Archiv der Kategorie: 6 Inspiration

Der Kaiser und Gott

Jesus sagte: „Gebt denn dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“ (Matthäus 22,21).

Damit hat Jesus die Grundlage für die Trennung von Kirche und Staat gelegt. Doch der Text zeigt noch mehr auf.

Jesus sagte: Bringt mir eine Steuermünze. Wessen Bild ist darauf? Da das Bild des Kaisers darauf ist, gehört sie ihm. Doch wo ist Gottes Bild abgebildet? Die Bibel sagt, dass der Mensch ein Ebenbild Gottes ist (1.Mose 1,27). Also gehört der Mensch zu Gott. Gebt Gott, was Gottes ist.

Spannend ist auch, dass die Absandten der Pharisäer gleich die verfeindeten Gesetzeshüter mitnahmen, als sie Jesus ihre Fangfrage stellten (Matthäus 21,16). Sie attestieren Jesus er wahrhaftig ist, den Weg Gottes lehrt und sich nicht von Personen vereinnahmen lässt. Und Jesus ist immer für eine Überraschung bereit, indem er ihre Frage anders beantwortet, als sie es erwartet haben. Immer wieder überrascht uns auch Gott, wie er anderes in unser Leben spricht, als wir es erwartet haben. So wie hier, wenn wir daran denken, was es bedeuten könnte, dass wir als Träger von Gottes Abbild zu Gott gehören: Gebet euch Gott.

In einer ergebnisoffenen Bibelstudiengruppe Der Kaiser und Gott weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Hören für den Müden

Jesaja 50,4-5: Gott, der HERR, gibt mir die richtigen Worte, damit ich erschöpfte Menschen trösten und ihnen neuen Mut zusprechen kann. Morgen für Morgen weckt er in mir das Verlangen, von ihm zu lernen wie ein Schüler von seinem Lehrer. Ja, Gott, der HERR, hat mich bereitgemacht, auf ihn zu hören. Ich habe mich nicht gesträubt und bin meiner Aufgabe nicht ausgewichen.

Gott rüttelt den Knecht Morgen für Morgen auf. Nicht nur einmal in der Woche in einem Gottesdienst. Gott gibt in täglichen Portionen.

Der Knecht hört mit den Ohren eines Jüngers, eines Lernbegierigen, um Hören für den Müden weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Das wäre genug bis in alle Ewigkeit

Was wäre, wenn Christen unterschiedlicher Couleur zusammenkämen, um die großen Taten Gottes in Israels Geschichte zu studieren und sich gründlich mit dem Leben, dem Tod und der Auferstehung Jesu vertraut zu machen?

Wir würden in die Bibel eintauchen und die großen Taten Gottes Wort für Wort und Vers für Vers auswendig lernen. Vielleicht würden wir keine großartigen Fortschritte bei der Auslegung machen. Wir würden uns nicht mit großen Diskussionen über kontroverse Lehrthemen beschäftigen. Wir würden einfach nur gemeinsam die grundlegenden Dinge lernen – wohl eher auswendig lernen -, und das wäre genug bis in alle Ewigkeit.

Jack Levison in „Der Atem Gottes“, GerthMedien

Vorschlag für ein inspirierendes Bibelstudium

Ablauf: Das wäre genug bis in alle Ewigkeit weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Ist Jesus bald noch der Einzige, der an die Hölle glaubt?

In der modernen Theologie blendet man ein „Verloren gehen“ aus. Alles wird irgendwann transformiert und das Böse überwunden. Gott habe sich bereits versöhnt und der Mensch habe keinen Einfluss auf sein Heil. Die Kirche sei Demonstration von Gottes transformierender Herrschaft.

Auch Sünde ist zu einem diffusen Begriff geworden. Dr. Marcus Weiand vom  Institut für Konflikttransformation (ComPax) sagte zu Livenet:In der Gemeinde fällt der Begriff «Sünde» oft gar nicht mehr.“  „Heute wird gar nicht mehr in der Kategorie gedacht, dass man an etwas Schuld hat. Es geht eher um die Frage der Überforderung. Man schafft Dinge nicht mehr, und damit entschuldigt man möglicherweise auch das Tun. Es steckt ganz tief in uns drin, dissonantes Verhalten zu entschuldigen, anstatt sich den Dingen zu stellen.“   mehr Informationen

In der katholischen Theologie kommt man heute zum Schluss: „Nicht der Himmel ist die Ausnahme, sondern die Hölle“ Gleichwohl gibt es die Hoffnung, dass die Hölle aufgrund der Gnade Gottes quasi leer ist. Dr. Markus Schulze Ist Jesus bald noch der Einzige, der an die Hölle glaubt? weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Schamanin: „Ich sah Dämonen in Menschen“

Auf der Suche nach übersinnlichen Erfahrungen probiert Zoe Bee alles aus, was die Esoterik hergibt. Schließlich lässt sie sich zur Schamanin ausbilden. Doch diese Welt hat ihre Schattenseite: Zoe Bee sieht Dämonen und hat Albträume. Statt Frieden zu finden, beherrscht Angst ihr Leben. Eine Frage wird in der Zeit immer drängender: Wer ist Jesus wirklich?

