Archiv der Kategorie: 7 Verfolgung

Algerien schließt eine weitere Kirche

Letzten Freitag 11.10.19 informierte die örtliche Polizei, dass man das Kirchengebäude der Full Gospel Church in Tizi Ouzou am Mittwoch, den 16. Oktober 2019 schließen werde, berichtet Open Doors. Es ist der nächste Schritt der Regierung im Rahmen ihres mutmaßlichen Plans, alle protestantischen Kirchen im größten Land Afrikas zu schließen.

Pastor Salah lud die etwa 700 Gemeindeglieder zu einer letzten gemeinsamen Versammlung in der Kirche am Dienstag ein, um die Informationen über die bevorstehende Schließung mitzuteilen. Die Gemeinde zählt zu den größten Algeriens.

Auch eine Gemeinde der „Assemblies of God“ in Tizi Ouzou sowie eine Gemeinde in Makouda wurden über ihre bevorstehende Schließung informiert. Seit Anfang 2018 wurden damit bereits über 15 Kirchen in Algerien geschlossen.  
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China bläst zum Bildersturm

In China bleibt kein Stein auf dem anderen, berichtet Open Doors. Buddhistische Statuen werden niedergerissen, Tempel und christliche Gemeinden geschlossen, Kreuze niedergerissen und Pastoren verhaftet.

Im Eiltempo wurden in den letzten Jahren religiöse Symbole der Dao, Buddhisten, Muslime wie auch der Christen niedergerissen. Religiöse Aktivitäten werden elektronisch in nie dagewesener Weise überwacht. Im Februar 2018 wurde ein neues Religionsgesetz eingeführt.

Vor fünf bis zehn Jahren war die Glaubensfreiheit am größten. Erste Kampagnen, in deren Zuge Kreuze von den Kirchendächern geholt wurden, erfolgten bereits in den Jahren 2014 und 2015. China bläst zum Bildersturm weiterlesen

Iranisches Gericht verurteilt Buchhändler wegen Bibelverkaufs

Der iranische Wächterrat hat einen kurdischen Buchhändler zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Er hat in seinem Geschäft Bibeln verkauft. Die Meldung der Jerusalem Post basiert auf Angaben der Hengaw-Organisation für Menschenrechte.

Im vergangenen Monat wurden drei Frauen zu Haftstrafen von jeweils mindestens 16 Jahren verurteilt. Sie hatten die islamische Kleiderordnung des Landes missachtet. Insgesamt wurden 2018 39 Frauen verhaftet, weil sie keinen Hijab trugen.

Auch der Teheraner Politikprofessor Iranisches Gericht verurteilt Buchhändler wegen Bibelverkaufs weiterlesen

Steinigung und Verbrennung überlebt

In einem Interview sagt ein Mann aus Yazidi: Als ISIS herausfand, dass ich ein Nachfolger Christi war, begannen sie, mich zu steinigen. „Sie schlugen mich mit großen Steinen auf meinem Körper“, erinnerte er sich. „Die Steine haben mich nicht berührt.“ Der Mann sagte, dass ISIS-Mitglieder ihn nach der Steinigung mit 20 Gallonen Benzin getränkt hätten. Aber obwohl er insgesamt dreimal bei lebendigem Leib verbrannt wurde, sagte er, er habe unversehrt überlebt.  Steinigung und Verbrennung überlebt weiterlesen

Zweifel auf Mord-Mission

«Uns wurde gesagt, dass Christen Ungläubige sind», erinnert sich Mulyadi (Name geändert). «Wenn wir Christen töten, dann ist dies das Ticket in den Himmel.» «Ich wusste nichts über diese Religion, nur dass sie offenbar den Islam bedrohte.»

In seinen frühen Teenagerjahren war Mulyadi aus einem islamischen Internat geflohen. Dort waren nur muslimische Schriften gelehrt worden. «Für mich waren das zu viele Regeln.» Da er sich bereits mit seinem Vater überworfen hatte, konnte er im Grunde nirgendwo hingehen – doch dann traf er auf islamische Extremisten … Zweifel auf Mord-Mission weiterlesen

Politische Umerziehung für Chinas Pastoren

In China verschärfen die Behörden ihre Politik der Sinisierung – der Prägung aller Lebensbereiche im Sinne der Kommunistischen Partei. Nach einem Bericht des Internetmagazins „Bitter Winter“ werden Pastoren der staatlich anerkannten Drei-Selbst-Kirche gezwungen, sich einer politischen Umerziehung zu unterziehen.

