Archiv der Kategorie: 7 Verfolgung

Aufbruch durch Fokusierung auf Jesus

Vor dem Syrienkrieg und der Flüchtlingskrise seien die Gemeinden des Libanons völlig auf sich selbst konzentriert gewesen, berichtet Elie Haddad, Leiter des Arabisch-Baptistischen Theologischen Seminars ABTS, gegenüber «Mission Network News». Die Grenzen jeder Gemeinde, die eigenen Bräuche und religiösen Normen seien strikt eingehalten worden – und wer Teil einer Kirche sein wollte, musste sich erst einmal an die Regeln halten…

Dies habe sich in den vergangenen Jahren komplett verändert. Aufbruch durch Fokusierung auf Jesus weiterlesen

Im Iran glauben immer mehr Menschen an Jesus

Laut CBN und iranwire.com gab Mahmoud Alavi (Minister für Nachrichtenwesen und Staatssicherheit) anfangs Mai 2019, erstmals öffentlich zu, dass sich das Christentum «in Teilen» des Irans ausbreitet.

Alavi erklärte weiter: «Diese Bekehrten sind gewöhnliche Menschen, deren Job es ist, Sandwiches oder ähnliche Dinge zu verkaufen.» Weiter betonte Alavi, «dass wir keine andere Wahl haben, als sie zu fragen, warum sie ihren Glauben gewechselt haben».

Zumindest einen Teil der Antwort scheint Alavi bereits zu kennen: «Einige von ihnen sagten, dass sie nach einer Religion suchen, die ihnen Frieden gibt. Im Iran glauben immer mehr Menschen an Jesus weiterlesen

Exodus junger Juden aus Deutschland

„Ich glaube, dass junge Juden hier keine Zukunft haben.“ Sagt die 46-Jährige Evelyn Mende in der Zeitschrift „Die Welt“ vom 27.4.19.

Die Geschichte des 16-Jährigen Liam Rückert aus dem Berliner Bezirk Spandau hatte vor einem Jahr bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt, weil Liam wegen seiner jüdischen Herkunft von Mitschülern bedroht und gemobbt wurde. Dank Auswanderung mit Naale entkam er den Quälereien seiner Mitschüler.

Naale ist die hebräische Kurzform für „Jugendliche immigrieren vor ihren Eltern“. Weltweit wandern jedes Jahr etwa 700 junge Juden mit Naale nach Israel aus, Tendenz steigend. Aus Deutschland kamen 2018 knapp 50 junge Juden nach Israel.

Ich habe total Angst vor dem muslimischen Antisemitismus“, sagt Evelyn Mende. „Ich kann nicht einschätzen, wie schlimm das noch wird.“ Viele der jüngsten antisemitischen Übergriffe in Berlin sind auch in israelischen Medien thematisiert worden. Exodus junger Juden aus Deutschland weiterlesen

Christenverfolgung kennt keine Grenzen

Nach den Anschlägen in Sri Lanka hat sich das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ besorgt über die wachsende weltweite Christenverfolgung geäußert. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat die Taten für sich reklamiert.

Thomas Heine-Geldern sagte am 26. April in Wien: „2019 ist schon jetzt eines der blutigsten Jahre für Christen.“ Die Christenverfolgung kenne keine Grenzen: „Sie kennt keine Pause, erst recht nicht an den höchsten christlichen Festtagen. Sie kennt kein Erbarmen mit unschuldigen Menschen, die oft zu Sündenböcken für weltweite Entwicklungen gemacht werden.“ Christenverfolgung kennt keine Grenzen weiterlesen

Jesus erschien der gesamten Gruppe

Die Hilfsorganisation «Barnabas Fund», die sich weltweit für die verfolgte Kirche einsetzt, berichtet von einer Gruppe von 500 Christen mit muslimischem Hintergrund, die sich in einem Dorf versteckt hielten. Die militanten Islamisten fanden sie dennoch.

Die Mehrheit von ihnen konnte fliehen, aber 76 Männer, Frauen und teils kleine Kinder wurden gefangen und in ein Terroristenlager von Boko Haram gebracht, wo sie gefoltert wurden. Die vier Männer, Leiter der Gruppe, wurden mit vorgehaltener Waffe aufgefordert, ihrem Glauben an Jesus abzusagen und zum Islam zurückzukehren. Als sie sich weigerten, wurden die Männer vor den Augen ihrer Familien und Freunde umgebracht.

In der folgenden Woche wurden die Ehefrauen der vier ermordeten Männer ebenfalls aufgefordert, ihrem Glauben abzusagen – Jesus erschien der gesamten Gruppe weiterlesen

Mord und Todschlag – Warum?

Update 27.3.19

Der Chairman der Moschee von Christchurch beschuldigt den Mossad Drahtzieher des Attentats zu sein: “…ich fürchte mich nicht davor zu sagen, dass ich glaube, dass der Mossad dahinter steckt…”

Nach den Angriffen der neuseeländischen Moschee in Christchurch behauptete der Anführer der Moschee Ahmed Bhamji bei der Kundgebung „Love Aotearoa, Hate Racism“, dass der Mossad (Israels Nationaler Geheimdienst) hinter der Erschießung der neuseeländischen Polizei steckte und lokale jüdische Geschäfte den Terroristen Brenton Tarrant finanzierten.

