierten Christen für etwa 70 US-Dollar an andere Stationen «verkauften».

Christen in China

Sie habe damals nur Hass gekannt, sagt eine Frau. Ihre Stimme wird brüchig, sie hat mit den Tränen zu kämpfen. Erst als sie Jesus getroffen habe, sei ihr bewusst geworden, dass es auch Liebe gebe. Jesus sei das Kostbarste, was sie in ihrem Leben bekommen habe

Ausbreitung des Christentums in China durch informelle Treffen

Johannes Hartl hatte in China die Gelegenheit, an verschiedenen Orten Christen kennen zu lernen, die ihren Glauben in einer der vielen freichristlichen Hauskirchen leben. Die Entwicklung in China ist allgemein so rasant und von Region zu Region verschieden, dass generelle Aussagen über die Riesennation immer schwierig sind. Das Wachstum des Christentums in China ist unaufhaltsam. … Ausbreitung des Christentums in China durch informelle Treffen weiterlesen

China im Wandel

Am 1. Februar 2018 ist in China eine neue Religionsverordnung in Kraft getreten. Sie eröffnet staatlichen Institutionen neue Kontrollmöglichkeiten und reguliert alle religiösen Aktivitäten im Land. Ihr offizielles Ziel besteht darin, «die Religionsfreiheit der Bürger zu schützen». Einige chinesische Kirchenleiter betrachten die Verordnung jedoch als unzulässigen Eingriff in genau diese Freiheit und sehen sie dadurch … China im Wandel weiterlesen

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