Archiv der Kategorie: 6 Inspiration

Die Vision von Jesus

Jesus legt in der Bergpredigt einen neuen Fokus. Er will sein Reich nicht mit den Starken bauen, sondern das Augenmerk auf die Schwachen legen. Er hebt die Not nicht auf, sondern gibt darin Hoffnung. Er unterwirft nicht mit Macht, sondern wirbt in Liebe.

Die Seligpreisung von Jesus erscheint ein Paradox zu sein. Nicht die Not hört auf, aber man ist in ihr gesegnet. Es geht nicht um gesellschaftliche Stellungen, sondern um Einstellungen. Jesus fordert seine Zuhörer auf, den Blick nicht auf die Starken, sondern auf die Schwachen zu richten.

Das Leben auf der Erde ist nicht das Ziel, sondern eine Vorbereitung für die Ewigkeit. Das Reich von Jesus gibt jedem wieder Hoffnung und eine Zukunft, auch wenn eine unmittelbare Veränderung noch ausbleibt. Die Vision von Jesus weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Was den Christen im Westen fehlt

In gewisser Weise fehle den Christen im Westen etwas Wichtiges, meint White etwas zugespitzt auf der Explo 2018 Konferenz in der Schweiz: «Euch fehlt die Verfolgung. Deshalb ist es für euch schwieriger, nah bei Jesus zu bleiben.» Für verfolgte Menschen sei es ganz klar, dass sie ganz nah am Messias dran bleiben müssen. «Jesus ist in Zeiten grausamer Verfolgung und Gewalt für viele das einzige, was sie noch haben!»

Im Irak hat der «Pfarrer von Bagdad» unmittelbar miterlebt, was Verfolgung mit den Menschen macht. Im Bezug auf die christliche Gemeinschaft sei ihm aufgefallen, wie alle Grenzen wegfielen, als Was den Christen im Westen fehlt weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

6 Prozent liest regelmäßig in der Bibel

Nicht einmal jeder 16. Deutsche (sechs Prozent) liest regelmäßig in der Bibel. Das berichtete der Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt), Hermann Binkert, am 12. Januar beim 5. Christlichen Medienkongress in Schwäbisch Gmünd.

Deutlich höher sei die Zahl der Bibelleser bei den freikirchlichen Christen (32 Prozent). Bei Katholiken und landeskirchlichen Protestanten sehe es „sehr dürftig aus“.

Religion scheine viele Menschen nicht mehr zu interessieren. Die Befragten hätten auf die Fragen oft mit „Weiß nicht“ reagiert oder gar keine Antwort gegeben. Ein Beispiel sei die Aussage „Jesus ist am Kreuz gestorben und auferstanden von den Toten“. 27 Prozent antworteten „Weiß nicht“ und neun Prozent machten keine Angabe. mehr Informationen 

Der christliche Glaube nährt sich aus der Faszination über biblische Texte. Die frühchristliche Überzeugung war, dass 6 Prozent liest regelmäßig in der Bibel weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Als Pilger und Fremde unterwegs – Allianzgebetswoche 2018

Sonntag 14. bis Sonntag 21. Januar 2016

Die Allianzgebetswoche wird seit 1846 durchgeführt. Ziel ist das Miteinander der Christen vor Ort zu stärken und das Bewusstsein der weltweiten Verbundenheit zu fördern.