Sudan Predigt von Scheich Abd Al-Jalil Al-Karouri: Die Juden sind hinter dem Massaker von NZ; Sie sind die Feinde der Christen und Muslime

Sudan Sermon by Sheikh Abd Al-Jalil Al-Karouri: The Jews Are Behind NZ Massacre; They Are the Enemies of Christians and Muslims

Gepostet von Eye On Antisemitism am Montag, 18. März 2019

Der Attentäter im neuseeländischen Christchurch, der in Australien geborene Brenton Tarrant (28), hat offenbar bereits seit zwei Jahren einen Anschlag dieser Art geplant. Dies hat er dem „Bournemouth Echo“ zufolge in einem ersten Verhör ausgesagt. Die Moscheen in Christchurch habe er vor etwa drei Monaten als Ziele auserkoren. Über eine Bodycam streamte der Mann die Tat auch auf Facebook.

In dem 74-seitigen PDF-Dokument mit dem Titel „The Great Replacement“ erklärte Tarrant, sich trotz seiner dortigen Geburt nicht als Australier zu identifizieren, sondern stolzer Europäer zu sein. Nachdem er zuvor Kommunist, Anarchist und Libertärer gewesen wäre, beschrieb sich Tarrant in seinem Manifest als „ethnonationalistischer Ökofaschist“. Er glaube an eine „ethnische Autonomie für alle Völker mit einem Fokus auf den Erhalt der Natur und der natürlichen Ordnung“.

Er sei nicht „islamophob“ in dem Sinne, dass er Angst vor dem Islam als solchem hätte. Allerdings erachtete er seine Gewalt gegen Muslime aus ökologisch bedingten, antinatalistischen Erwägungen für gerechtfertigt, da diese „Invasoren“ mit hoher Geburtenrate wären.

In seinem Manifest heißt es: „Die Umwelt wird durch die Überbevölkerung zerstört. Wir Europäer sind eine der Gruppen, die die Welt nicht überbevölkern. Die Invasoren überbevölkern die Welt. Indem man die Invasoren tötet, die Überbevölkerung tötet, rettet man die Umwelt.“  Mord und Todschlag – Warum? weiterlesen

Hoffnung wächst unter den somalischen Christen

Das Leben für somalische Christen ist äußerst schwierig. Islamisten und auch die eigene Familie hetzen jeden, der es wagt, den Islam zu verlassen und Jesus Christus nachzufolgen.

Obschon sich die Christen des Landes nur im Geheimen treffen können, gab es zuletzt positive Entwicklungen. Viele Somalis haben von Jesus gehört, ihn angenommen und sich taufen lassen. Ein Christ erklärt, dass er zusammen mit anderen seit zwei Jahren Jüngerschaftsschulungen durchführt. «Dank dieses Trainings stehen die Leute jetzt fest im Glauben.»

Die Teilnehmer hätten gelernt, das Hoffnung wächst unter den somalischen Christen weiterlesen

Zunehmende Gewalt gegen Christen in Indien

Mindestens 29 gewaltsame Angriffe gegen Christen zählt die Menschenrechtsorganisation „ADF International“ allein im Januar. Körperliche wie verbale Gewalt bis hin zu willkürlichen Verhaftungen von Christen seien an der Tagesordnung.

ADF zufolge würden Gläubige immer wieder von Schlägertrupps überfallen, während sie sich zum Gebet versammelt hätten. Dabei machten die Täter auch vor Frauen und Kindern nicht Halt. Verbale Beschimpfungen und Beleidigungen seien an der Tagesordnung. Die indische Polizei decke nicht nur die Täter, oft gehörten Polizeibeamte sogar zu den Unterdrückern. Beispielsweise dann, wenn Christen unter dem Vorwand fadenscheiniger Anschuldigungen verhaftet würden.  Zunehmende Gewalt gegen Christen in Indien weiterlesen

Immer mehr iranische Christen werden verfolgt

Die Verfolgung von Christen im Iran hat 2018 ein neues Ausmaß erreicht wie aus einem ausführlichen Bericht hervorgeht, der gemeinsam von Open Doors, Middle East Concern, Article 18 und Christian Solidarity Worldwide veröffentlicht wurde.

von Majid Rafizadeh, iranisch-amerikanischer Politikwissenschaftler, auf audiatur, hier gekürzte Version

„Ende 2018 kam es zu einer beispiellosen Welle von Razzien auf private Hausgemeindenversammlungen, was zu einer grossen Zahl von Verhaftungen führte. Viele Christen wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt oder erhielten vom Berufungsgericht bestätigte Urteile“, heißt es im Bericht.

