Archiv der Kategorie: 4 Israel – Naher Osten

Proklamation: Endlösung

Unglaublich was auf diesem Plakat steht:

We stand up to the end.  Israel must vanish from the entire world

Wir stehen auf bis zum Ende. Israel muss von der ganzen Welt verschwinden.

Das Plakat mit dem Porträt des iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Khameneistand stand auf einer Kriegsausstellung südlich von Teheran am 26. September 2016 (8 Monate nach dem Inkrafttreten des Atomabkommens).

Spannend ist, dass der Text auch auf Englisch steht und es so für die ganze Welt unmissverständlich ist, was der Iran beabsichtigt.

 

 

 

 

 

 

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Ohne Jerusalem kein Palästina

Ohne Jerusalem als Hauptstadt ist ein Palästinensischer Staat wertlos“, sagte der palästinensische Hauptunterhändler, Saeb Erekat, am Dienstag 9.1.2018.

Er meint, dass alle von den Amerikanern geleiteten Friedensgespräche abgelehnt würden, bis die USA ihre Anerkennung Jerusalems als die Hauptstadt Israels wieder zurücknehmen würden. Einem Bericht der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa zufolge, sagte Erekat dies zum Radiosender Voice of Palestine.      mehr Informationen 

Einige berufen sich in den Diskussionen um Jerusalem immer wieder auf das Völkerrecht. So sagte der französische Präsident Macron «What’s new is that a powerful outside country unilaterally recognizes something that goes against international law.» Auch der schwedische Botschafter bei den Vereinten Nationen hat im Sicherheitsrat als ersten Kritikpunkt zu der Jerusalem-Erklärung genannt, sie verstoße gegen das Völkerrecht.

Am Anfang steht dabei die Frage, welche völkerrechtlich relevanten Aussagen in dem Text überhaupt enthalten sind. Nach dem Wortlaut geht es um die Verlegung der amerikanischen Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem als der «Hauptstadt» Israels.

Mancher wird überrascht sein zu erfahren, dass der Begriff «Hauptstadt» gar keine völkerrechtliche Kategorie ist. Es handelt sich bei Hauptstädten um innere Angelegenheiten; die Entscheidungen liegen in der Souveränität der Nationalstaaten.

Was es völkerrechtlich nicht gibt, kann man auch nicht völkerrechtlich anerkennen.

Ein souveräner Staat kann seine Handlungsvollmacht nur Ohne Jerusalem kein Palästina weiterlesen

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Warum Christen hinter einem jüdischen Staat stehen

Der christliche Glaube ist nicht an eine politische Haltung gebunden. Dennoch stehen Christen in allen Parteien für die ethischen Werte und Solidarität ein. Jesus Christus zwingt niemandem den Glauben auf. Er ist eine freiwillige Entscheidung. In der Politik jedoch muss man verbindliche Rahmenbedingungen finden.

Aus reinen Beobachtungen wird klar, dass im jüdischen Staat mehr Religionsfreiheit herrscht als in einem muslimischen Staat. Deshalb begrüßen Christen die Freiheit in Jerusalem und kritisieren die willkürlichen Bestimmungen in Bethlehem. Konvertieren Einheimische zum christlichen Glauben, dann müssen sie in den muslimischen Gebieten um ihr Leben fürchten. Anerkennt ein Jude Jesus Warum Christen hinter einem jüdischen Staat stehen weiterlesen

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Es geht nicht wirklich um Jerusalem

Bei den Protestaktionen, bei denen US-Flaggen abgefackelt wurden, ging es mehr darum, die USA und Amerikaner zu hassen, als gegen eine angebliche Änderung des Status von Jerusalem zu protestieren. Warum sollte sonst ein palästinensischer Ladenbesitzer ein Schild am Eingang seines Geschäfts aufhängen, auf dem steht: „Dogs and Americans Not Allowed to Enter“?

Oder warum sollten die Palästinenser eine Kampagne starten, um die Schliessung aller amerikanischen Institutionen im Westjordanland und im Gazastreifen zu fordern, einschliesslich der United States Agency for International Development (USAID), die Hunderte von Millionen Dollar investiert hat, um den Palästinensern beim Aufbau eines lebensfähigen künftigen palästinensischen Staates zu helfen?

Das eigentliche Ziel der Palästinenser besteht darin, „Palästina vom Mittelmeer bis zum Jordan zu befreien“. Mit anderen Worten, das bedeutet, dass das eigentliche Ziel der Palästinenser darin besteht, Israel zu zerstören.

Abbas behauptete, dass die jüdische Geschichte Jerusalems falsch sei und erklärte, dass Es geht nicht wirklich um Jerusalem weiterlesen

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Jerusalem – ein Realitäts-Check

Die unterschiedlichen Statements sagen oft mehr aus über die Personen als über Jerusalem.

