Archiv der Kategorie: Verfolgung

Gesichtserkennungssystem in den Kirchen

Zur besseren Kontrolle der Religion hat Peking die Kirchen «gezwungen», Gesichtserkennungs-Systeme einzurichten. «Jede Kirche in China muss ein Gesichtserkennungssystem einrichten und jedes Kirchengebäude wird gezwungen , ein Schild draußen aufzustellen, das den Zutritt für Kinder, Schüler, Studenten, Beamte, Militärpersonal und Mitglieder der Kommunistischen Partei verbietet (? andere Gemeinden wissen von Schild nichts, jedoch von der Gesichtserkennung). Mit Hilfe der Gesichtserkennung speichern sie die Gottesdienstbesucher und versuchen zum Beispiel Kommunisten von der Partei auszuschließen, wenn sie in eine Kirche gehen, sagte Bob Fu, Gründer und Präsident der Menschenrechtsorganisation «China Aid».

Xi Jinping sieht das Wachstum des Christentums in China als Bedrohung seiner Macht an. Das kommunistische Regime hat Gesichtserkennungssystem in den Kirchen weiterlesen

China schränkt den Verkauf von Bibeln ein

In chinesischen Onlineshops kann die Bibel offenbar nicht länger gekauft werden. Das melden unter anderem die New York Times und CNN. Auch wenn Peking den Druck und Verkauf von Bibeln stets kontrollierte, war es im Internet möglich, das Buch zu kaufen. Dies ist nun offenbar vorbei. China schränkt den Verkauf von Bibeln ein weiterlesen

Kirchenschließungen in Algerien

Nachdem vier Kirchen geschlossen worden sind, fürchten algerische Christen, dass  Schließungen von weiteren Versammlungsorten folgen könnten.

Das Gesetz, das nicht-muslimische Gottesdienste regelt, macht den Minderheiten das Leben schwer. Im Jahr 2006 in Kraft getreten, sieht das Gesetz vor, dass eine Genehmigung vorliegen muss, wenn in einem Gebäude ein nicht-muslimischer Gottesdienst gefeiert wird.

Bewilligungen sind nur schwer zu erhalten. Und wer ein Gebäude an eine Kirchgemeinde vermietet, riskiert, selbst von den Behörden bedroht und eingeschüchtert zu werden. Kirchenschließungen in Algerien weiterlesen

Durch Folter erfuhr sie von Gott

Als Kyung-ja*  zum ersten Mal von Gott hörte, befand sie sich weder in einer Kirche noch in einem Hauskreis oder hörte ein Radioprogramm. Sie wurde gefoltert und der Mann, der sie folterte, fragte sie über diesen Gott aus. Dabei hatte sie keine Ahnung, wer das war… Durch Folter erfuhr sie von Gott weiterlesen

Vor dem Gefängnis nicht verschont

Seit vielen Jahren werden Christen im Iran verhaftet. Besonders Christen muslimischer Herkunft werden zu hohen Haftstrafen verurteilt. Morad (Name geändert) musste sechs Monate in einem iranischen Gefängnis verbringen. Sein Glaube an Jesus Christus wurde auf eine harte Probe gestellt.

Morad hat Vor dem Gefängnis nicht verschont weiterlesen

100 Menschen ins Gefängnis, weil sie auf einer Beerdigung gebetet hatten

Auf der Abdankung des Anwalts und Aktivisten Asma Jahangir beteten muslimische Frauen und Männer gemeinsam, bis jemand das «gemischte Gebet» als blasphemisch deklarierte. «Der Mann, der nun die Anklage einzugeben versucht, könnte noch weiter gehen und es als Sünde darstellen, dass Frauen bei einer Beerdigung dabei sind», sagt Bruce Allen von «Forgotten Missionaries International» (FMI). «Es ist bereits ein Tabu in der pakistanischen Kultur, dass eine Frau bei der Beerdigung bis ans Grab geht, auch wenn manche Islam-Lehrer sagen, dass dieser Bann nicht im Sinne Mohammeds sei.»

Grundsätzlich gilt gegenwärtig in Pakistan, dass Frauen nicht an Beerdigungen teilzunehmen haben. 100 Menschen ins Gefängnis, weil sie auf einer Beerdigung gebetet hatten weiterlesen

Die Türkei neigt zum rassistischen Nationalismus

Die Regierung der Türkei veröffentlicht eine Online-Genealogie-Datenbank, damit jeder die ethnische Zugehörigkeit einsehen kann, die bis in die osmanische Zeit hinein aufgelistet sind.

Rassistische Kommentare sind bereits in sozialen Medien präsent, mit Aussagen wie: „Krypto-Armenier, Griechen und Juden im Land werden jetzt entlarvt“ und „Verräter werden endlich ihre Herkunft lernen“.

Erdogan beschwerte sich: „Wir werden beschuldigt, Juden, Armenier oder Griechen zu sein.“ Erdogan will das „Türkentum“ seines Landes zeigen, obwohl er selbst georgischer Abstammung ist.

