Archiv der Kategorie: 5 Muslimische Welt

Aufhören mit der Verfolgung

Die Kopten – die christliche Minderheit Ägyptens – hatten ihre Hoffnungen in Präsident Al-Sisi gesetzt. Doch diese verblasst mehr und mehr. Verschiedentlich werden Christen von den Behörden behindert, Gottesdienste durchzuführen und in diesen Tagen wurde ein Priester auf offener Straße erstochen.

In den letzten Wochen wurden in Al-Minya rund 50 Kirchen von der Polizei geschlossen. Den Leuten wurde verboten, zum Beten hineinzugehen. Dies Aufhören mit der Verfolgung weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Vernichtungs-Drohungen aus Teheran

Fünf Tage für eine Atombombe

Der Leiter der iranischen Atomenergiebehörde, Ali Akbar Salehi, sagte in einem Staatsmedien-Interview, dass der Iran höchstens fünf Tage benötige, um Uran auf 20 Prozent anzureichern. Ab 20 Prozent gilt das Material als atomwaffenfähig. 

US-Präsident Trump droht Vernichtungs-Drohungen aus Teheran weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Dänemark: Unser Land ist bald unregierbar!

Der konservativ-liberale dänische Premierminister Lars Løkke Rasmussen hat jetzt offen zugegeben, dass Muslime bereits Teile des Landes beherrschen. Sie leben in Parallelgesellschaften, die nach selbst aufgestellten Regeln leben.

Es gebe Orte im Land, wo der Staat Recht und Ordnung nicht mehr aufrechthalten könne. Dort machen Dänemark: Unser Land ist bald unregierbar! weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Schutz statt «Gratulationen zum Märtyrertod»

Ägyptens Christen fordern vom Staat Schutz statt «Gratulationen zum Märtyrertod». Nach mehreren Mordserien wächst nun unter ihnen der Unmut.

Früher betonten koptische Würdenträger, dass Ägyptens Christen bereit seien, Opfer für die Einheit des Landes zu bringen. Gemeint war, bei Übergriffen auf Kirchen, Terrorakten und Morden mit Liebe und Vergebung statt mit Rache und Gewalt zu regieren.

Langsam dreht sich der Wind nun aber. Eine wachsende Zahl von Kopten hat Mühe damit, stetig «Opfer» für den Frieden zu bringen und Angehörige Schutz statt «Gratulationen zum Märtyrertod» weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Die neue Türkei

Die AKP-Herrschaft in der Türkei ist wie die NSDAP-Herrschaft in Deutschland von 1933 bis 1945 eine Parteienherrschaft, auch wenn sie nach aussen personifiziert erscheint. In beiden Fällen ist ein Staatschef über seine Partei an die Macht gekommen. Bassam Tibi bezeichnet in der BAZ die AKP-Herrschaft als Islamokratie.

Der institutionelle Rahmen der AKP-Herrschaft wird durch die Diyanet-Behörde gebildet, die für religiöse Angelegenheiten zuständig und dem Innenministerium unterstellt ist. Ihr Chef ist Die neue Türkei weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Iran: In 25 Jahren wird Israel nicht mehr existieren

„Die iranische Nachrichtenagentur Tansim berichtete am Freitag 25.8.2017, der neue iranische Armeechef Generalmajor Abdolrahim Mousavi habe erklärt, der Staat Israel werde in 25 Jahren nicht mehr existieren. Sollte es zu einer Militäroffensive gegen Israel kommen, werde der Iran deren Ausgang für sich entscheiden.

Der neue iranische Armeechef habe gesagt, die ‚Märtyrer’ würden durch ihre ‚Opfertaten’ verhindern, dass Israel die nächsten 25 Jahre überlebt. Ein Land könne sich zwar entschließen, Iran: In 25 Jahren wird Israel nicht mehr existieren weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Türkei: Unterrichtsfach „Dschihad“

Die islamisch-konservative Regierung in Ankara will den „Dschihad“ von September 2017 an zu einem Lehrfach machen.

Großes Entsetzen herrscht bei den Alewiten, einer Glaubensrichtung, die in der Türkei die größte religiöse Minderheit stellt und seit langem Diskriminierung zu spüren bekommt. Die Alewiten machen geschätzte 20 Prozent der 80 Millionen Einwohner aus und stehen den Schiiten näher als den Sunniten, die weltweit und auch in der Türkei die Mehrheit der Muslime stellen.

„Den Dschihad als eine Art Gottesdienst in Schulen zu unterrichten, steht im Einklang mit den Doktrinen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und ist sehr gefährlich“, warnt Erdogan Döner, der Präsident des Alewiten-Dachverbandes Cem Vakfi.

Bedenken, die die Regierung in Ankara Türkei: Unterrichtsfach „Dschihad“ weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Immer mehr Muslime wenden sich vom Glauben ab

Der Religionswissenschaftler Michael Blume hat beobachtet, dass sich offenbar immer mehr Muslime von ihrem Glauben abwenden, und ein Buch darüber geschrieben: „Islam in der Krise: Eine Weltreligion zwischen Radikalisierung und stillem Rückzug“. Der Glaube befinde sich ihm zufolge in einer weltweiten Krise. Laut Blume reagiert darauf ein Teil mit Radikalisierung und ein anderer mit der Aufgabe des Glaubens.

