Archiv der Kategorie: 4 Israel – Naher Osten

Erdogan hat sich verkalkuliert

Erdogan befindet sich in der Zwickmühle. Deshalb beruft er sich nun auf Gott: „Die USA haben den Dollar – wir haben Allah!“ Damit macht er den Konflikt zu einem Religionskrieg.

Erdogan hat verschiedene offene Fronten.

Sobald Assad in Syrien mit Idlib die letzte Hochburg seiner Gegner übernommen haben wird, stehen die Truppen des Syrers auf Schussweite den türkischen Invasoren gegenüber. Kaum vorstellbar, dass Assad den Landraub von Erdogan einfach so hinnimmt.

Mit seinem Nato Verbündeten USA hat Erdogan Erdogan hat sich verkalkuliert weiterlesen

Mit Blut und Feuer befreien wir Palästina!

Nachdem sich vor einer Woche die Drusen zusammen mit vielen jüdischen Mitbürgern zu Tausenden auf dem Rabin-Platz versammelten, um gegen des umstrittene Nationalitätsgesetz zu demonstrieren, waren es am Samstagabend 11.8.18 die israelischen Araber, die dort gegen dieses Gesetz demonstrierten.

Man hatte erwartet, dass die israelischen Araber deutlich machen würden, dass auch sie ein Teil der israelischen Gesellschaft, ein Teil Israels, seien.

Doch stattdessen wurden während der Demonstration statt der israelischen Fahne zahlreiche palästinensische Fahnen gesehen. Auf dem Marsch der Demonstranten vom Rabin-Platz zum Platz vor dem Habima-Theater riefen viele Teilnehmer der Demonstration „Mit Blut und Feuer befreien wir Palästina!“ und schwenkten dabei die palästinensische Fahne.

Das Marschieren mit Mit Blut und Feuer befreien wir Palästina! weiterlesen

Der schwerste Schlagabtausch seit Jahren

Die Lage rund um den Gazastreifen eskaliert seit Mittwochabend. Die radikalislamische Hamas schoss bis in die Morgenstunden mehr als 150 Geschosse auf Israel ab, erstmals seit dem letzten Krieg 2014 auch auf die Großstadt Aschdod. Israels Raketenabwehr fing zig Geschosse in der Luft ab, dennoch wurden Wohnhäuser und Fabriken direkt getroffen. Der schwerste Schlagabtausch seit Jahren weiterlesen

Im Nahen Osten nehmen Irans Probleme zu

Neben einer von Saudi-Arabien geführten Offensive im Jemen und israelischen Luftangriffen auf seine Einheiten in Syrien steht das imperialistische Projekt Teherans nun auch Angriffen im Irak gegenüber.

Im Gegensatz zur Situation im Jemen und Syrien, wo die Expansionspolitik des Iran mit nationalen Armeen konfrontiert ist, wird sie im Irak vom Volk attackiert.

Die Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften, die Im Nahen Osten nehmen Irans Probleme zu weiterlesen

Weniger Zeitung mehr Internet

Die Zeitungs-Leserschaft unter erwachsenen jüdischen Israeli ist zum ersten Mal überhaupt unter 50 Prozent gefallen.

Das berichtete «Haaretz» am Mittwoch. Die Rate war dramatisch gefallen von 58 Prozent in einer Umfrage von 2015 auf das heutige Niveau von 49 Prozent. In der gleichen Periode sind die Lesegewohnheiten von Wochenendzeitung von 61 auf 52 Prozent gesunken.

Auf der anderen Seite ist der steigende Trend bei den digitalen Medien wohl kaum noch aufzuhalten. 92 Prozent der Personen, die Weniger Zeitung mehr Internet weiterlesen

Die Krux mit Israels neuem Nationalstaatengesetz

Nach der Annahme des israelischen Nationalstaatsgesetz am 19. Juli 2018 ändert sich in der Praxis wahrscheinlich nichts. Israel ist bereits durch die Unabhängigkeitserklärung vom 15. Mai 1948 als Nationalstaat für jüdische Menschen definiert. Jerusalem in seiner Gesamtheit ist seit 1980 per Grundgesetz unteilbare Hauptstadt des Staates Israel.

Nach wie vor hat Israel keine Verfassung sondern nur ein Flickenteppich von Grundgesetzen und Statements, die sich auch widersprechen. Es ist dann die Aufgabe der Anwälte und Richter herauszufinden, welche Rechte daraus in der Praxis entstehen. In der Regel haben arabische Menschen in Israel mehr Rechte als in arabischen Ländern.

