Archiv der Kategorie: 4 Israel – Naher Osten

Purim – Ende des Antisemitismus – Überwindung vom Fremdartigen

Beginn mit Sonnenuntergang am Mittwoch 20. März und Ende mit Anbruch der Nacht am Donnerstag 21.  März 2019

Purim Obrist-impulse Im Zuge der aufblühenden neuen Formen des Antisemitismus fragen wir uns immer wieder: Wird das irgendwann einmal ein Ende haben?

Die Bibel spricht von einer Zeit, in der die Verfolgung vom jüdischen Volk ein Ende haben wird und jeder in Ruhe wohnen wird (Hosea 2,20: Ich will einen Bund schließen und will Bogen, Schwert und Rüstung im Lande zerbrechen und will sie sicher wohnen lassen).

Seit über 3500 Jahren steht Israel immer wieder unter Druck. Bis heute hat es noch keine Zeit gegeben, in der die Schwerter zu Pflugscharen wurden, wie es in Micha 4,3 verheißen ist: „Sie werden Purim – Ende des Antisemitismus – Überwindung vom Fremdartigen weiterlesen

Änderung des Status Quo vom Tempelberg

Das Amtsgericht von Jerusalem hat den Staat angewiesen, den Bab el-Rahma-Komplex (Goldenes Tor) unverzüglich zu schließen. Vor einem Monat hatte der Waqf, die islamische Behörde, die den Tempelberg beaufsichtigt, beschlossen, den Komplex wieder zu öffnen und in eine weitere Moschee zu verwandeln, die fünfte auf der heiligsten Stätte des Judentums.

Bis 1967 gab es nur eine aktive Moschee, Al-Aqsa, auf dem Tempelberg. In den 70er Jahren begannen die regelmäßigen Freitagsgebete im Felsendom, bis dahin nur ein heiliger Schrein. 1996 wurden die unterirdischen Ställe Salomos an der südwestlichen Ecke des Tempelbergs in eine dritte Moschee umgewandelt, Al Marwani. Die vierte wurde auch in den späten 1990ern direkt unter der Al-Aqsa-Moschee erbaut, wo sich das Huldah-Tor befindet. Und jetzt die fünfte, Bab el Rahma, die in einem vor 16 Jahren durch Gerichtsbeschluss geschlossenen Gebäude errichtet werdem soll, nachdem es zu einem Zentrum der Hamas geworden war.

Dieser jüngste Versuch, eine weitere Moschee zu errichten, ist eine Antwort der Jordanier und Palästinenser auf die Behauptungen, Israel würde versuchen, den Status Quo auf dem Tempelberg zu ändern, der seit 1994 Bestandteil des Friedensvertrages zwischen Israel und Jordanien ist. Änderung des Status Quo vom Tempelberg weiterlesen

El Salvadors neuer Präsident Nayib Bukele ist palästinensischer Christ

Der neue Präsident von El Salvador Nayib Bukele (37) ist ein palästinensischer Christ, der den jüdischen Staat liebt. Sein Vater war Imam, seine Frau hat jüdische Wurzeln.

Er glaube an Jesus und stütze sich auf die Bibel, um sein Leben zu lenken. In einer Twitter-Nachricht schrieb er: «Ich respektiere alle Religionen und die Menschen, die daran glauben, aber ich bin der Meinung, dass die Beziehung zu Gott persönlich ist. Ich glaube, dass niemand in Gruppen errettet wird, sondern dass die Erlösung individuell erreicht wird».

«Deshalb habe ich El Salvadors neuer Präsident Nayib Bukele ist palästinensischer Christ weiterlesen

Boykott BDS und PLO statt Israel

Der britische Guardian veröffentlichte am Dienstag einen offenen Brief, in dem 50 Künstler und Prominente die BBC zu einem Boykott des Song Contests 2019 in Tel Aviv aufrufen.

Via Facebook richtete der Frankfurter Bürgermeister Uwe Becker den Israel-Boykotteuren aus, was er von ihnen hält:

„Israel bereitet sich auf den ESC 2019 in Tel Aviv vor und wird mit Sicherheit ein toller Austragungsort für diesen Event sein. Im Nahen Osten gibt es keinen anderen Ort als Israel, wo die Koexistenz so vieler verschiedener Religionen, Kulturen, Geschlechter und Meinungen zu sehen ist – und Tel Aviv das Zentrum der Diversität.

Aber wie immer Boykott BDS und PLO statt Israel weiterlesen

Internationaler Holocaust-Gedenktag

Der 27. Januar ist Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Am 1. November 2005 bestimmte die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit der Resolution 60/7 den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Die Greuel des Zweiten Weltkriegs haben die Gründung der Vereinten Nationen ausgelöst.

Die Achtung der Menschenrechte für alle – ohne Unterschied von Rasse, Geschlecht, Sprache oder Religion – ist einer der fundamentalen Aufträge ihrer Charta.

Bei der Einweihung des Internationaler Holocaust-Gedenktag weiterlesen

Tu BiSchwat – Das Neujahrsfest der Bäume

Montag 21.1.2019

Beth Netanel Ein Karem obrist-impulseWenn man die Beziehung zwischen Mensch und Baum in der Torah näher betrachtet, erkennt man eine faszinierende Ambivalenz. Dies äussert sich auch in den Worten Gottes an den Menschen, gleich nach dessen Erschaffung, die Früchte der Bäume zu geniessen. Im weiteren Verlauf dreht sich die Ab­­handlung um den «Baum des Lebens» und den «Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen».