Im ganzen Land erleben Drei-Selbst Kirchen anhaltende Drohungen und Schikanen von Behörden in ihrem Bestreben, das Christentum zu sinisieren. „Wir müssen die Partei als Gott betrachten – ganz genauso wie Gott“, ist eines der Credos.

Mitte Juli startete die Provinzregierung von Liaoning im Nordosten Chinas einen Schulungskurs für Pastoren und Priester der Drei-Selbst Kirche.

„Sie sagten, dass bei Predigten traditionelle chinesische Kleidung getragen werden müsse und dass alle Kirchen im europäischen, gotischen Stil abgerissen und stattdessen Kirchen im chinesischen Stil gebaut werden müssten“, berichtete ein Pastor, der an der Schulung teilnahm. „Was den Inhalt der Predigten betrifft, so darf nur das gesagt werden, was die Regierung anordnet. Jeder, der predigt, muss an den Schulungen teilnehmen. Wer das nicht tut, bekommt kein Abschlusszertifikat und darf nicht mehr von der Kanzel predigen.“ Politische Umerziehung für Chinas Pastoren weiterlesen

China: Christentum ein böser Kult

Schock für christliche Eltern in China: Sie müssen mit ansehen, wie ihren Kindern in der Schule beigebracht wird, dass das Christentum «ein böser Kult» sei und dass sie «Gott hassen» sollen.

Wie das christliche Hilfswerk «Barnabas Fund» berichtet, wurden nun auch Begriffe wie «Bibel», «Gott» und «Christus» aus Schulbüchern gestrichen. So wurde beispielsweise «Robinson Crusoe» von Daniel Dafoe umgeschrieben. China: Christentum ein böser Kult weiterlesen

Vom Heroin- zum Bibelschmuggler

Viktor * hat einst illegale Drogen in Zentralasien geschmuggelt.

„Er hat die natürlichen Fähigkeiten, sich mit unterschiedlichen Menschen zu vernetzen“, so ein Bericht von Open Doors. Er war so gut, dass ihm die Gelegenheit geboten wurde, Drogen über die Grenze zu schmuggeln. Aber im Jahr 1996 wurde Viktor mit neun Pfund Heroin erwischt und ins Gefängnis geschickt.

Nach seiner Inhaftierung wurde er depressiv und wollte sich selbst umbringen. „Ich fühlte mich innerlich leer und wollte nicht mehr leben. Ich wusste nicht, wie lange ich im Gefängnis sein würde “, sagte er zu Open Doors.

Eines Tages erhielt Viktors Zellengenosse ein Paket von seiner Mutter, das das Johannesevangelium enthielt. Der Zellengenosse bot Viktor an, es zu lesen. Viktor wollte zunächst nicht. Aber nach 10 Nächten mit schlechtem Schlaf hob er das Buch auf und begann es zu lesen.

Für ihn ergab das keinen Sinn. Worte wie „Das Wort war zuerst und das Wort war Gott“ ergaben für mich keinen Sinn“, erzählte er. „Was sollte das heißen? Ich habe es weggelegt und aufgehört zu lesen.“

Aber dann passierte etwas Ungewöhnliches. Vom Heroin- zum Bibelschmuggler weiterlesen

Gemeinden in den Flüchtlingslagern

«Im Norden von Äthiopien gibt es grosse Flüchtlingslager, in denen Eritreer Zuflucht gefunden haben», berichtet Jürg Gugger, Leiter des Schweizer Zweigs von «ReachAcross». Das Schweizer Werk schult eritreische Christen, die in Flüchtlingslagern leben.

«Es ist uns ein Anliegen, die eritreische Kirche zu unterstützen. Die Situation für die Christen in Eritrea ist schwierig, sie müssen fliehen und werden verfolgt

In den Flüchtlingslager gibt es kleine evangelische Gemeinden. Diese unterstützen sie, vor allem im Bereich Bildung. Sobald sich die Lage in der Heimat verbessert, können sie sich dort um ihre Mitmenschen kümmern. Schwierig ist, dass diese Flüchtlinge keine wirklichen Perspektiven in Äthiopien haben. Gemeinden in den Flüchtlingslagern weiterlesen

Algerien: Die Kirche wächst

In dem größten afrikanischen Land der Welt leben trotz  Verfolgung immer mehr Christen.