Es gibt zum Beispiel Die Krux mit Israels neuem Nationalstaatengesetz weiterlesen

Tu BeAv – eine israelische Version vom Valentinstag

Freitag 27. Juli 2018

Tu BeAv ist in Israel ein Freudentag. Er gleicht etwas dem Valentinstag, an dem man sich Blumen schenkt. Die erste offizielle Erwähnung von Tu BeAv findet sich in der Mischna am Ende des zweiten Jahrhunderts. Es handelt sich um keinen traditionellen Feiertag, sondern um einen normalen Arbeitstag, auch wenn in der Nacht zu ihm viel gesungen und getanzt wird.

Wegen der freudigen Ereignisse, die an diesem Tag stattfanden, betrachteten die Gelehrten Israels den 15. Aw als einen der beiden Erfolg versprechendsten Tagen im jüdischen Kalender (der andere ist Jom Kippur – Talmud, Taanit 26b).

Trotzdem sind für den 15. Aw Tu BeAv – eine israelische Version vom Valentinstag weiterlesen

Tischa BeAw – Tröstet mein Volk

2018:  9. Aw 5778    (wegen dem Schabbat am 10. Aw)  So 22. Juli

9. Aw als Schicksalstag
Am 9. Aw 586 v. Chr. wurde der Tempel durch Nebukadnezar zerstört. Am 9. Aw 70 n. Chr. wurde der Zweite Tempel Israels durch Titus vernichtet. Im Freiheitskampf der Zeloten unter Bar Kochba gegen Rom fiel die Festung Betar am 9. Aw 135 n.Chr. In Spanien mussten die Juden am 9. Aw 1492 das Land verlassen. Am 9. Aw 1914 begann der Erste Weltkrieg, der für die osteuropäischen Juden folgenschwer wurde.

Der Tischa BeAw (9. Aw) gehört zu den vier Trauertagen im jüdischen Kalender, die der Zerstörung Jerusalems gelten.

Der erste dieser vier Trauertage ist der 10. Tewet. Mit ihm begann die Belagerung Jerusalems durch die Römer im Jahr 70 n. Chr.

Am 17. Tammus brachen die römischen Legionen in die Vorstadt Jerusalems ein. Wenige Wochen später, am 9. Aw, geschah Tischa BeAw – Tröstet mein Volk weiterlesen

Schlachtfeld Internet

Scheinbar harmlose Programme für das Handy helfen der Hamas, Israelis auszuspionieren. Das Phänomen nimmt zu, wie ein aktuelles Beispiel zur Fußball-WM zeigt. Das Wirtschaftsmagazin „Globes“ berichtet von digitalen Angriffen in den vergangenen Wochen.

Vor der Eröffnung der Fußballweltmeisterschaft in Russland tauchte im Google Store für Mobiltelefone eine kostenlose App auf, die sich „Golden Cup“ (Goldpokal) nannte. Mit dieser Erweiterung konnten Benutzer Live-Berichte von den Spielen mit hochauflösenden Bildern und Tor-Videos schauen. Laut „Globes“ konnte die Hamas nach dem Herunterladen der App alle Gespräche der Besitzer aufnehmen, die Umgebung über das Mikrofon belauschen, die Kamera aktivieren sowie persönliche Daten klauen. Viele Menschen, die Schlachtfeld Internet weiterlesen

Gaza Flottille 2018

Ende Juli brechen wir die Blockade“, sagt der 28-jährige Seemann markig. Gemeint ist die Seeblockade, die Israel über die Küste des palästinensischen Gazastreifens verhängt hat.

Andalucia rumbo a Gaza  / Andalusien nach Gaza / Andalusien steht als Synonym für muslimische Herrschaft in Europa, denn die Schiffsroute ist: Amsterdam (NL), Brighton (GB), Cagliari (IT), Palermo (IT), Gaza.