Wenn Abbas am Mittwoch 13.12.17 erklärt: „Wir sind heute hier, um allen deutlich zu sagen, dass Jerusalem die Hauptstadt des Staates Palästina war, ist und bleiben wird.“  Muss man sich ernsthaft fragen, wann es diesen Staat mit der Hauptstadt Jerusalem gegeben hat.

Wann immer Jerusalem Hauptstadt eines Staates war, Jerusalem – ein Realitäts-Check weiterlesen

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Chanukka – Das jüdische Lichterfest

2017: Beginn mit Sonnenuntergang 12. Dezember  bis 20. Dezember mit Anbruch der Nacht

Der Ursprung des Chanukkafestes liegt in der Geschichte Israels im 2. Jahrhundert vor Christus. 198 v.Chr. kam Israel unter die Herrschaft der Seleukiden, nachdem es zuvor zum Ptolemäerreich (Hauptstadt Alexandria, Ägypten) gehört hatte. Im griechisch-seleukidischen Reich herrschte die Idee vor, dass alle Menschen durch eine einzige Religion verbunden sein sollten. Dem widersetzte sich ein Teil der Juden.

Verfolgung
Unter Androhung der Todesstrafe wurde Chanukka – Das jüdische Lichterfest weiterlesen

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Endzeit Wolken

In letzter Zeit vollziehen sich Dinge, die biblische Prophetie in einem neuen Licht erscheinen lassen.

Es formieren sich im Nahen Osten zwei Bündnisse: Das Nordbündnis mit Iran, Irak, Syrien, der Türkei und Russland. Länder aus dem äußersten Norden (Hesekiel 38,5-6). Nachdem die umliegenden Länder mit Israel ihren Krieg schon geführt haben (Psalm 83), werden sich die Länder dahinter einmischen.

Auf der anderen Seite entsteht ein Südbündnis von Saudia-Arabien, Ägypten mit Israel.

Die Frage ist, wie wird sich Europa entwickeln? Martin Schulz will bis ins Jahr 2025 die „Vereinigten Staaten von Europa“ etablieren. Alle Staaten die sich Endzeit Wolken weiterlesen

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Statements und Update zum US-Umzug nach Jerusalem

Das Problem, mit der Anerkennung Jerusalems von Trump ist, dass darin sich nach seinen Angaben die Klagemauer, die Via Dolorosa und die Al-Aqsa-Moschee befinden. Russland hat diese Orte (Ost-Jerusalem) als palästinensische Hauptstadt anerkannt. Trump spricht aber auch davon, dass er keine Stellung zu irgendwelchen endgültigen Statusfragen nimmt und dies Sache der beteiligten Parteien sein.

Michael Wolffsohn: Die weltweite Empörung ignoriert, dass Trump die Zwei-Staaten-Lösung nicht ausschließt. Er lässt bewusst offen, ob er Ost-, West- oder Ganz-Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen will.

Vor Trumps Vorstoß erkannte schon Russland am 6.4.2017 Westjerusalem als israelische Hauptstadt an. Im Mai 2017 anerkannt das Parlament der Tschechischen Republik Westjerusalem als die Hauptstadt Israels an.

Es gibt neun Generalkonsulaten in Jerusalem (Die Generalkonsulate der USA, Frankreichs, Italiens und Griechenlands befinden sich in Westjerusalem. Die des Vereinigten Königreichs, der Türkei, Belgiens, Spaniens und Schwedens befinden sich in Ostjerusalem).

Welt.de schreibt (gekürzt): Der US-Präsident hat recht mit seinem Plan, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Zwanzig Jahre der Realitätsverweigerung haben den Frieden im Nahen Osten nicht nähergebracht. Es ist Zeit, die Realität anzuerkennen.

Nur diplomatisch wird die Fiktion aufrechterhalten, der Status der Stadt sei noch unklar. Nun hat US-Präsident Donald Trump diese Schizophrenie beendet und will die Botschaft der USA nach Jerusalem verlegen.

Wie Trump in seiner Botschaft aus dem Weißen Haus betonte, hat die bisherige Weigerung aller US-Regierungen, den 1995 gefassten Beschluss des Kongresses umzusetzen und Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, den Frieden keinen Zentimeter nähergebracht.

Wenn daher Statements und Update zum US-Umzug nach Jerusalem weiterlesen

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Diplomatisches Erdbeben

Warum gibt die arabische Welt Amerika solch einen Stellenwert? Wurden die „Friedensverhandlungen“ mit Amerika oder mit Israel geschlossen? Nun soll das Anerkennen der Wirklichkeit ein Riesenfehler sein?

(Update: Nachdem die Rede war ist klar geworden, dass das Problem, mit der Anerkennung Jerusalems von Trump ist, dass darin sich nach seinen Angaben die Klagemauer, die Via Dolorosa und die Al-Aqsa-Moschee befinden. Russland hat diese Orte (Ost-Jerusalem) als palästinensische Hauptstadt anerkannt. Trump spricht aber auch davon, dass er keine Stellung zu irgendwelchen endgültigen Statusfragen nimmt und dies Sache der beteiligten Parteien sein.)