Trotz solcher ungeheuren Schikanen und Angriffen auf Christen, die in Immer mehr iranische Christen werden verfolgt weiterlesen

Entführungen und Erpressung in Syrien

Die jesidische Gemeinde in der kurdischen Stadt Afrin ist mit einer großen Bedrohung konfrontiert. Die islamistische Gruppe, die die Stadt kontrolliert, entführt Mitglieder der religiösen Minderheit, um Tausende Dollar an Lösegeld zu erpressen. Afrin im Nordwesten Syriens wurde letztes Jahr im Januar von der türkischen Armee und mit ihr verbündeten syrisch-islamistischen Rebellen angegriffen. Die Militäraktion führte zur Vertreibung Zehntausender in der Region ansässiger Kurden. Diejenigen, die blieben, sehen sich mit einer Reihe an Problemen und Sicherheitsherausforderungen konfrontiert.

Laut der Organisation Jivin, die sich um jesidische Belange kümmert, haben die islamistischen Gruppen ein Geschäft daraus gemacht, Jesiden zu entführen, um sie danach gegen Lösegeld freizupressen. Der Vorsitzende der Organisation, Entführungen und Erpressung in Syrien weiterlesen

Zustände in Syrien wie unter dem IS

Christen von Idlib: «Wir sitzen hier in der Falle». Der Einmarsch der Türken in Syrien im vergangenen Jahr hat den Christen in Idlib indirekt Unheil gebracht.

Das aus einem Ableger der globalen Terrororganisation Al-Kaida hervorgegangene «Syrische Befreiungskomitee» (HTS) hat alle anderen Milizen ausgeschaltet und ist nun alleiniger Herr in dem Territorium.

Nichts «Sichtbares» vom Christentum wird unter dem HTS toleriert. Jedes christliche Gebet in der Öffentlichkeit wurde untersagt. Es darf keine einzige Glocke mehr zum Gottesdienst rufen. Im strömenden Winterregen mussten alle Kreuze von den Kirchen entfernt werden. Diese dürfen nicht mehr als solche erkennbar sein.

Bei den Häusern der Christen muss neben die Haustür Zustände in Syrien wie unter dem IS weiterlesen

Weltverfolgungsindex 2019

Zunahme der Christenverfolgung in China und Indien

Im Berichtszeitraum wurden in China mehr Christen als in jedem anderen Land inhaftiert: 1’131 gegenüber 134 im Vorjahr – viele davon ohne Gerichtsverfahren. Ausgestattet mit einer seit Maos Zeiten ungekannten Machtfülle, versucht Staatschef Xi Jinping die stetig wachsenden christlichen Gemeinschaften zur absoluten Loyalität gegenüber Staat und kommunistischer Partei zu zwingen.

In puncto Personenkult und Kontrolle seiner Bürger ist Nordkorea (1) jedoch weiter beispiellos. Das Land Weltverfolgungsindex 2019 weiterlesen

China «Quoten» zur Inhaftierung von Christen

Open Doors USA berichtet von «Quoten» zur Inhaftierung von Christen. Ein Polizist habe dem Magazin für Religionsfreiheit «Bitter Winter» berichtet, dass die diversen Stationen darüber informiert worden seien, dass auf einer 100-Punkte-Skala bewertet werde, wie viele Christen sie inhaftiert hätten. Dies habe sogar dazu geführt, dass Polizeistationen, die ihr Ziel bereits erreicht hätten, Namen von bereits inhaftierten Christen für etwa 70 US-Dollar an andere Stationen «verkauften».

Bereits am 10. Dezember 2018 wurden über 100 Mitglieder der chinesischen Early Rain Covenant Church in Chengdu inhaftiert. Nun sind weitere 60 Mitglieder gefangen genommen wurden. Sie hatten China «Quoten» zur Inhaftierung von Christen weiterlesen

Christen in China

Die NZZ berichtete am 29.12.2018 (Zusammenfassung):

Seit den achtziger Jahren wendet sich eine wachsende Zahl an Chinesen dem Christentum zu. In den vergangenen Monaten haben die Repressionen gegen die protestantischen Hauskirchen zugenommen.

Den Gläubigen gibt der christliche Glaube jenen Halt, den ihr die Kommunistische Partei trotz allen Heilsversprechen nie wird bieten können. Die älteren Gemeindemitglieder erzählen von ihrer Zeit während der Kulturrevolution zwischen 1966 und 1976. Sie habe damals nur Hass gekannt, sagt eine Frau. Ihre Stimme wird brüchig, sie hat mit den Tränen zu kämpfen. Erst als sie Jesus getroffen habe, sei ihr bewusst geworden, dass es auch Liebe gebe. Jesus sei das Kostbarste, was sie in ihrem Leben bekommen habe, fügt sie an.

Gegenüber den neunziger Jahren Christen in China weiterlesen

In Luhansk werden Kirchen geschlossen

Ein Mitglied einer Luhansker Kirche ist besorgt: «Die Behörden haben erklärt, dass unsere Gebäude nicht mehr uns gehören

Zwei katholische Pfarreien in Luhansk und Stachanov warten noch auf die Ergebnisse ihrer Anfragen. Protestantische und evangelische Kirchen mussten Bußgelder zahlen und unerwartete Überfälle durch die Polizei auf ihre Gotteshäuser erleiden.

Im Osten der Ukraine In Luhansk werden Kirchen geschlossen weiterlesen