Themen 2018

  • So, 14.01.18: Abraham – Glaube setzt in Bewegung
  • Mo, 15.01.18: Josef – am Ende wird es gut
  • Di, 16.01.18: Ruth – in der Fremde Heimat finden
  • Mi, 17.01.18: Daniel – in Verfolgung standhaft bleiben
  • Do, 18.01.18: Jona – Gott will alle
  • Fr, 19.01.18: Paulus – das Ziel im Auge behalten
  • Sa, 20.01.18: Priscilla & Aquila – Geflüchtete werden zum Segen
  • So, 21.01.18: Jesus – der Abgelehnte wird zum Versöhner

Zur Webseite: Allianzgebetswoche    (Broschüre herunterladen)

Beiträge zu den biblischen Personen und Themen:

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Unerwarteter Aufstand in Korinth

Als Paulus in Korinth war (Apostelgeschichte 18), schien alles einigermaßen normal zu verlaufen. Doch als Gallio Prokonsul wurde, gab es einen Aufstand aus heiterem Himmel. Die Bibel beschreibt uns keinen offensichtlichen Grund. Doch vor einem weltlichen Gericht, braucht es einen Grund, der scheint zu fehlen. Alles war ruhig und nichts Anstößiges war geschehen. Dennoch gab es etwas, was die jüdische Gemeinschaft beunruhigte.

Die Juden waren zu dieser Zeit eine anerkannte Religion und genossen einen gewissen Schutz und Respekt. Herodes der Große hatte gute Verbindung zum Kaiserhaus. Kaiser Augustus pflegte zu den Juden ein gutes Verhältnis, und er ließ auf seine Kosten zweimal täglich im Tempel von Jerusalem ein fürbittendes Opfer für den römischen Kaiser darbringen. Die Römer respektierten den Glauben der eroberten Volksgruppen, solange sie nicht mit dem römischen Gesetz in Konflikt kamen oder die Loyalität zu Rom aufgaben.

Die jüdische Gemeinschaft hatte auch weltweite Beziehungen, da Juden in allen größeren Städten lebten. Die gegenseitige Solidarität und Gastfreundschaft öffnete ihnen gute Handelsbeziehungen. Durch die strengen jüdischen Gebote war ihre Gemeinschaft limitiert.

Nun kam Paulus und  lud alle Menschen in diesen neuen „jüdischen“ Glauben ein. Im Unerwarteter Aufstand in Korinth weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Dreikönigstag – Epiphanias

Epiphanias bzw. Epiphanie kommt vom altgriechischen „Erscheinung“ und meint die Erscheinung des Herrschers. Im Volksmund ist dieser Tag auch als Dreikönigsfest oder Dreikönigstag bekannt und wird am 6. Januar gefeiert.

In den Westkirchen wird an die Weisen aus dem Morgenland erinnert. Bei manchen Krippen werden die Figuren am Dreikönigstag um die drei Weisen aus dem Morgenland ergänzt, die Jesus als König und Herrscher verehren.

 

In manchen Gegenden gehen Dreikönigstag – Epiphanias weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Mein Lebensziel war Erleuchtung zu finden

Viele Jahre lebt Wilhelm Trienen in tibetischen Klöstern und wird schließlich selbst ein berühmter buddhistischer Lama. Doch trotz aller Bemühungen ist er nach Jahren nicht erleuchtet sondern nur enttäuscht.

Bis ich 14 war, ging ich brav in die katholische Kirche. Aber als ich älter wurde, wurde ich kritischer und trat schließlich aus der Kirche aus. Für Religion interessierte ich mich trotzdem noch und so wurde ich Religionslehrer. Doch nach einigen Jahren im Lehramt, fragte ich mich, ob das im Leben alles war.

Ich kündigte meinen Job, packte meinen Rucksack und reiste Mein Lebensziel war Erleuchtung zu finden weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Neujahr – Was feiern wir eigentlich?

Die Sonnenwende haben wir bereits hinter uns (2017: 21. Dezember, 17:28 MEZ).

Wir zählen unsere Jahre nach Christi Geburt. Diese feiern wir in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember.

Was feiern wir an Neujahr?

Die Bibel erzählt folgendes: Nach acht Tagen wurde Neujahr – Was feiern wir eigentlich? weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Jesus gleicht die Bilanz aus

In fast allen größeren Unternehmen wird Ende Jahr Bilanz gezogen. Gewinn- und Verlustrechnungen werden aufgemacht. Auch vielen Menschen bietet der Jahreswechsel die Möglichkeit, innezuhalten und zu fragen, wo stehe ich eigentlich?