Am Dienstag hatte Trump Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas und dem jordanischen König Abdullah II gegenüber telefonisch seine Absicht bekräftigt, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen zu wollen. Wobei bis jetzt noch unklar ist, was genau verkündet werden soll. Möglich wäre auch, eine Anerkennung von Jerusalem als Israels Hauptstadt durch den Präsidenten, doch die Verlegung der Botschaft aus Sicherheitsgründen zunächst, vielleicht sogar auf Jahre hinaus, zu suspendieren. 1995 hatte der amerikanische Kongress die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels beschlossen, Präsidenten dabei aber die Möglichkeit eines Aufschubs von einem halben Jahr gewährt, der endlos weiter verlängert werden kann, was alle Präsidenten bis jetzt getan haben.

Die palästinensischen Fraktionen in der Westbank erklärten am Dienstag, angesichts der zu erwartenden Entscheidung von US-Präsident Donald Trump bezüglich der amerikanischen Jerusalem-Politik «drei Tage der Wut und des Protestes» abhalten zu wollen.

Nach Angaben der Palästinenser werden die Proteste heute Mittwoch beginnen und mindestens bis Freitag anhalten.

Die Mehrheit der Aktivitäten wird Diplomatisches Erdbeben weiterlesen

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Neue Position von Israel

Laut einem Bericht in der kuwaitischen Zeitung «Al-Jarida» hat eine ungenannte israelische Quelle berichtet, dass der syrische Präsident Bashar Assad während seiner letztwöchigen Visite in Russland Präsident Vladimir Putin eine Botschaft für Premier Benjamin Netanyahu übergeben hat. Demnach sei Damaskus im Rahmen einer umfassenden Regelung zwischen den beiden Staaten einverstanden mit einer entmilitarisierten Zone von bis zu 40 Kilometern von der Waffenstillstandslinie auf dem Golan. Bedingung sei allerdings, dass Israel nicht auf eine Entfernung von Assads Regime von der Macht hinarbeite. Gemäß dem Bericht Neue Position von Israel weiterlesen

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Nahost aus der Balance – droht die Eskalation?

Hinter dem Rücktritt von Libanons Premier steckt Saudi-Arabiens Kronprinz. Das könnte eine neue Welle der Gewalt auslösen: Israel gegen die Hisbollah, Saudi-Arabien gegen den Iran.

Noch vor einigen Wochen schien für den libanesischen Premier Saad al-Hariri die Welt in Ordnung zu sein. Nachdem es ihm gelungen war, erstmals seit 2005 ein Staatsbudget zu verabschieden, twitterte er über die „große Errungenschaft für den Libanon, für ein neues Zeitalter und für die Regierung“, die sich „zu anderen Erfolgen, die wir in den letzten Monaten errangen“, geselle. Überhaupt schien dem 47-jährigen Regierungschef das Unmögliche zu gelingen: Im bitter gespaltenen Land, in dem ein Teil der Bevölkerung zur syrischen Opposition hält, während die vom Iran gestützte Hisbollah-Miliz aufseiten von Syriens Präsident Baschar Assad kämpft, herrschte unter Hariri relative Ruhe. Nahost aus der Balance – droht die Eskalation? weiterlesen

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Israel Angriff und Pause

Die den Gazastreifen kontrollierende fundamentalistische Hamas-Bewegung soll damit einverstanden sein, keine Terroranschläge gegen Israel mehr zu verüben, und auch keine Raketen aus dem Gazastreifen mehr gegen Ziele im jüdischen Staat abzufeuern. Das berichtete am Sonntag die in London erscheinende Zeitung «Asharq al-Awsat» (Der Nahe Osten) unter Berufung auf palästinensische Quellen.

In ihren Versöhnungsaktivitäten Israel Angriff und Pause weiterlesen

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Das Gütesiegel Unesco ist unappetitlich geworden

Aus der Kolumne von Andreas Kunz in der Sonntagszeitung

Das Aufsehen war groß, als die USA und Israel am letzten Donnerstag 12.10.17 aus der Unesco ihren Austritt bekannt gaben.

Die Zahl der Resolutionen, die der Unesco-Vorstand von 2009 bis 2014 verabschiedete, ist aufschlussreich: 46 Mal verurteilte die Organisation Israel eine einzige Resolution richtete sich gegen das Bürgerkrieg führende Syrien. Und ein Total von 0 Resolutionen verabschiedete die Unesco in der gleichen Zeit gegen Nordkorea, den Iran, Sudan oder irgendein anderes Land.

Die Unesco beschränkte sich bei ihren Beschlüssen längst nicht Das Gütesiegel Unesco ist unappetitlich geworden weiterlesen

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