Archiv der Kategorie: 4 Israel – Naher Osten

Saudi nicht auf dem Tempelberg in Jerusalem willkommen

So begrüßten die Palästinenser einen Saudi-Blogger, der in der al Aqua Moschee zu beten kam.

Palestinians Spit On Pro-Israel Muslim Saudi

This is how Palestinians welcomed a pro-Israel Saudi blogger that came to pray at Al Aqua mosque.They have no respect to their holy site and to fellow Muslims. Show this to the world!

Gepostet von Hananya Naftali am Montag, 22. Juli 2019

Palästinenser haben Steine und Stühle auf einen Saudi-Bürger geworfen.

Palestinians Throw Chairs & Rocks At Pro-Israel Saudi Muslim

Dear Saudi Arabia,Today Palestinians have thrown rocks and chairs on your Saudi citizen, a Muslim worshipper that came to visit Jerusalem. His crime? He thinks Israel has the right to exist.They have no respect to Muslims. They are not peacemakers. Tell the world the truth!

Gepostet von Hananya Naftali am Montag, 22. Juli 2019

Auf dem Tempelberg haben Araber einen saudischen Jurastudenten angegriffen und verhöhnt. Er ist auch als Blogger tätig und gehört einer Delegation von sechs Journalisten aus arabischen Ländern an, die Israel besuchen. Deshalb wurde Mahmud Saud unter anderem als „Normalisierer“ beschimpft, wie die Tageszeitung „Jerusalem Post“ berichtet.

Das israelische Außenministerium kritisierte das „grausame und unmoralische Verhalten einiger Palästinenser nahe der Al-Aqsa-Moschee gegenüber einem saudischen Medienvertreter“. Dieser sei nach Jerusalem gekommen, um „eine Brücke für Frieden und Verständigung zwischen Völkern zu sein“.

Saud hat auch die Knesset besucht. Dort ließ er sich gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Außen- und Verteidigungsausschusses, Avi Dichter, fotografieren. Andere Mitglieder der Delegation verbergen hingegen aus Sicherheitsgründen ihre Identität. Neben Saudi-Arabien stammen die Journalisten aus dem Irak, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien oder Ägypten. mehr Informationen

Dieser Besuch findet nur einen Monat nachdem sechs israelische Journalisten in den Persischen Golf eingeladen wurden.

Die gegenseitigen Besuche erfolgen im Zuge der zunehmenden Normalisierung zwischen Israel und mehreren arabischen Ländern in der Region.

Als der saudische Journalist den Tempelberg in Jerusalem besuchte, versammelte sich eine Menschenmenge, um ihn zu schikanieren. Die Erwachsenen spornten einen palästinensischen Jungen an, der ungefähr 9 oder 10 Jahre alt zu sein scheint, um dem Saudi ins Gesicht zu spucken – die erniedrigendste Beleidigung in der arabischen Kultur.
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Genug vom Islam

Rund zwanzig Prozent der Araber wenden sich gegenwärtig im Nahen Osten vom Islam ab. Dies ergab eine Umfrage von «BBC News Arabic», ausgeführt vom «Arab Barometer».

Befragt wurden 25’000 Muslime aus zehn Nahost-Ländern sowie den palästinensischen Gebieten. Demnach sinkt das Vertrauen in islamische Religionsführer in der muslimischen Welt. Genug vom Islam weiterlesen

Netanjahus Sohn: Jesus von Nazareth, König der Juden

Der ältere Sohn von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Yair, antwortete beherzt, als eine palästinensisch-amerikanische Provokateurin auf Twitter die alberne Behauptung wiederholte, dass Jesus ein Sohn Palästinas sei.

Während einer anscheinend recht langen Twitter-Diskussion über die ethnische Zugehörigkeit Jesu bestand Linda Sarsour, die sich einen Namen für ihre islamistische Agenda in der amerikanischen Politik gemacht hatte, darauf, dass Jesus ein Palästinenser aus Nazareth gewesen sei und im Koran als kupferbraun und mit wolligem Haar beschrieben wurde.