Jesus sagte einmal: „Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“ (Matthäus 16.26).

Hier wird eine Gewinn- und Verlustrechnung aufgemacht und dann beides voneinander abgesetzt. Was ist Gewinn? Was ist Verlust? Worauf haben wir gesetzt? Güter, Beziehungen, Menschen, Bankkonten, Eigentum? Jesus gleicht die Bilanz aus weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Warum Christen hinter einem jüdischen Staat stehen

Der christliche Glaube ist nicht an eine politische Haltung gebunden. Dennoch stehen Christen in allen Parteien für die ethischen Werte und Solidarität ein. Jesus Christus zwingt niemandem den Glauben auf. Er ist eine freiwillige Entscheidung. In der Politik jedoch muss man verbindliche Rahmenbedingungen finden.

Aus reinen Beobachtungen wird klar, dass im jüdischen Staat mehr Religionsfreiheit herrscht als in einem muslimischen Staat. Deshalb begrüßen Christen die Freiheit in Jerusalem und kritisieren die willkürlichen Bestimmungen in Bethlehem. Konvertieren Einheimische zum christlichen Glauben, dann müssen sie in den muslimischen Gebieten um ihr Leben fürchten. Anerkennt ein Jude Jesus Warum Christen hinter einem jüdischen Staat stehen weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Guru begegnet Jesus

Fazit aus dem Video: Die Religionen geben uns die Illusion, dass wir göttliche Macht erhalten, führen uns aber in die Selbstaufgabe und rauben uns unsere Persönlichkeit. Wir werden instrumentalisiert. Jesus dagegen entfaltet unsere Persönlichkeit, indem wir – weil wir sind – von ihm geliebt werden. Durch das Annehmen seiner Liebe und Vergebung werden auch wir fähig zu lieben und zu vergeben. Göttliche Vollmacht ist der freiwillige Verzicht auf Macht, damit sich die Liebe entfalten kann.

Inhaltliche Punkte aus dem Gespräch: Guru begegnet Jesus weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Die Geschichte von der Geburt von Jesus

Nacherzählt nach den beiden Berichten, wie sie im Matthäus- und Lukasevangelium überliefert sind.

Der Priester Zacharias ist an der Reihe im Tempel in Jerusalem, den Leuchter zu reinigen und Öl nachzufüllen und das Rauchopfer darzubringen. Plötzlich wird es hell. Ein Engel steht neben dem Räucheraltar. Zacharias erschrickt zutiefst.
Der Engel sagt zu ihm: „Fürchte dich nicht. Du Die Geschichte von der Geburt von Jesus weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Der Mythos von Weihnachten

 Oder müsste man besser von den Mythen der Weihnachtsgeschichte sprechen? Der biblische Text wurde durch die Jahrhunderte aus seinem Kontext herausgelöst. Dadurch entstanden herzerwärmende Geschichten. Doch so manches, was für uns „zu Weihnachten dazugehört“, erhält beim näheren Hinsehen ein anderes Gesicht.

Schon das Datum von Weihnachten wirft erste Fragen auf: Eine genaue Zeitangabe, wann Jesus geboren wurde, sucht man vergeblich in der Bibel. Erst im Jahr 354 erschien im Werk „Chronographen“ des römischen Schreibers Furius Dionysius Filocalus der 25. Dezember als offizielles Datum für Weihnachten. Diesen Termin hatte Papst Liberius festgelegt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte man die Geburt von Jesus auch an Ostern gefeiert.

Spannend ist auch die Beobachtung, welchen Beruf Josef eigentlich hatte. Im griechischen Text steht das Wort „tekton“ (τέκτων). Das ist einer, der Häuser baut (Matthäus 13,55 / Markus 6,3). Das bedeutete damals Der Mythos von Weihnachten weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page