Archiv der Kategorie: 6 Inspiration

Sukkot – Das Laubhüttenfest

Als letztes der drei Wallfahrtsfeste (2. Mose 23,14-17) feiert Israel Sukkot, das Fest der Laubhütten (Beginn 2019: Sonntag-Abend 13.  bis Sonntag 20. Oktober). Nach 3. Mose 23,33 ff. wird es acht Tage lang gefeiert. Sukkot beginnt am 15.Tag des siebten Monats Tischri, nur fünf Tage nach dem Jom Kippur, und endet mit dem Schlussfest am achten Tag, dem Schemini Azeret. Sukkot ist ein Erinnerungsfest an die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten, an die erste Wohnung in Freiheit und die Versorgung durch Gott während der Wüstenwanderung. Wie Passah und Schawuot ist es auch ein Erntedankfest. Die Wein- und Olivenernte ist eingebracht. Die Arbeit auf der Tenne und in der Kelter ist beendet. Die Bußtage sind vorbei. Was jetzt bleibt, ist die große Freude des Dankes gegenüber GottSukkot – Das Laubhüttenfest weiterlesen

Jom Kippur – Der Versöhnungstag

Wie alle Tage im jüdischen Kalender beginnt der Versöhnungstag am Vorabend des eigentlichen Feiertages, des 10. Tischri (2019: 9.Oktober). Er bezieht sich nicht auf historische Ereignisse oder Gegebenheiten wie Saat und Ernte, sondern allein auf das Verhältnis des Menschen zu seinem Schöpfer, vor dem er sein Leben und auch das seiner Mitmenschen zu verantworten hat.  Jom Kippur – Der Versöhnungstag weiterlesen

Von der Kunst der Lebensbalance

Glück und Dankbarkeit Strategien, die uns helfen können darin zu wachsen

Die Lebensbalance hat man nicht einfach, man muss sie täglich finden. Glück hängt nicht von den Umständen ab, sondern von einer inneren Entscheidung. Glück hat etwas mit mir selbst zu tun.

Montag, 7. Oktober, Radio Maria Schweiz

Link zu den Sendungen im Radio Maria

Keine Macht kann Gott daran hindern, seine Pläne auszuführen

Jesus ist unterwegs auf dem Weg nach Jerusalem (Lukas 13,22). Als er sich im Gebiet von Herodes Antipas befindet, wird er vor ihm gewarnt (Lukas 13,31-35). Herodes Antipas hat bereits Johannes den Täufer ermorden lassen (Lukas 9,9). Dass Jesus Herodes als „Fuchs“ bezeichnet, lässt erahnen, dass die Sorge der Pharisäer nicht echt ist, sondern sie Instrumente in der Hand von Herodes sind, was Jesus ihnen mit seiner Grußbotschaft an Herodes vor Augen führen will. Anstatt sich selbst wegschicken zu lassen, sendet er die Pharisäer zurück zu Herodes.

Jesus heilt und ist dennoch nicht willkommen. Doch das irritiert Jesus nicht. Er gibt klar zu verstehen, dass alles seine Zeit hat und keine Macht der Welt Gottes Plan behindert. Er wird nicht auf dem Land, sondern in Jerusalem sterben. Keine Macht kann Gott daran hindern, seine Pläne auszuführen weiterlesen

Fasten des Gedalja – Taube Ohren führen in die Katastrophe

2019: Montag 2. Oktober

Am 3. oder 4. Tischri erinnert das «Fasten des Gedalja» an die Ermordung des letzten jüdischen Statthalters unter Nebukadnezar. Nebukadnezar zerstörte Jerusalem am 9. Aw 586 v. Chr. und deportierte Juda nach Babylon.

Die Geschichte dieser folgenreichen Untat, die Fasten des Gedalja – Taube Ohren führen in die Katastrophe weiterlesen

Rosch HaSchana – Jüdisches Neujahr – Tag des Schofarblasens

Sonntag 29. September 2019 beginnt nach Sonnenuntergang der Erew Rosch HaSchana vom jüdischen Jahr 5780.  

Gemäß dem Midrasch Wajikra Raba ist Rosch HaSchana der Tag, an dem Gott den Menschen erschaffen hat. Der Midrasch erklärt weiter, dass es ein Tag des Gerichts ist, weil auch Adam und Eva bereits an diesem Tag vor dem Himmlischen Gericht stehen mussten, nachdem sie die verbotene Frucht gegessen hatten. Rosch HaSchana – Jüdisches Neujahr – Tag des Schofarblasens weiterlesen

Emmaus-Weg

Leben mit der Bibel – wie Jesus den zwei Jüngern auf dem Weg nach Emmaus begegnet (Lukas 24,13-35)

Dienstag, 24. September 20.15 Uhr,  Radio Maria Schweiz

Eine Sendung, in der wir gemeinsam den Text lesen, ihn auf uns wirken lassen, und dann sind sie eingeladen ihre Beobachtungen mitzuteilen, mit zu diskutieren und mit zu beten.