Darauf antwortete Yair:

„Bist du so dumm? Auf dem Kreuz über dem Kopf Jesu befand sich das Zeichen „INRI“ – „Iesvs Nazarenvs Rex Ivdaeorvm“, was lateinisch „Jesus von Nazareth, König der Juden“ bedeutet! Die Bibel sagt, dass Jesus in Judäa geboren und aufgewachsen ist!“ Netanjahus Sohn: Jesus von Nazareth, König der Juden weiterlesen

Vom Iran vorgeführt

Die Art von Erpressung, die der Iran im Allgemeinen einsetzt: Gehe einen Deal ein, oder du wirst angegriffen.

Teheran versteht, wie man einen langfristigen Kampf, ohne einen echten konventionellen Krieg führen kann. Das Regime beherrscht diese Form des Krieges meisterhaft. Es profitiert davon, indem es die Wahrnehmung des Westens nährt:  ‚Deal oder der Krieg‘. Die andere  Option jedoch ist: ‚Kein Deal und kein Krieg‘.

Dabei sieht sich der Iran bereits im Krieg mit den USA. Die USA und ihre Verbündeten stehen daher in einem Konflikt mit dem Iran. Dieser Konflikt hat viele Formen.

Die Annäherung an die iranischen Spannungen mit einer iranischeren Sicht auf die Region und die Welt wäre besser, um den Konflikt zu verstehen. Frieden ist kein Frieden und Krieg ist kein Krieg in dieser Diskussion. Wenn der Iran mit Krieg droht, will er keinen Krieg. Wenn es um das Bedürfnis nach Frieden geht, bedeutet es Frieden zu seinen Bedingungen, in dem er weiterhin eine aggressive Rolle spielt. Vom Iran vorgeführt weiterlesen

Israelische Luftangriffe in Syrien

Israel führte in der Nacht vom Sonntag zum Montag 1. Juli  Luftangriffe in Syrien in Homs und außerhalb von Damaskus durch. Berichten zufolge starben 16 Menschen, von denen neun „ausländische Militante“ waren, höchstwahrscheinlich iranische oder Hisbollah-Truppen. Die Russen wurden gewarnt und meldeten es weiter.

Die Syrian Arab News Agency (SANA) behauptete, mehrere israelische Jets hätten am Montag kurz nach Mitternacht Raketen aus dem libanesischen Luftraum abgefeuert. Die Angriffe richteten sich gegen zehn Orte, darunter Waffenlager, eine Hisbollah-Basis, eine Basis der iranischen Revolutionsgarden und ein Forschungszentrum.

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Deutschland im falschen Film mit dem Iran

Nach dem Besuch von Heiko Maas im Iran veröffentlicht die ultra-konservative iranische Zeitung „Dschavan“ bildet auf ihrer Titelseite eine Karikatur von Maas ab, der den Hitlergruß zeigt.

Wird in Berlin der iranische Botschafter einbestellt?

Nein, man macht weiter wie bisher und unterläuft die Sanktionen und belohnt den Iran für seinen Hass auf den Westen noch großzügig mit eigenem Zahlungsverkehr zur EU und verdirbt es sich weiter mit den USA.

Außenminister  Mohammed Sarif (59) lobte vor der Presse die „ernsthaften, deutlichen Gespräche“ mit Maas und die „gemeinsamen Ziele“.

Der Bild-Reporter fragte an der Pressekonferenz: „Akzeptieren Sie das Existenz-Recht Israels?“

Sarif antwortet: „Das Problem ist die aggressive Politik Israels und der USA. Deutschland im falschen Film mit dem Iran weiterlesen

Jerusalem-Gedenktag

2019: abends Samstag 1. bis abends Sonntag 2. Juni
Der Jerusalemtag ist ein Gedenktag an die Wiedervereinigung Jerusalems 1967 nach neunzehnjähriger Teilung der Stadt. Er findet nach dem jüdischen Kalender jeweils am 28. Ijjar statt.