Dass der“Al-Awda“ „Die Rückkehr“ der Durchbruch gelingen könnte, ist allerdings mehr als unwahrscheinlich. In den letzten Jahren hat die israelische Marine die herannahenden Schiffe allesamt abgefangen. Dennoch melden sich für die Mission „Ship to Gaza“ immer wieder Freiwillige aus aller Welt. Zurzeit sind Aktivisten aus Schweden, Norwegen, den USA und weiteren Ländern an Bord. Die Motive für ihren Protest bringt der schwedische Mit-Initiator Lars Drake mit drastischen Worten auf den Punkt:

„Es geht um die ethnische Säuberung **von Palästina im Jahr 1948, die alltägliche Erniedrigung der palästinensischen Bevölkerung, die Besatzung der palästinensischen Gebiete 1967, das Land und das Wasser wird ihnen geraubt – und so geht das seit 70 Jahren.“

** Es geht eher um Desinformation der Aktivisten. Ethnisch gesäubert wurde der Gazastreifen und arabische Länder. Den „Palästinenser“ in Israel geht es sehr gut.

Sven-Christian Kindler, Bundestagsabgeordneter der Grünen und Vize-Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, hält die BDS-Kampagne schlicht für widerlich.

BDS ist eine Bewegung, der es nicht um konkrete Kritik Gaza Flottille 2018 weiterlesen

Eskalation in Gaza

Update  21.7.2018: Scharfschützen aus dem Gazastreifen eröffneten gestern das Feuer auf Soldaten der Israel Defense Forces. Ein israelischer Soldat wurde dabei getötet. Die israelische Armee reagierte mit Angriffen auf Ziele der Hamas im Gazastreifen.Die Hamas schoss mehrere Raketen auf Israel. Einige der Raketen wurden vom Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ abgefangen.

Update  20.7.2018: „Die israelische Regierung hat die Streitkräfte Berichten zufolge angewiesen, sich für den Fall, dass weitere Brandsätze von dem von der Hamas kontrollierten Küstenstreifen aus nach Israel gesteuert werden, auf eine Militäroffensive in Gaza vorzubereiten. In den Nachrichten auf Channel 10 hieß es am Dienstag, Israel habe sich eine Frist bis Freitag gesetzt. Bis dahin müsse die Entsendung der Branddrachen und -ballons aufhören. Andernfalls könnte Israel beschließen, dass ihm nichts anderes übrigbleibe, als eine Militärkampagne im Gazastreifen zu beginnen, so der Bericht.

Hamas leader rejects any peace with Israel

Hamas leader says they will NEVER accept a peace deal with Israel, demands all land from the Jordan River to the Mediteranian sea for a Palestinian state – even if it means a war of total annihilation. It is time the international community LISTEN to the words of Hamas. They will not accept peace. Israel and the Palestinian people deserve better.Demand action at StopHamas.orgThanks to The Middle East Media Research Institute (MEMRI)

Gepostet von The Israel Project am Freitag, 20. Juli 2018

Der Führer der Hamas sagt, dass sie NIEMALS ein Friedensabkommen mit Israel akzeptieren werden und fordert alles Land vom Jordan bis zum Mittelmeer für einen palästinensischen Staatauch wenn es einen Krieg der totalen Vernichtung bedeutet.

Es ist an der Zeit, dass die internationale Gemeinschaft die Worte der Hamas hört. Sie werden keinen Frieden akzeptieren. Israel und das palästinensische Volk verdienen besser.

Update .07.18  Der Druck aus Ägypten und die Befürchtungen vor einer israelischen Operation im Gazastreifen scheinen seine Wirkungen zu zeigen. Die Hamas soll Berichten zufolge heute ihre Mitglieder angewiesen haben, den Terror der Feuerdrachen und Ballons zu beenden, der in den letzten drei Monaten zu mehren hundert Feuern im Grenzgebiet zum Gazastreifen geführt hatte. Die Hamas möchte den Drachenterror allerdings nicht sofort vollständig beenden, sondern stufenweise. Ein sofortiges Ende würde in den Augen vieler wie eine Kapitulation vor Israel aussehen, sagte eine Quelle dem israelischen Nachrichtenportal Ynet.

Update 22.40 Uhr  Samstag 14.7.18: Hamas bestätigt einen Waffenstillstand – doch Ruhe ist bis jetzt noch nicht eingekehrt. Es fliegen immer noch Drachen und Ballone.

Palästinensische Terroristen haben seit Freitag Nacht (13.7.2018)  90 Raketen und Mörsergranaten aus Gaza nach Israel abgefeuert.

Tausende Israelis waren gezwungen die Nacht im Luftschutzbunker zu verbringen und leben weiterhin mit der Angst, dass jederzeit eine Rakete in ihrer unmittelbaren Nähe explodieren und sie töten kann.

Israel hat als erste Warnung das Hamas Bataillionshauptquartier in Beit Lahia im Norden des Gazastreifens angegriffen. Krieg kann vermieden werden. Es liegt an der palästinensischen Führung in Gaza, ob sie sich für das Leben oder den Tod entscheiden wird.