Rabbiner Jakov Duschinsky, langjähriger Oberrabbiner Süd­afrikas, entnimmt dem Vergleich zwischen Baum und Mensch eine geistige Erkenntnis: «Der Unterschied zwischen einem lebenden und einem vertrockneten Baum liegt darin, dass solange die Wurzeln des Baumes mit dessen Blättern durch die Feuchtigkeitsströmung im Baum verbunden sind, der Baum wächst und blüht. Sobald jedoch der Wasserzufuhr ein Ende gesetzt wird, trocknet der Baum aus und verwelkt. Ge­­nau so ist es beim Menschen: Solange er seine Beziehung mit Gott aufrechterhält, ist er wie ein lebender Baum – «denn der Mensch ist der Baum des Feldes». Wenn sich aber der Mensch nicht um eine Verbindung mit der Quelle des ewigen Lichts bemüht, bleibt er trocken und ohne Lebenswasser in seiner Seele» (Beikvey Paraschijot, S. 322).

Nach der wundersamen Rückkehr der Juden in ihre Heimat wird im modernen Staat Israel auch der Neujahrstag der Bäume auf eine – neben dem Obstessen – besondere Art gefeiert: mit dem Pflanzen von Bäumen. Familien und Tu BiSchwat – Das Neujahrsfest der Bäume weiterlesen

Iran bestätigt und dementiert Waffen in Syrien

Generalmajor Mohammed Ali Jafari, Kommandant der iranischen Revolutionswachen, bekräftigte am Mittwoch 16.  Januar 19 , die Islamische Republik werde ihre militärische Präsenz in Syrien aufrecht erhalten. «Die Islamische Republik Iran wird ihre militärischen Berater, Revolutionskräfte und ihre Waffen in Syrien behalten», zitierte die halb-offizielle iranische Nachrichtenagentur ISNA den Generalmajor.

Am Dienstag 15. Januar 19 hatte Israels Premierminister Netanyahu Teheran aufgefordert, Iran bestätigt und dementiert Waffen in Syrien weiterlesen

Kein Friedensprozess zwischen den Palästinensern

Fatah-Führer sagen jetzt, dass sie den Kontakt mit der Hamas abgebrochen haben – und zwar dauerhaft. Hamas-Führer sagen in ähnlicher Weise, dass der Konflikt mit der Fatah andauern wird, solange Abbas an der Macht bleibt.

Fatah und Hamas haben damit eine neue Ebene des gegenseitigen Hasses erreicht. Manchmal scheint es sogar so, als ob sie sich gegenseitig mehr hassen als Israel.

Die Führer von Hamas und Fatah machen ihr gegenseitiges Misstrauen unmissverständlich klar. Sie haben wahrscheinlich guten Grund zu der Annahme, dass ihr Argwohn nicht fehl am Platz ist; schließlich kennen sie sich gegenseitig besser als jeder andere. Wenn sie Recht haben, was nützt es dann, einen Friedensplan zwischen Israel und den Palästinensern vorzulegen? Mit wem soll Israel Frieden schließen? Kein Friedensprozess zwischen den Palästinensern weiterlesen

Hochwasser und Schnee in Israel

In Kiryat Haroshet, etwa 15 km von Haifa entfernt, wurden die Straßen wegen des Überlaufs vom Kishon River gesperrt. Nach Angaben der Wasserbehörde flossen ca. 140 Kubikmeter Wasser pro Sekunde.

Der Mt. Hermon-Standort war wegen widriger Witterungsbedingungen für Dienstag und Mittwoch für Besucher geschlossen. Auf den unteren Hängen haben sich rund 70 cm Schnee angesammelt und der Schnee fällt weiter. Hochwasser und Schnee in Israel weiterlesen

Neue Töne aus Israel

Jesus war ein klassischer Jude… der größte Jude aller Zeiten… Das Mindeste, was er in Israel verdient, ist ein nach ihm benannter Stadtplatz“, schrieb Roger Alpher, ein leidenschaftlicher israelischer Journalist, in Haaretz im Artikel Jesus, the Disavowed Jew,  (31/12/2018).

In den israelischen Medien gab es eine Fülle von Artikeln und Videos, die sehr positiv über das Thema Jesus und seine Geschichte berichteten. Es beginnt eine neue Ära mit viel positiverer Einstellungen gegenüber Jesus in Israel.

Neue Töne aus Israel weiterlesen

Die USA verabschiedet sich aus Syrien

Für die Machtverhältnisse im Bürgerkriegsland wird der Rückzug der US-Truppen weitreichende Folgen haben und die Situation weiter verschärfen. Laut dem Weißen Haus hat der Rückzug bereits begonnen und soll in 30 Tagen abgeschlossen sein.

Der US-Rückzug wird von Kritikern denn auch als Verrat an den Kurden betrachtet. Die USA verabschiedet sich aus Syrien weiterlesen

Die Sehnsucht nach einem Messias

Die Sehnsucht nach besonders begnadeten Persönlichkeiten, die uns von den Übeln dieser Welt erlösen und in ein „verheißenes Land“ oder ein „goldenes Zeitalter“ führen, ist ein uraltes Bedürfnis des Menschen. Die Hoffnung auf einen göttlichen Messias (Gesalbten, Christus) hat religionsgeschichtlich seinen Ausgangspunkt im Judentum, wo es unzählige unterschiedliche Messiasgestalten gibt.

Was ist ein Messias?
Der Ursprung des messianischen Begriffs stammt aus Die Sehnsucht nach einem Messias weiterlesen