Im Jahr 2013 berichtete Agos, dass die Regierung heimlich Minderheiten in den Bevölkerungsregistern kodierte: Griechen waren 1, Armenier waren 2 und Juden 3. Das führte zu den schwierigen Situationen, dass wenn ein junger Mann sich für die Wehrpflicht melden musste, es Leute gab, die mehr wussten, als er selbst. Die Türkei neigt zum rassistischen Nationalismus weiterlesen

Attentate auf Christen

In der russischen Republik Dagestan hat ein junger Mann fünf Frauen nach ihrem Gottesdienstbesuch am 18. Februar erschossen und mindestens drei weitere Personen verletzt. Anschließend töteten Polizisten den Mann auf der Flucht. Die Tat ereignete sich in der Kleinstadt Kisljar vor einer russisch-orthodoxen Kirche, nahe der Grenze zu Tschetschenien. Bei dem Täter handelt es sich um den ortsansässigen 22-jährigen Khalil Khalilov. Der „Islamische Staat“ (IS) hat sich zum Attentat bekannt. Gegenüber der russischen Tageszeitung „RBK“ berichtete der beim Attentat anwesende Priester Pavel, nach dem Gottesdienst habe ein bärtiger Mann vor der Kirche „Allahu akbar“ (Allah ist der Größte) gerufen. „Als wir die Schüsse hörten, schlossen wir schnell die Türen, damit er nicht eindringen konnte“, so der Geistliche.   mehr Informationen

In Indonesien hat ein Attentäter während eines Gottesdienstes vier Personen mit einem Samuraischwert verletzt, darunter den deutschen katholischen Geistlichen Karl-Edmund Prier (81). Die Attentate auf Christen weiterlesen

Als Christ in Marokko

Rachid (42) stammt aus der Küstenstadt Agadir, nahe Marrakesch. Der fünffache Familienvater wurde in den 90er-Jahren Christ. Jahrelang lebte er seinen Glauben im Versteckten. Nun tut er seine Glaubensüberzeugungen auch öffentlich kund und nutzt das Internet, um «das reale Christentum» zu vermitteln.

«Zuerst verspottete ich diesen Glauben, wie viele andere Marokkaner auch, hauptsächlich weil Als Christ in Marokko weiterlesen

China im Wandel

Am 1. Februar 2018 ist in China eine neue Religionsverordnung in Kraft getreten. Sie eröffnet staatlichen Institutionen neue Kontrollmöglichkeiten und reguliert alle religiösen Aktivitäten im Land. Ihr offizielles Ziel besteht darin, «die Religionsfreiheit der Bürger zu schützen». Einige chinesische Kirchenleiter betrachten die Verordnung jedoch als unzulässigen Eingriff in genau diese Freiheit und sehen sie dadurch bedroht.

Die Verordnung macht detaillierte Auflagen für die Registrierung religiöser Organisationen wie auch die Nutzung eines Gebäudes für religiöse Aktivitäten. Gleichzeitig werden lokale Religionsbehörden mit Befugnissen ausgestattet, nach eigenem Ermessen über entsprechende Anträge zu entscheiden.

Religiöse Lehrer oder Mitarbeiter religiöser Institutionen werden zur Auskunft gegenüber den Behörden verpflichtet. China im Wandel weiterlesen

Verzweifelte Iraner

Im iranischen Gottesstaat gibt es einen traurigen Trend: In den vergangenen Jahrzehnten ist sowohl die Anzahl von Menschen, die unter Depression leiden, als auch die Selbstmordrate, Scheidungsrate und der Drogenmissbrauch extrem angestiegen, berichtet das christliche Werk Heart4Iran. Viele Menschen greifen zu Drogen und Kriminalität, um mit Problemen wie Armut, Arbeitslosigkeit und der Unterdrückung seitens der Regierung umgehen zu können.

Der Anstieg Verzweifelte Iraner weiterlesen

Wie antisemitisch ist Deutschland heute?

Fast genau 73 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz diskutierte Anne Will am Sonntagabend 28.1.2018 in der ARD mit ihren Gästen über Antisemitismus in Deutschland. Ihre Sendung hatte sie provokant mit der Frage überschrieben: „Wie antisemitisch ist Deutschland heute?“

Vor allem Bejaranos Augenzeugenberichte waren außergewöhnlich und machten die Sendung zu etwas Besonderem. Die 93-Jährige überlebte als junge Frau die Konzentrationslager Ravensbrück und Auschwitz. Bejaranos Lebensgeschichte und ihre Erzählungen bewegten die Herzen, ihre Schilderungen ließen es dem Zuschauer an diesem Abend kalt den Rücken runterlaufen. Später radikalisierte sie ihre Aussagen und erklärte sogar, „dass Deutschland immer antisemitisch war. Dass sich da nicht viel geändert hat.“ Esther Bejerano setzt sich für den antisemitischen BDS ein. Der BDS (Boycott Divestment Sanctions) zielt auf die Vernichtung Israels, nicht nur auf Warenboykott. mehr Informationen

Bemerkenswert war der Beitrag von Wenzel Michalski, Direktor Human Rights Watch Deutschland. Sein Sohn wurde in der Schule von türkischen und arabischen Mitschülern beleidigt, geschlagen und bei einer „Scheinhinrichtung“ gewürgt. Nicht nur für ihn ein Skandal: Die Lehrer hätten sich nicht gekümmert, ja sogar Verständnis für die Täter gezeigt, wegen „ihrer Erfahrungen“ würde es Muslime halt „aggressiv machen, wenn ein Jude in der Klasse sei.“

Die aus Palästina stammende Sawsan Chebli, SPD-Staatssekretärin, behauptete:  „90 % der antisemitischen Straftaten werden von rechts begangen und nicht von Muslimen und nicht von Migranten“, was allen Studien widerspricht (20% von links, 15% von rechts, 48% von muslimischen Person – siehe unten).  mehr Informationen

In einer Online Umfrage erklärten 27 Prozent der europäischen und 11 Prozent der amerikanischen Juden, sie würden sich unsicher fühlen. Wie antisemitisch ist Deutschland heute? weiterlesen