Archiv der Kategorie: 4 Israel – Naher Osten

Iran versteht den Stopp der Aktivitäten am Reaktor Arak anders als der Westen

Die Tinte unter dem Abkommen mit den Weltmächten ist noch nicht getrocknet, da setzt die Führung in Teheran ein neues Zeichen. Der iranische Außenministers Zarif hatte den Weiterbau Araks am Mittwoch im Parlament angekündigt und zugleich beteuert, dass kein neuer Brennstoff produziert und auch keine neuen Anlagen dort installiert würden. „Aber der Bau wird weitergehen„, sagte er laut dem Sender Press TV.

Der Schwerwasserreaktor ist Teil des Abkommens, das die fünf UN-Vetomächte und Deutschland am Wochenende mit dem Iran zur Beilegung des Atomstreits getroffen haben. Darin ist festgelegt, dass der Iran seine Aktivitäten am Reaktor in Arak stoppt. Die Frage ist nur welche Aktivität.

In der Anlage könnte Plutonium hergestellt werden, das für Bomben nutzbar wäre. Nach früheren iranischen Angaben könnte die Anlage im kommenden Jahr in Betrieb gehen.

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Die Gruppe Lev Tahor lässt Frauen und Mädchen ganz unter schwarzem Stoff verschwinden

Was man in der Stadt Bet Shemesh antrifft, überrascht, schockiert und verwundert: Frauen, die Burkas tragen. Die Frauen tragen, ähnlich wie strenggläubige Muslimas, Burkas oder Niqabs und verdecken damit ihren Körper, ihr Gesicht unter einem dunklen Gewand. Es sind keine richtigen Burkas, sondern zahlreiche Schichten Kleider, die aber genau die gleiche äussere Wirkung zeigen.

Die Zahl wird auf 500 geschätzt. Die Anhängerinnen stammen eigentlich aus einem gemässigt-religiösen Umfeld und bewegen sich auf ihrer religiösen Suche über das orthodoxe Judentum auf die Gruppierung zu. Üblich ist, dass ultraorthodoxen Jüdinnen ihre Haare nach der Hochzeit mit einer Perücke oder einem Tuch verdecken.

Eine anonyme Gläubige der Lev Tahor sagte «Haaretz»: «Ich trug früher eine Perücke. Heute, Die Gruppe Lev Tahor lässt Frauen und Mädchen ganz unter schwarzem Stoff verschwinden weiterlesen

Iraner sind nicht unsere Feinde

Israels Staatspräsident Shimon Peres hat sich nach der Einigung bei den Atomgesprächen mit dem Iran in Genf versöhnlich geäußert. „Ich möchte dem iranischen Volk sagen: Ihr seid nicht unsere Feinde und wir nicht eure„, sagte Peres nach Angaben seines Büros am Sonntag. Es sei möglich, den Atomstreit mit diplomatischen Mitteln zu lösen. „Es ist in euren Händen.“ Teheran müsse Terrorismus verurteilen und sein Atomprogramm stoppen. Wenn eine diplomatische Lösung jedoch scheitern sollte, „wird die atomare Option mit anderen Mitteln verhindert“, sagte Peres. „Die Alternative ist viel schlimmer.“

Zuvor hatte das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu von einem „schlechten Abkommen“ gesprochen. Außenminister Avigdor Lieberman sagte der israelischen Nachrichtenseite Ynet, es handele sich um „den größten diplomatischen Sieg des Irans in den letzten Jahren“. Es sei klar, dass die Vereinbarung es Teheran erlaube, weiter Uran anzureichern. Dies werde das Wettrüsten in der Region anheizen.

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Nicht Amerika, sondern Frankreich war nach der Staatsgründung 1948 jahrelang Israels engster Verbündeter

Paris rüstete den jungen Staat militärisch massiv auf, nicht nur mit konventionellen Waffen: Im Atomreaktor von Dimona steckt jede Menge französischer Nukleartechnologie, die der damals junge Schimon Peres bei seinen vielen Frankreichbesuchen diskret besorgte. Israel und Frankreich führten sogar 1956 gemeinsam Krieg, zusammen mit Großbritannien, gegen Ägyptens Würgegriff um den Suezkanal. Die Operation scheiterte, weil die USA unter Präsident Eisenhower dem ägyptischen Diktator Nasser diplomatisch zu Hilfe eilte.