Israel hat nach eigenen Angaben 40 militärische Ziele Eskalation in Gaza weiterlesen

Gazas-Feuerdrachen

In den letzten 100 Tagen ist kein einziger Tag vergangen, an dem Felder und Wälder nicht von Hamas Drachen und Ballons in Brand gesetzt wurden. Während dieser 100 Tage hat Israel so gut wie nichts unternommen, um die Hamas daran zu hindern, Israels südliches Negev-Gebiet zu verbrennen.

 

In Gaza befindet sich eine große Bevölkerungsgruppe, welche die Juden hasst und in der Vergangenheit immer wieder Terroranschläge gegen Israel verübt hat. Der Hamas-Herrschaft ein Ende zu setzen, würde ebenso wenig die Beliebtheit der Hamas bei den Palästinensern beenden und wäre auch den Interessen Israels nicht dienlich.

Die Hamas-Organisation ist sich der strategischen Logik Israels bewusst und fürchtet nicht, dass Israel einen groß angelegten Krieg anstrebt, um Gazas-Feuerdrachen weiterlesen

Fast die Hälfte der Israeli reist ins Ausland

Israeli können sich Ferien leisten. 2017 haben 3,8 Millionen Israeli, fast die Hälfte der Bevölkerung, mindestens ein Mal das Land verlassen. Das gehört im internationalen Vergleich weltweit zu den höchsten Reiseraten. In anderen Worten verfügen immer mehr Landesbürger über freies Einkommen, um sich solche Aktivitäten leisten zu können.

«Die Wirtschaft ist effektiv in einer guten Lage», sagte Fast die Hälfte der Israeli reist ins Ausland weiterlesen

Rouhani in Wien: Polemik gegen Israel

Es sollte ein gemeinsames Bekenntnis zum Iran-Atomdeal sein, das Wien und Teheran beim Besuch des iranischen Präsidenten Hassan Rouhani am Mittwoch 4.7.2018 in Wien abgeben wollten. Kurz betonte in einem Presseauftritt mit Rouhani: „Aus unserer Sicht absolut inakzeptabel ist, wenn das Existenzrecht Israels infrage gestellt wird oder zur Vernichtung Israels aufgerufen wird. Die Sicherheit Israels ist für uns als Republik Österreich nicht verhandelbar.“

Rouhani ließ dies nicht auf sich sitzen und holte zu einer historischen Lektion aus. „Wir Iraner haben die Juden in Babylon gerettet. Sie haben eine Schuld uns gegenüber“ (Babylon liegt im Irak. Der persische König Kyros (Kyrus) (Iraner sind die Perser und Arier**)  sandte die Juden nach Jerusalem zurück, um den Tempel aufzubauen  (2. Chronik 36,23) = Umkehrung der heutigen Politik der Vernichtung. Die Perser (Iraner) wollten die Juden ca. 55 Jahre nach dem Erlass von Kyros vernichten = Buch Esther. Das Buch schildert die Geschichte der Jüdin Esther, die zur persischen Königin aufsteigt und in dieser Position einen heimtückischen Anschlag des persischen Vizekanzlers Hamans zur Ausrottung der Juden vereiteln kann). Die Iraner hätten „gute Beziehungen zu den Juden in aller Welt“, versicherte Rouhani. Anders sehe es freilich mit den „Zionisten“ (Israel) aus, die als „Besatzungsgruppe und Unterdrücker“ die Menschen etwa im Gaza-Streifen unterdrücken. Israel unterstütze sogar den IS (Daesh) in Syrien. „Sie behandeln die IS-Verwundeten in Israel“.

Kurz hatte im Vorfeld Rouhani in Wien: Polemik gegen Israel weiterlesen

Friedensplan für den Nahen Osten

Den Plan für Frieden im Nahen Osten von US-Präsident Donald Trump haben die Palästinenser nie gesehen. Diese Tatsache aber hat sie nicht davon abgehalten, den Plan schon jetzt kategorisch abzulehnen. Einschätzungen von Bassam Tawil.

Der Trump-Plan ist noch nicht fertig und wurde daher noch keiner Partei des israelisch-arabischen Konflikts vorgelegt.

Doch die Palästinenser führen eine Schmutz- und Hasskampagne gegen Präsident Trump und hochrangige Vertreter der Regierung. Friedensplan für den Nahen Osten weiterlesen