„Die Säkularisierung hat den Islam voll erfasst, die meisten Muslime Immer mehr Muslime wenden sich vom Glauben ab weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Mysteriöser Fall: Deutscher Pilger seit fünf Monaten im türkischen Gefängnis

Der Deutsche mit dem Namen David B. stamme aus Schwerin und sei bereits vor knapp fünf Monaten von den türkischen Sicherheitsbehörden festgenommen worden, berichte Bild am Sonntag. Der 55-Jährige habe sich im April auf eine Pilgerreise nach Jerusalem aufgemacht, mit der Intention, dabei auf Minderheiten und Verfolgte aufmerksam zu machen.

Zunächst habe ihn seine Route Mysteriöser Fall: Deutscher Pilger seit fünf Monaten im türkischen Gefängnis weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Tunesien rüttelt an der Scharia

Präsident Essebsi will das islamische Erbrecht reformieren und die Rechte der Frauen stärken. Schon regt sich Widerstand.

Erst Ende Juli verabschiedete das Parlament ein Gesetz, das Vergewaltigung in der Ehe unter Strafe stellt *, doch diesmal bewegt sich der tunesische Präsident Béji Caïd Essebsi auf besonders gewagtem Terrain. Mitte August 2017 verkündete er eine Reform des islamischen Erbrechts und löste damit eine erhitzte Grundsatzdebatte in der Region aus. Bisher bekommen männliche Erbberechtigte doppelt so viel wie Frauen, dafür muss der Mann die finanzielle Last der Familie tragen; entsprechende Regelungen finden sich im Koran. In weiten Teilen der islamischen Welt gilt das Erbrecht bis heute als unveränderliche religiös begründete Regel. Tunesien rüttelt an der Scharia weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Keine Lösung für Syrien

Es gibt keine Lösung für diesen Konflikt, denn in Syrien kämpft jeder gegen jeden. Es existieren keine klaren Fronten, und es ist kein «Bürgerkrieg», wie westliche Medien den Konflikt oft darstellen. Es ist viel komplizierter, sagt der Syrer Bassam Tibi in der BAZ.

Der Krieg in Syrien wütet im sechsten Jahr – mit steigender Opferzahl. Die Verbrechen werden nicht geahndet, und es gibt keine Hoffnung auf eine absehbare Konfliktlösung.

Mitte Juli wurden die Genfer Verhandlungen über den Syrien-Krieg ohne Ergebnis abgebrochen. Es gibt auch keine wirkliche Hoffnung, wenn sie im September wieder aufgenommen werden. Es gibt für den Syrienkrieg weder eine politisch-diplomatische noch eine militärische Lösung.

Die immer wieder zitierten «zwei Konfliktparteien» gibt es nicht. Es gibt Dutzende von Akteuren. In Syrien herrscht Chaos und Unordnung, es gibt keine Regeln und keine Rechte.

Selbst die regulären und die irregulären Truppen, die für das Assad-Regime kämpfen, sind unüberschaubar. Es sind Keine Lösung für Syrien weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

IS-Selbstmordattentat gegen Hamas?

Ein Selbstmordattentäter hat sich am Donnerstag 17. August um 1 Uhr morgens  an einem Kontrollpunkt, wenige hundert Meter vor dem Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten, in die Luft gesprengt. Die Bombe tötete einen Angehörigen der Hamas und verletzte weitere vier, davon einen lebensgefährlich. Der Innenminister des Gazastreifens geht davon aus, dass es sich beim Attentäter um einen Angehörigen der Dschihadmiliz Islamischer Staat (IS) handelt.

Es ist, laut Angaben von Asianews, das erste Mal, dass sich ein Palästinenser in die Luft sprengte, um Hamas-Vertreter zu treffen. Hamas ist der palästinensische Ableger der Muslimbrüder.

Hamas macht „fundamentalistische Dschihadisten“ IS-Selbstmordattentat gegen Hamas? weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Immer mehr junge Muslime werden im Iran Christen

Im Iran wenden sich seit Jahren immer mehr Muslime dem Christentum zu. Selbst einige muslimische Führer betrachten deshalb die Strategien des Staates, um den Einfluss des Christentums einzudämmen, als gescheitert. Das berichtet die iranische christliche Nachrichtenagentur Mohabat-News.

Demnach äußerte sich jüngst einer der führenden islamischen Gelehrten im Land, Ayatollah Alavi Boroujerdi, besorgt darüber, „zuverlässige Berichte“ legten nahe, dass in der Millionenmetropole Ghom vor allem Jugendliche und junge Erwachsene Christen würden und sich in Hauskirchen träfen.

Der islamische Geistliche Makarem Shirazi machte Immer mehr junge Muslime werden im Iran Christen weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Warum töten Islamisten unschuldige Kinder?

Warum töten Islamisten Kinder, wenn doch der Koran sagt, es dürfe keinen Zwang im Glauben geben? (Sure 2, 256)

Die Geschichte des Propheten al Khudr (Khidr) in der Sure 18 überrascht. Er soll mit dem Propheten Moses unterwegs gewesen sein und einen Knaben umgebracht haben, weil dieser ungläubig gewesen sei und seine Eltern zum Unglauben verführt hätte.

So zogen sie weiter, bis sie einen Jüngling trafen, den er (Al- Khidr) erschlug. Er (Moses) sagte: „Hast Warum töten Islamisten unschuldige Kinder? weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page