Algerien ist zu 95 Prozent muslimisch, und Gläubige sehen sich laut Open Doors unerträglichem Druck von Familienangehörigen und Nachbarn ausgesetzt.

„Im Jahr 2008 gab es schätzungsweise 10’000 Christen… bis 2015 war diese Zahl auf 380’000 angewachsen. Ich glaube, es könnte sich jetzt 500’000 nähern “, bemerkt Dr. Rex Rogers, Präsident von SAT-7 USA. Er schreibt einen grossen Teil des Wachstums der christlichen Satellitenprogramme zu.

Das Joshua-Projekt, das auch das Wachstum der Kirche verfolgt, bestätigt, dass es in Algerien mindestens 600’000 bekennende Christen gibt. Algerien: Die Kirche wächst weiterlesen

Christen am stärksten verfolgt

Das britische Außenministerium hat einen Bericht zur Situation von Christen weltweit in Auftrag gegen. „Es wird geschätzt, dass ein Drittel der Weltbevölkerung in irgendeiner Form unter religiöser Verfolgung leidet, wobei Christen die am stärksten verfolgte Gruppe sind“.   80 Prozent aller religiösen Angriffe weltweit richten sich gegen Christen. In manchen Regionen entspricht das beinah einem Völkermord. Christen am stärksten verfolgt weiterlesen

Das letzte katholische Krankenhaus in Eritrea geschlossen

Auch das letzte katholische Krankenhaus im Land ist am Freitag 5.7.2019 geschlossen wurden. Polizisten vertrieben die Ordensfrauen gewaltsam aus der Einrichtung in Zager und versiegelten die Türen, meldet der vatikanische Fidesdienst. Schon in den vergangenen Wochen wurden 22 katholische Krankenhäuser und Kliniken geschlossen. Das letzte katholische Krankenhaus in Eritrea geschlossen weiterlesen

Mehrere Massaker in Mali durch radikale Muslime

In der westafrikanischen Sahelregion, zu der Mali, Burkina Faso, Tschad und Niger gehören, werden islamistische Gruppen seit Jahren immer stärker. Damit einher geht eine zunehmende Christenverfolgung. Im Juni gab es in Mali mehrere Massaker, vorwiegend an Christen.  Mehrere Massaker in Mali durch radikale Muslime weiterlesen

Falschaussagen durch unbekannte Substanzen

In China sollen inhaftierte Mitglieder der Untergrundkirche Early Rain Covenant Church in Chengdu (Provinz Sichuan) gefoltert worden sein. Das meldet das Onlinemagazin des Zentrums für Studien über neue Religionen (Turin) „Bitter Winter“. In der Nacht zum 10. Dezember 2018 waren der regierungskritische Pastor Wang Yi zusammen mit seiner Frau Jiang Rong und fast 100 Gemeindemitglieder festgenommen worden. Laut dem Onlinemagazin sollen die chinesischen Sicherheitsbehörden versucht haben, von den Mitgliedern Falschaussagen gegen ihren Pastor zu bekommen. Einigen seien dafür auch unbekannte Substanzen verabreicht worden. Im Zustand mentaler Verwirrung habe die Polizei dann Falschaussagen von ihnen erhalten und diese auf Video aufgenommen. Falschaussagen durch unbekannte Substanzen weiterlesen

Eritrea neue Eskalation

Mitte Juni ist es in Eritrea zu einer neuen Eskalation im Verhältnis Kirche-Staat gekommen: Soldaten haben 21 christliche Kliniken, Arztstationen und Gesundheitseinrichtungen beschlagnahmt. Wie das Hilfswerk «Kirche in Not» aus München berichtete, versorgten die 21 von der eritreisch-katholischen Kirche betriebenen Einrichtungen rund 170’000 Menschen medizinisch. Die Patienten seien aufgefordert worden, ihre Betten zu verlassen. Weil sich das Klinikpersonal teilweise geweigert habe, die Schlüssel auszuhändigen, hätten sich die Soldaten gewaltsam Zugang verschafft.

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