Archiv der Kategorie: 6 Inspiration

Der Herr ist wahrhaftig auferstanden – Ostern

An Ostern erinnern sich die Christen daran, dass Jesus den Tod überwunden hat.

Der Herr ist wahrhaftig auferstanden!“ (Ostergruß nach Lukas 24,34)

Nach Auskunft aller Evangelien ist Jesu Auferweckung exklusive Tat Gottes. Nach dem wohl frühesten christlichen Glaubensbekenntnis wurde Jesus am „dritten Tag gemäß der Schrift“ von den Toten erweckt (1. Korinther 15,3–6): „Christus ist gestorben für unsre Sünden nach der Schrift; er wurde begraben und ist am dritten Tage nach der Schrift auferstanden. Er wurde gesehen von Kephas (Petrus), danach von den Zwölfen, dann von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal.“

Das leere Grab wurde am „ersten Tag der Woche“ (=Sonntag) von Maria Magdalena entdeckt Der Herr ist wahrhaftig auferstanden – Ostern weiterlesen

Was spricht für die für die Auferstehung von Jesus?

Eine ganze Reihe von Fakten sprechen dafür, dass die Auferstehung von Jesus wirklich stattgefunden hat.

  1. Das leere Grab: Der jüdische Hohe Rat und die Römer konnten den Leichnam Jesu nicht vorweisen, obwohl sie das gern getan hätten.
  2. Paulus verweist auf mehr als 500 Personen, denen der auferstandene Christus leibhaftig erschienen ist (1. Korinther 15,6). Viele lebten zum Zeitpunkt der Aussage noch.
  3. Die „Absurdität“ der Botschaft. Die Jünger selbst glaubten Was spricht für die für die Auferstehung von Jesus? weiterlesen

Pessach / Passah – Die Befreiung

Passah (vorübergehen) ist das erste von Gott verordnete Fest im ersten Monat des biblischen Kalenders (14. Nissan). Gott selbst bestimmte diesen Monat als den ersten im biblischen Jahr (2.Mose 12,2). Der Engel des Herrn ging in Ägypten an den Häusern der Israeliten vorüber und verschonte ihre Erstgeburt. Nur wer Gottes Wort vertraute, ein Lamm schlachtete und das Blut an den Türpfosten strich, wurde verschont. Beim Passah wird an den Auszug der Israeliten aus der Knechtschaft Ägyptens, aus dem Tod in die Freiheit und in das Leben mit Gott gedacht. Juden feiern das Passahfest so, als wären sie selbst in der ersten Passahnacht dabei gewesen. Das Passahfest ist der Geburtstag von Israel als Nation. Gott selbst bezeichnet sich über 100 Mal in der Bibel als Pessach / Passah – Die Befreiung weiterlesen

Wie kann ein liebender Gott es zulassen, dass sein Sohn am Kreuz stirbt?

Gott liebte die Menschen so sehr, dass er ihnen vor Augen malen wollte, welche Konsequenzen ein Leben ohne Augenkontakt mit ihm hat.

Gott möchte uns durch seine Augen leiten (Psalm 32,8). Doch der Mensch vertraut Gott nicht und hat sich von Gott abgewandt. Indem Gott den Menschen den Tod vor Augen führt, will er die Menschen zu einer Umkehr zur Quelle des Lebens bewegen.

So tötete Gott ein Tier, damit die Menschen die erste Kleidung erhielten (1.Mose 3,21). Später kamen Opfer und drakonische Strafen dazu. Doch das ließ den Menschen im Großen und Ganzen unbeeindruckt.

In Hesekiel 20,25 muss sich Gott eingestehen, dass Wie kann ein liebender Gott es zulassen, dass sein Sohn am Kreuz stirbt? weiterlesen

Karfreitag

Christen denken an diesem Tag an den Kreuzestod von Jesus. Er starb freiwillig (Johannes 10,18) als „Gottesknecht“ (Jesaja 53) und versöhnte Gott und die Menschen (Kolosser 1,20). Durch Tod und Auferstehung von Jesus wird allen Menschen, die das wollen, Vergebung der Sünden, Errettung aus dem Tod und ewiges Leben zuteil (Johannes 1,12). Der Karfreitag (althochdeutsch kara ‚Klage‘, ‚Kummer‘, ‚Trauer‘) ist der Freitag vor Ostern.