Der Ost-Teil Jerusalems war von 1948 bis 1967 von Jordanien besetzt. Im Sechstagekrieg wurde er von Israel erobert. Das führte zur Wiedervereinigung von Jerusalem und zur israelischen Souveränität über die Altstadt mit der Klagemauer. Auf dem Tempelberg hat bis heute die jordanische WAQF-Behörde das Sagen. Jerusalem-Gedenktag weiterlesen

Al-Quds-Tag – Aufruf zur Vertreibung und Vernichtung der Juden

2019: Freitag 31. Mai / Die Demos und Gegendemos sind in Berlin am Samstag.

Innensenator Andreas Geisel (SPD) sagte, der Al-Quds-Marsch sei eine der „widerlichsten Versammlungen, die es in Berlin gibt“.  Dieses Jahr gelten harte Auflagen. Es sei verboten, Fahnen und Banner zu verbrennen, zu Gewalt aufzurufen und Parolen zu skandieren, die ehrverletzend seien. Es sei auch nicht erlaubt, für die Hisbollah oder ihr nahe stehende Organisationen zu werben.

Lala Süsskind vom Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus sagte: „Der Al Quds-Tag ist ein Tag der antisemitischen Hetze mitten in Berlin. Und das unter den Augen der Berliner Polizei.“

Benjamin Steinitz von der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) sagte: „Jedes Jahr wird ein Poster präsentiert, auf welchem Chamenei, der Anführer der Hisbollah, Hassan Nasrallah, sowie der Kommandant der iranischen Quds-Einheiten Kassim Soleimani abgebildet sind. Die Porträts sind mit dem arabischen Schriftzug „Hisbollah – Das sind die Sieger“ versehen.“

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat die Bundesbürger aufgerufen, ihre Solidarität mit Israel zum Ausdruck zu bringen. Damit setze man ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit Juden und trete ein für die uneingeschränkte Religionsfreiheit und gesellschaftliche Vielfalt: „Ich rufe alle Bürgerinnen und Bürger in Berlin und überall in Deutschland auf, am kommenden Samstag, wenn in Berlin beim „Al-Quds-Tag“ wieder in unerträglicher Weise gegen Israel und gegen Juden gehetzt wird, Kippa zu tragen.“ mehr Informationen

Die Gegen-Demonstration findet am Samstag, 15.00 Uhr, am George-Grosz-Platz in Berlin-Charlottenburg statt.

Der al-Quds-Tag, nach dem arabischen Namen für Jerusalem, al-Quds, ist in der Islamischen Republik Iran ein gesetzlicher Feiertag. Er wird alljährlich zu staatlich organisierten Massendemonstrationen gegen Israel genutzt, bei denen die „Befreiung Jerusalems von den zionistischen Besatzern“ gefordert wird. Auch weitergehende Vernichtungsdrohungen gegen Israel werden regelmäßig ausgesprochen.

Der al-Quds-Tag geht auf den Aufruf Al-Quds-Tag – Aufruf zur Vertreibung und Vernichtung der Juden weiterlesen

Jerusalem im Wandel der Zeit

Jerusalem ist die Hauptstadt Israels. Sie liegt in den judäischen Bergen zwischen dem Mittelmeer und dem Toten Meer, auf einer Höhe zwischen 606 und 826 Metern ü. M. In Jerusalem begegnen sich viele Kulturen der Antike und der Moderne. Die Altstadt, die von einer Mauer umgeben ist, umfasst je ein jüdisches, christliches, armenisches und muslimisches Viertel. Die Altstadt Jerusalems wurde 1981 von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Jerusalem wird von Christen, Juden und Muslimen als Heilige Stadt betrachtet. Jerusalem im Wandel der Zeit weiterlesen