Da sind zwei Jünger voller Fragen. Ohne Hoffnung – Sie haben den Glauben verloren. Es ist zum Davonlaufen …..

Sie, die in sich gefangen, ohne Hoffnung und Glauben nach Hause wollten, kehren voller Zuversicht und freudiger Gewissheit, dass Jesus lebt, nach Jerusalem zurück.

Glaube im Angesicht des Leidens

Das Leid ist – nach wie vor – der Fels des Atheismus (Ablehnung des Glaubens an einen Gott).

Die Vorstellung von einem gütigen Gott, zerschellt bei vielen Menschen, wenn sie mit der leidvollen Dimension des Lebens konfrontiert werden. Aber kann der Atheismus vernünftigere und hilfreichere Antworten geben, um die Leiden der Welt zu bewältigen?

Könnte der Schlüssel nicht darin liegen, dass Gott anders gütig ist als wir es uns vorstellen?

Für den Atheismus ist das quantitative und qualitative Ausmass an Leid ein schlagender Grund dafür, dass es Gott gar nicht gibt. Kompakt hat es der Kirchenvater Laktanz (ca. 250-320) in seiner Schrift über den Zorn Gottes formuliert: Glaube im Angesicht des Leidens weiterlesen

Warum hängt Jesus am Kreuz?

Weihbischof Dominicus Meier aus Paderborn beobachtete einmal ein kleines Mädchen, das die Kirche bewunderte, unter dem Kreuz stehen blieb und seinen Papa fragte: „Warum hängt der da?“ So fragen sich viele auch heute, meinte der Weihbischof im Donaukurier vom 15.9.19. Etwa wegen der vielen Missstände? „Verlangt Gott ein Opfer, damit er die Menschen wieder lieben kann?“ „Nein“, betonte er,

„Gott gab seinen Sohn, weil er die Menschen liebt. Jesus musste nicht sterben, weil Gott ein Problem hatte.“ Das Problem liege bei den Menschen. Jesus komme nicht als Gewaltherrscher, er stellt sich „an die Seite der Gescheiterten und nimmt jeden von uns in seine weit geöffneten Arme“.

„Jesus, der Gekreuzigte, ist auch heute bereit, eine Brücke zu schlagen, er öffnet uns den Weg in unsere Heimat, zurück zu Gott.“ Und er schloss mit der Antwort auf die Frage des Mädchens: „Er hängt da, weil Gott dich liebt.“  mehr Informationen

mega geliebt

Jemand liebt dich: Liebe kann sich nur da manifestieren, wo sie empfangen wird. Johannes, ein Jünger von Jesus, sagte von sich: Ich bin der, der sich von Gott geliebt weiß (Johannes 13,23; 19,26; 20,2; 21,7.20). Weiter schreibt er: So viele ihn (Jesus) aufnahmen, denen gab er das Recht Gottes Kinder zu sein (Johannes 1,12). Woher … mega geliebt weiterlesen

Wie kann ein liebender Gott es zulassen, dass sein Sohn am Kreuz stirbt?

Gott liebte die Menschen so sehr, dass er ihnen vor Augen malen wollte, welche Konsequenzen ein Leben ohne Augenkontakt mit ihm hat. Gott möchte uns durch seine Augen leiten (Psalm 32,8). Doch der Mensch vertraut Gott nicht und hat sich von Gott abgewandt. Indem Gott den Menschen den Tod vor Augen führt, will er die … Wie kann ein liebender Gott es zulassen, dass sein Sohn am Kreuz stirbt? weiterlesen

Warum hängt Jesus am Kreuz? weiterlesen

Rettet Jesus Gutmenschen?

Frage: Ich habe Ihren Artikel „Gescheitert und ausgeschlossenüber Lukas 13,22-30 gelesen. Ich habe immer noch die Hoffnung für „Gutmenschen“, dass Gott ihnen gnädig ist. Spricht nicht Jesus davon in Matthäus 25, 34-40?

Das ist eine gute Frage. In Matthäus 25,32 steht: „Und alle Völker werden vor ihm versammelt werden und er wird sie voneinander scheiden“   

Es geht um die Menschen, die nichts von Jesus gewusst haben. So sagen sie auch in Vers 38 wann haben wir dich fremd gesehen und aufgenommen oder nackt und dir Kleidung gegeben?“

Auch Paulus schreibt, dass die Menschen die nichts von Gott gewusst haben, aufgrund ihrer Reaktion beurteilt werden.

Römer 1,20 „Seit Erschaffung der Welt wird nämlich seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit. Daher sind sie unentschuldbar.“

Römer 2,1 „Darum bist du unentschuldbar – wer du auch bist, o Mensch – , wenn du richtest. Denn worin du den andern richtest, darin verurteilst du dich selbst, weil du, der Richtende, dasselbe tust.“

Ein Mensch ist nie getrennt von Gott, weil er etwas nicht wusste,  sondern aufgrund dessen, wie er auf das reagierte, was er wusste.
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Gescheitert und ausgeschlossen 

Eine aufschreckende Geschichte wird uns in Lukas 13,22-30 erzählt. Einer fragt Jesus: Herr sind es nur wenige, die gerettet werden? Insgeheim hofft er vielleicht auf die Antwort: Mach dir keine Sorge, Gott drückt ein Auge zu und nimmt alle an. Doch Jesus sagt: Viele versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen.