Im jüdischen Talmud heißt es: «Die Sühne erfolgt nur durch das Blut» und in 3. Mose 17,11: «Das Blut ist die Versöhnung, weil das Leben in ihm ist.» Karfreitag weiterlesen

Ein König aus einer anderen Welt

Das Reich von Jesus hat eine andere Dimension. Es durchdringt eine unsichtbare Wirklichkeit. Es ist überall und nicht lokal eingeschränkt, ewig und nicht zeitlich begrenzt. Jesus zeigte uns diese Realität auf, als er mit Pilatus sprach (Johannes 18,33-40).

Die führenden Juden verurteilten Jesus, weil er sich als Sohn Gottes bezeichnete (Johannes 19,7). Damit hinterfragte Jesus die geistliche Elite und wurde für sie gefährlich, weil er sich auf eine höhere Autorität berief. Dafür wurde aber nach römischem Recht niemand hingerichtet. Deshalb klagten die führenden Juden Jesus vor dem römischen Statthalter Pilatus als „König der Juden“ an (politischer Revoluzzer). Als solcher war er aber unschuldig. Jesus hat die vier politischen Systeme in seinem Umfeld nie bewertet. Ein König aus einer anderen Welt weiterlesen

Wenn Gott Menschen führt

Eine spannende Geschichte beginnt damit, dass ein Engel des Herrn auf den Plan tritt (Apostelgeschichte 8,26-40). Wie gut, dass der Diakon Philippus dem Impuls dieser übernatürlichen Engelserscheinung folgt. Philippus war so zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Gott überrascht den Philippus damit, dass er seine sehr erfolgreiche Arbeit in Samaria verlassen soll. Gott erklärt nicht, warum, aber er zeigt ihm klar, wohin – auf die Straße von Jerusalem nach Gaza. Dort vernimmt er den inneren Impuls, einem Wagen zu folgen. Als er das tut, hört er den Finanzminister und Eunuchen aus Äthiopien aus dem Jesaja-Buch im 53. Kapitel lesen. Schnell wird ihm klar, dass das der Grund seines Hierseins ist und er spricht den Äthiopier an.

Der Finanzminister gehört anscheinend zu den äthiopischen Juden, die auf den Besuch der Königin von Saba bei König Salomo zurückgehen (1.Könige 10 / 2.Chronik 9). Er hat das richtige Buch in der Hand, doch er hat niemanden, der es ihm entschlüsselt. Gott schickt ihm dafür nicht einen Engel, sondern einen Menschen. Auch heute noch sind wir aufgefordert, einander zu helfen, die Schrift besser zu verstehen und den Glauben festzumachen. Wenn Gott Menschen führt weiterlesen

Die Vision von Jesus

Die Bergpredigt setzt neue Akzente – Sendung Radio Maria mit Hanspeter Obrist

In dieser Sendung schauen wir auf das Besondere der Bergpredigt, der Kernbotschaft Jesu und die neue Auslegung der Gesetzestexte. Jesus interpretiert das Gesetz in seinem ursprünglichen Sinn und stellt die Herrschafts-Pyramide auf den Kopf. Jesus spricht auch über das Gebet, das Fasten, den Umgang mit Geld und mit den Mitmenschen. Was ist das Besondere an der Goldenen Regel und wie sieht die goldene Regel bei Muslimen und Juden aus?

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Jesus sorgt sich um jede Gemeinde

In Offenbarung 3 erhalten die drei Gemeinden Sardes, Philadelphia und Laodizea einen Brief von Jesus.

Sardes

Sardes war der Ausgangspunkt der 2500 Kilometer langen persischen Königsstraße nach Persepolis. Hier wurden jüdische Kriegsveteranen angesiedelt. Sardes galt als Zentrum der Herstellung von Teppichen und des Färbens von empfindlichem Wollmaterial. Dazu bildeten Goldgewinnung und Handel reiche Einnahmequellen.