Das gute israelisch-französische Verhältnis endete 1967 mit dem Sechstagekrieg. Präsident de Gaulle ergriff Partei für die Araber. Er sprach von den Juden als einem »elitären, von sich selbst überzeugten und herrschsüchtigen Volk«. Israel orientierte sich um, verbündete sich mit den USA. Ende einer Freundschaft.

Erste, vorsichtige Zeichen einer Richtungsänderung setzte erst Nicolas Sarkozy ab 2007. Die Wende im Verhältnis zu Israel aber hat jetzt François Hollande mit seiner Rede vor der Knesset markiert. Sind also jetzt Israel und Frankreich das neue Traumpaar auf der internationalen Bühne? Staaten haben keine Freunde. Staaten haben Interessen. Und Interessen können sich rasch ändern.

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Israel-Reisende sollten Polio-Schutz haben

Vor Aufenthalten in Israel, im Westjordanland oder im Gazastreifen sollten Reisende ihren Impfschutz überprüfen. Liegt die Polio-Impfung mehr als zehn Jahre zurück, sollte sie aufgefrischt werden, rät das CRM Centrum für Reisemedizin in einer Mitteilung.

Poliowildviren des Serotyps 1 wurden im April 2013 zuerst in der Stadt Rahat im Abwasser gefunden. Inzwischen konnten die Erreger anhand von 91 Abwasserproben an 27 verschiedenen Stellen in Israel nachgewiesen werden, darunter Israel-Reisende sollten Polio-Schutz haben weiterlesen

5000 Palästinenser erhalten Arbeitserlaubnis für Israel

Israel will einige Beschränkungen für den Gazastreifen und das Westjordanland aufheben. 5000 Palästinensern werde eine neue Arbeitserlaubnis für Israel erteilt, kündigte der israelische Minister für internationale Beziehungen, Juval Steinitz an. Auch die Öffnungszeit der Allenby-Brücke zwischen dem Westjordanland und Jordanien solle verlängert werden. Auch soll der Import bestimmter Baumaterialien in den Gazastreifen erlaubt werden.

In der syrischen Opposition zeichnet sich eine Spaltung zwischen sunnitischen Extremisten und Gemässigten ab

13 islamistische Brigaden distanzierten sich von der vom Westen gestützten Syrischen Nationalen Koalition (SNC). Sie riefen zur Durchsetzung der Scharia auf. „Alle militärischen und zivilen Gruppen“ sollten die Scharia zur „einzigen Quelle der Gesetzgebung“ machen.

Unterschrieben wurde die Erklärung unter anderem von der radikalislamischen Al-Nusra-Front und der Tawhid-Brigade, die wichtigste Rebellengruppe in der nördlichen Provinz Aleppo.

Auch die Freie Syrische Armee (FSA), In der syrischen Opposition zeichnet sich eine Spaltung zwischen sunnitischen Extremisten und Gemässigten ab weiterlesen

Ägypten zerstört die Tunnel, die unter der Grenze in den palästinensischen Gazastreifen führen

Kairo wirft der dortigen Hamas vor, Waffen an Ägyptens Muslimbrüder zu schmuggeln.

Mindestens 150 Tunnel will die Armee in den vergangenen Wochen gesprengt haben. Aus Sicherheitsgründen, so heißt es, denn ägyptische Islamisten würden mit Unterstützung von gleichgesinnten Palästinensern ihren Kampf gegen die Armee ausfechten. Den ägyptischen Soldaten gelingt offenbar, woran Israel über Jahre gescheitert ist.

Seit dem Sturz des ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi, der aus der Muslimbruderschaft stammt, im Juli gerät die Hamas im Gazastreifen ins Visier der ägyptischen Armee. Die Hamas Ägypten zerstört die Tunnel, die unter der Grenze in den palästinensischen Gazastreifen führen weiterlesen

Dieses Jahr hat es bereits 25 sogenannte „Ehrenmorde“ an Frauen in den Palästinensischen Autonomiegebieten gegeben

2012 habe es 13 „Ehrenmorde“ gegeben, im Jahr 2011 seien es 4 gewesen. Das berichtete das „Frauenzentrum für Rechtsbeistand und Beratung“ in Ramallah.