Faszination Jerusalem

Jerusalem ist eine besondere Stadt. Juden, Christen und Muslime verbinden Teile ihres Glaubens mit diesem Ort. In Sacharja 12,3 steht: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; denn es werden sich alle Völker auf Erden gegen Jerusalem versammeln. Siehe, ich will Jerusalem zum Taumelbecher zurichten für alle Völker.“  Faszination Jerusalem weiterlesen

Gott hält sich nicht an unseren Endzeitplan

Immer wieder tauchen neue Endzeitspekulationen auf und verunsichern die Christen. Meist verändern sich diese Hypothesen jedoch schon nach kurzer Zeit und passen sich neuen Begebenheiten an. Durch die Jahrhunderte entstanden vier große Endzeittheorien unter den Christen. Wie es dazu kam:

Jesus versprach zu kommen
Jesus versprach seinen Jüngern, dass er auf diese Erde zurück kommt (Johannes 14,3; Apostelgeschichte 1,11; Offenbarung 22,12-13). Die Bibel berichtet von verschiedenen Zeichen und Ereignissen, die der Wiederkunft Jesu vorausgehen werden. Dennoch ist unklar, wie alles genau geschehen wird. Immer wieder wurde versucht, die Gott hält sich nicht an unseren Endzeitplan weiterlesen

Der Nahe Osten – Brennpunkt im 20. Jahrhundert

Das seit dem 2. Jahrhundert bis 1948 als Palästina bezeichnete Gebiet ist seit Jahrhunderten ein Zankapfel verschiedener Mächte. 1917/18 wurde das Land von den Briten in verschiedenen Erklärungen sowohl den Juden als auch der arabischen Bevölkerung versprochen. Am 29. November 1947 beschloss die UN als Resolution 181 (II) die Teilung des ehemaligen britischen Mandatsgebiets in einen jüdischen und einen arabischen Staat, was jedoch von den arabischen Staaten abgelehnt wurde.

Staatsgründung
Die jüdische Gemeinschaft rief am 14. Mai 1948 gemäß Der Nahe Osten – Brennpunkt im 20. Jahrhundert weiterlesen

Die geschichtlichen Wurzeln des Nahost-Konflikts

Das heutige Israel gehörte seit 1517 zum osmanisch-türkischen Reich und war lange Zeit weltpolitisch bedeutungslos. Erst mit der Belagerung von Akko und der kurzen Eroberung von Haifa 1799 durch Napoleon rückte das heutige Israel in das Bewusstsein der damaligen Weltbevölkerung. Plötzlich sah England durch den Feldzug nach Ägypten 1798 durch Napoleon den ungehinderten Zugang über den Nahen Osten zu seinen Stützpunkten in Indien bedroht.

Konflikt der Ideologie
Vor Ort entsetzte den Religionsgelehrten der altehrwürdigen al-Azhar-Universität die Behauptung der Fremden, alle Menschen seien vor Gott gleich. „Wie könnte das sein, da Gott doch manche über andere gestellt hat?“ Er meint damit: Die Muslime über die Ungläubigen. Napoleon Bonaparte selbst sieht sich als oberster Verteidiger des Islams. Seine Reitersoldaten tragen Uniformen in Grün – der Farbe des Propheten. Er schlägt vor, das Freitagsgebet in der großen Moschee der al Azhar möge ab sofort in seinem statt im Namen Allahs gesprochen werden. Kaum ein Jahr nach seinem pompösen Einzug in Kairo, am 22. August 1799, setzt sich Napoleon per Schiff nach Frankreich ab. Seine Soldaten lässt er am Nil zurück. Tausende sterben. In Paris verkauft er die „Expedition“ als großen Erfolg.

1827 versenken Frankreich, Großbritannien und Russland die osmanische Flotte. Der osmanische Sultan in Istanbul wird zu einer Spielfigur der europäischen Großmächte.

Neues religiöses Erwachen
Auch in kirchlichen Kreisen Die geschichtlichen Wurzeln des Nahost-Konflikts weiterlesen