Die Gemeinde in Sardes empfängt durch Johannes ein Sendschreiben, in dem Jesus ihren geistlichen Zustand bemängelt (Offenbarung 3,1–6). In den Augen von Jesus ist die christliche Gemeinschaft in Sardes zwar aktiv, doch der lebendige Glaube fehlt. Die Gemeinde wird aufgefordert aufzuwachen. Jesus ruft auch in den Evangelien mehrmals zu Wachsamkeit auf. Denen, die ans Ziel kommen, Jesus sorgt sich um jede Gemeinde weiterlesen

Durch Leiden verbreitet sich die gute Nachricht

Nicht durch Planung und Strategie, sondern aufgrund einer Verfolgung breitet sich die Gemeinde aus (Apostelgeschichte 8,1-25).

Philippus ist einer der sieben Diakone (Apostelgeschichte 6,5), die aus Jerusalem vertrieben werden. Statt zu resignieren und an Gottes Liebe zu zweifeln, nehmen die Vertriebenen ihre Verfolgung als Chance zur Verkündigung wahr. Dort, wo sie gerade sind, leben und verkünden sie ihren Glauben. Durch Leiden verbreitet sich die gute Nachricht weiterlesen

Briefe aus dem Himmel

Jesus schickt durch Johannes Briefe an die sieben Gemeinden in Kleinasien. Es ist interessant, dass Jesus nicht einfach die „Gemeinden von Kleinasien“ anspricht, sondern für die unterschiedlichen Orte andere Schwerpunkte erwähnt, die aber gleichzeitig für alle – und damit auch für uns – gelten.

Neben lobenden Worten legt Jesus auch den Finger auf die wunden Punkte. In den ersten Jahrzenten gibt es keine Zugehörigkeit zu Christus, die nicht zu folgeschweren Konsequenzen im Leben der einzelnen Gläubigen geführt hätte. Sie waren für die Gesellschaft um sie herum wie Menschen von einem anderen Planeten mit einem den allgemeinen Denk- und Verhaltensweisen ganz und gar entgegengesetzten Lebenskonzept. Jesus gibt seinen Nachfolgern immer Zusagen und Verheißungen mit auf den Weg. Der Brief geht jeweils an den Engel der Gemeinden (Offenbarung 2,1; 2,8; 2,12; 2,18). Das Wort „Engel“ bedeutet „Bote“. Hier ist damit die Person gemeint, die Gottes Botschaft an die Gemeinde weitergibt. Briefe aus dem Himmel weiterlesen

Purim – Ende des Antisemitismus – Überwindung vom Fremdartigen

Beginn mit Sonnenuntergang am Mittwoch 20. März und Ende mit Anbruch der Nacht am Donnerstag 21.  März 2019

Im Zuge der aufblühenden neuen Formen des Antisemitismus fragen wir uns immer wieder: Wird das irgendwann einmal ein Ende haben?

Die Bibel spricht von einer Zeit, in der die Verfolgung vom jüdischen Volk ein Ende haben wird und jeder in Ruhe wohnen wird (Hosea 2,20: Ich will einen Bund schließen und will Bogen, Schwert und Rüstung im Lande zerbrechen und will sie sicher wohnen lassen).

Seit über 3500 Jahren steht Israel immer wieder unter Druck. Bis heute hat es noch keine Zeit gegeben, in der die Schwerter zu Pflugscharen wurden, wie es in Micha 4,3 verheißen ist: „Sie werden Purim – Ende des Antisemitismus – Überwindung vom Fremdartigen weiterlesen

Harmonie in Unterschiedlichkeit

Jesus ist sechs Tage vor seinem Tod bei Marta, Maria und Lazarus zum Essen eingeladen. Auf einmal steht Maria auf, holt ein exklusives Duftöl und salbt damit die Füße von Jesus (Johannes 12,1-11).

In der Bibel werden Könige, Priester und Propheten gesalbt. Jesus vereint alle drei Funktionen in sich: Kurze Zeit, nachdem er gesalbt wurde, Harmonie in Unterschiedlichkeit weiterlesen