Der jüngste Mord geschah am Samstag in der Region Tulkarm. Nach Angaben des palästinensischen Menschenrechtszentrums wurde Dieses Jahr hat es bereits 25 sogenannte „Ehrenmorde“ an Frauen in den Palästinensischen Autonomiegebieten gegeben weiterlesen

Sukkot 2013 Beginn 18. September

Sukkot – Das Laubhüttenfest

Als letztes der drei Wallfahrtsfeste (2. Mose 23,14-17) feiert Israel Sukkot, das Fest der Laubhütten (Beginn 2013: Mittwochabend 18. September). Nach 3. Mose 23,33 ff. wird es acht Tage lang gefeiert. Sukkot beginnt am 15.Tag des siebten Monats Tischri, nur … Weiterlesen


Andere Feste in Israel:

Kreuzerhöhung / Exaltation of the Holy Cross

2013: 14. September / 27. September / 29. September / 13. Oktober / 10. November

Das Fest der Kreuzerhöhung erinnert an die Legende, dass die Kaiserin Helena zur Zeit vom Bau der Grabeskirche in Jerusalem durch Konstantin, ein Stück vom … Weiterlesen

Jom Kippur – Der Versöhnungstag

Wie alle Tage im jüdischen Kalender beginnt der Versöhnungstag am Vorabend des eigentlichen Feiertages, des 10. Tischri (2013: 14. September). Er bezieht sich nicht auf historische Ereignisse oder Gegebenheiten wie Saat und Ernte, sondern allein auf das Verhältnis des Menschen … Weiterlesen

Jüdische Feste:
Rosch HaSchana – Jüdisches Neujahr
Fasten des Gedalja
Jom Kippur – Der Versöhnungstag
Sukkot – Das Laubhüttenfest
Chanukka – Das jüdische Lichterfest
Tu BiSchwat – Das Neujahrsfest der Bäume
Purim – Ende des Antisemitismus – Überwindung vom Fremdartigen
Pessach / Passah – Die Befreiung
Tischa BeAw – Tröstet mein Volk
Unzählbare Feste doch nur drei gesetzliche Feiertage in Israel

Das Foto eines küssenden Paares hat in Ägypten eine Welle der Empörung ausgelöst

Das Bild zweier küssenden Jungendlichen aus Ägypten sorgt seit Tagen für Entsetzen.

Die Ägypter finden so viel jugendliche Liebe gar nicht romantisch. «Das geht gegen den Islam!», meinen einige, während andere prophezeien, dass «die beiden in der Hölle schmoren» werden.

Das öffentliche Zurschaustellung von Zuneigung ist im Land weithin verpönt. Auf der Grundlage von ‚Gesetzen zu Sittlichkeitsvergehen‘ in der Öffentlichkeit“ können diejenigen strafrechtlich verfolgt werden, die öffentlich Zuneigung zeigen oder auf der Strasse Alkohol trinken.

«Diese Empörung ist so absurd», sagt Das Foto eines küssenden Paares hat in Ägypten eine Welle der Empörung ausgelöst weiterlesen

Rund die Hälfte aller Assad-Gegner in Syrien sind radikale Muslime, wie eine britische Studie zeigt

Insgesamt wird die Zahl der Anti-Assad-Kämpfer in der Studie auf rund 100’000 veranschlagt. «Der Aufstand wird von Gruppen dominiert, die einen islamistischen Standpunkt vertreten», sagte der Autor der Studie, Charles Lister.

Rund 30’000 bis 35’000 Kämpfer seien islamistische Hardliner, heisst es in einer Studie von «IHS Jane’s». Darüber hinaus gebe es rund 10’000 Dschihadisten, die nicht nur für einen Umsturz in Syrien kämpften, sondern für den weltumspannenden Kampf von Islamisten im Fahrwasser des Netzwerks Al-Kaida einträten.