Warum sind sie gescheitert? Jesus kennt sie nicht. Sie haben zwar am Mahl teilgenommen und Predigten gehört, doch sie sind Zuhörer und Teilnehmer geblieben. Jesus sagt von sich: „Ich bin die Tür“ (Johannes 10,9). „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich“ (Johannes 14,6). Wer ihn nicht als Herrn seines Lebens angenommen hat, der gehört nicht zu den Seinen (Johannes 1,12). Sie werden nicht Teil und Täter – oder anders ausgedrückt: Repräsentanten Gottes. Sie haben es versäumt nach Gottes Willen zu leben. Es genügt nicht, ab und zu die Hilfe Gottes in Anspruch zu nehmen.

Es gibt auch einen Punkt, an dem das Zeitfenster der offenen Türe vorbei ist. Das kann persönlich oder allgemein gemeint sein. Es gibt ein zu spät. So wie es bei der Arche von Noah den Moment gab, an dem die Türe von Gott verschlossen wurde. Nicht alle kommen automatisch zum himmlischen Fest.

Der Eintritt ist mein Bekenntnis: „Ich brauche dich Jesus als meinen Herrn, komm in mein Leben und verändere du mich“. Jesus kennt all die Menschen, die ihn ansprechen, einladen und mit ihm reden. Dazu braucht es eine Entscheidung von uns. Die entscheidende Frage ist nicht, ob ich Jesus kenne, sondern er mich.

In Jeremia 21,8 steht: „Ich lege euch vor den Weg zum Leben und dem Weg zum Tode“. Entscheiden müssen wir uns selbst.

Herausfordernd ist auch noch der Hinweis, dass viele die hier einen großen Namen haben, dort unbekannt sein werden. Es geht nicht darum, dass ich mir etwas auf meine Meinung einbilde, sondern dass ich meine Hilfsbedürftigkeit sehe und mich Jesus anvertraue.

Text: Hanspeter Obrist

Das ist ein Impuls aus den Entdeckungen in ergebnisoffenen Bibelstudiengruppen im Linthgebiet. Alle sind herzlich dazu eingeladen.

Jeder ist eingeladen die Gedanken und Fragen als Kommentar zu teilen.

Gottes Reich beginnt mit einzelnen Menschen

Jesus spricht davon, dass sich nicht das Umfeld verändern muss, sondern der einzelne Mensch. Er vergleicht Gottes Reich mit einem Senfkorn und dem Sauerteig (Lukas 13,18-21).

Der Glaube beginnt, indem jemand einen Samen annimmt und bei sich anpflanzt. Er fängt klein an und wächst. Es gibt nicht schnelle Erfolge. Es braucht Zeit, jeder hat sein eigenes Tempo.

Glaube beschränkt sich nicht nur auf einen Teil des Lebens, sondern durchdringt wie ein Sauerteig das tägliche Sein.

Die Leute erwarteten, dass Jesus Gottes Reich aufrichtet, indem er die Feinde vertreibt und ein äußerer Friede einkehrt. Jesus hat die Politik seiner Zeit nie bewertet. Es gab damals vier politische Systeme, zwei Herrscher, eine römische Verwaltung und demokratische Städte.

Jesus spricht davon, dass sich nicht das Umfeld verändern muss, sondern der einzelne Mensch. Das sogar die Feinde (Vögel) sich bei Menschen von Gottes Reich geborgen fühlen.

Glauben auf den Punkt gebracht

Was sagst du, wenn du jemanden auf der Straße deinen Glauben erklären möchtest? max. 1000 Zeichen

Die Menschen wollen selbst bestimmen, was gut für sie ist. Sie wollen unabhängig von Gott sein. Wenn wir nicht das sein wollen, wozu uns Gott geschaffen hat, nennt das die Bibel Zielverfehlung (Sünde). Durch Jesus lädt uns Gott ein, in die ursprüngliche Bestimmung zurückzukehren. Am Kreuz veranschaulicht Jesus, was die Konsequenz der Gottferne ist, der Tod. Wenn wir akzeptieren, dass Jesus an unserer Stelle gestorben ist, überlassen wir ihm die Vergeltung und Wiedergutmachung und werden dadurch freigesetzt. Wer Jesus in sein Leben einlädt, zu dem kommt Gottes Gegenwart durch den Heiligen Geist, der den Menschen Schritt für Schritt verändert und man lebt nun in alle Ewigkeit eng verbunden mit Gott.

Wie würdet ihr mit 700 bis 1000 Zeichen in einer nicht kirchlichen Sprache beschreiben, was ihr glaubt?

Stell dir vor du begegnest jemanden auf der Straße und hast nur einen Augenblick, sein Interesse zu gewinnen.

Die Glaubensbekenntnisse sind zwar zentral, aber meist nicht nachvollziehbar.

Schreibt doch euer Statement in den Kommentar.