Die Aufständischen seien in rund 1000 bewaffnete Gruppen unterteilt. Für die Studie wurden Rund die Hälfte aller Assad-Gegner in Syrien sind radikale Muslime, wie eine britische Studie zeigt weiterlesen

Die umstrittene Einigung in Syrien

In einer kaum noch für möglich gehaltenen Einigung haben sich die Außenminister der USA, John Kerry, und Russlands, Sergej Lawrow, auf einen Plan zur Vernichtung des syrischen Chemiewaffenarsenals geeinigt, das mit geschätzten 1000 Tonnen als drittgrößtes der Welt gilt – hinter den Arsenalen der USA und Russlands.

Es gilt im Westen als gesichert, dass die Armee des syrischen Despoten Baschar al-Assad diese Waffen eingesetzt hat. Nach israelischen Quellen waren es bereits 14 Einsätze von Chemiewaffen durch das Regime in diesem Konflikt.

Der Genfer Plan ist allerdings umstritten, da er zeitlich als äußerst ambitioniert gilt und mögliche Sanktionen unklar sind; doch die ständig steigende Opferzahl im syrischen Bürgerkrieg und die Option, dass Assad die Nerven verlieren und Chemiewaffen großflächig gegen die Rebellen einsetzen könnte, machen Eile notwendig. Üblicherweise würde die sichere Vernichtung eines so riesigen Arsenals Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Und es gibt, wie die „New York Times“ schrieb, Experten, die die Erfüllung eines derart zügigen Zeitplans selbst bei vollständiger Kooperation des Assad-Regimes für schlicht unmöglich halten.

Die Rebellen der Freien Syrischen Armee lehnten den Plan rundweg ab, da er Assad nur weitere Zeit verschaffe.

Auch im Westen befürchten Kritiker des Abrüstungsplans, dass der bedrängte Assad die Vernichtung dieser Waffen so lange wie möglich hinauszögern werde. Kanadas Außenminister John Baird nannte das Vorhaben sogar „lächerlich und absurd“ – Assad dürfe nicht noch mehr Zeit eingeräumt werden. „Das ist der Mann, der vor einer Woche noch behauptet hat, er verfüge gar nicht über solche Waffen„, sagte Baird in Istanbul über Assad.

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Islamisten in Syrien fürchten sich vor der Bibel

Vor wenigen Tagen wurde im arabischen Raum ein Video verbreitet, auf dem islamische Krieger aus Syrien christliches Material und Bibeln zeigen und vor christlichen Kampagnen warnen. Der Grund: In den vergangenen Monaten wurde immer wieder darüber informiert, dass tausende Syrer in den Flüchtlingslagern die gute Nachricht von Jesus hören und zum Glauben an ihn kommen. In dem Video bezeichnen die muslimischen Sprecher die Bibel als gefährlichste Waffe, die existiert.

Ein christliches Radioprogramm hat sich zum Austauschforum für syrische Flüchtlinge entwickelt und bietet ihnen Mut und Hoffnung. Bei «Hope for Syria» (Hoffnung für Syrien) können sich die Hörer auch telefonisch melden und um Rat bitten oder Fragen stellen. Andere lassen ihre Mitbürger in Syrien wissen, dass sie für sie beten.

Die Sendungen beinhaltet kurze Andachten, die sich auf Gottes Liebe, Hoffnung, Frieden und andere ermutigende Themen konzentrieren. Die Moderatoren beten auch «on air» für die Hörer und bieten den Menschen Seelsorge an, die durch den Krieg traumatisiert sind.

Das Programm wir über TWR um 12.33 AM syrische Zeit ausgestrahlt.  http://www.arabicprograms.org/#

Anderes arabisches Internetradio: http://radio.laro7ak.com/

Arabisches Internetforum: http://www.calam1.org/

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Giftgasattacke gegen Israel geplant?

Die gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad kämpfenden Extremisten planen laut einem unbestätigten Fernsehbericht eine Giftgasattacke gegen Israel von dem von Assad kontrollierten Territorium Syriens aus.

Es handele sich um eine groß angelegte (verbale?) Provokation, berichtete der englischsprachige TV-Sender Russia Today am Montag unter Berufung auf nicht genannte „eigene Quellen“. Ziel sei, den Westen zu einem schnellstmöglichen Militärschlag gegen Assad zu bewegen.

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