Mit knapp 17 Jahren zog ich von zu Hause aus. Früh liess ich Schamanin: „Ich sah Dämonen in Menschen“ weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Durch Machtverzicht zur Auferstehungsgewissheit

Paulus verkündete in Thessalonich an drei Schabbaten die Eckpunkte christlichen Glaubens. In den jüdischen Schriften wird bezeugt, dass der Messias leiden und auferstehen wird, um seine Königsherrschaft anzutreten (Apg. 17).

Der Glaube an ein Leben nach dem Leben, zerstört die Macht der Todesdrohung. Der freiwillige Machtverzicht, macht religiöse Drucksysteme wirkungslos. Die religiösen Führer sehen ihre Macht durch den neuen Glauben schwinden und entfachen einen Aufruhr aus Eifersucht. Interessanterweise Durch Machtverzicht zur Auferstehungsgewissheit weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Sukkot – Das Laubhüttenfest

Als letztes der drei Wallfahrtsfeste (2. Mose 23,14-17) feiert Israel Sukkot, das Fest der Laubhütten (Beginn 2017: Mittwoch-Abend 4. Oktober. Nach 3. Mose 23,33 ff. wird es acht Tage lang gefeiert. Sukkot beginnt am 15.Tag des siebten Monats Tischri, nur fünf Tage nach dem Jom Kippur, und endet mit dem Schlussfest am achten Tag, dem Schemini Azeret. Sukkot ist ein Erinnerungsfest an die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten, an die erste Wohnung in Freiheit und die Versorgung durch Gott während der Wüstenwanderung. Wie Passah und Schawuot ist es auch ein Erntedankfest. Die Wein- und Olivenernte ist eingebracht. Die Arbeit auf der Tenne und in der Kelter ist beendet. Die Bußtage sind vorbei. Was jetzt bleibt, ist die große Freude des Dankes gegenüber GottSukkot – Das Laubhüttenfest weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Ehe als Stiftung Gottes

Der Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz beschließt bei seiner Herbstsitzung in Bad Blankenburg am 28. September 2017 eine Stellungnahme zu Ehe und Homosexualität. In drei »Kernpunkten« äußert sich der Hauptvorstand unter biblischen Gesichtspunkten zur Ehe, zur Homosexualität und zum Umgang mit Vertretern anderer Überzeugungen.

Ehe als gute Stiftung Gottes

Die Deutsche Evangelische Allianz beschließt Leitgedanken zu Ehe und Homosexualität.

Die Deutsche Evangelische Allianz hat sich Ehe als Stiftung Gottes weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Jom Kippur – Der Versöhnungstag

Wie alle Tage im jüdischen Kalender beginnt der Versöhnungstag am Vorabend des eigentlichen Feiertages, des 10. Tischri (2017: 30.September). Er bezieht sich nicht auf historische Ereignisse oder Gegebenheiten wie Saat und Ernte, sondern allein auf das Verhältnis des Menschen zu seinem Schöpfer, vor dem er sein Leben und auch das seiner Mitmenschen zu verantworten hat.  Jom Kippur – Der Versöhnungstag weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Nach dem 23. September ist vor der Endzeit

Warum ist Jesus nicht, wie von vielen erwartet, am 23. September wieder auf die Erde gekommen?

Offensichtlich war die Kombination der unterschiedlichen Zeichen nicht richtig. Was nun nicht bedeutet, dass nicht etwas am Geschehen ist, doch nicht in der erwarteten Abfolge.  Hatten nicht beim ersten Kommen von Jesus die Leute auch andere Erwartungen? Jesus musste den Jüngern auf dem Weg zu Emmaus erklären, dass alles so in den Schriften vorausgesagt war, was gerade geschehen war.

Auch ohne Zeichen in den Sternen, sehen wir, dass sich unsere Welt auf dem Weg ist sich in den Zustand zu verändern, der in der Bibel als die letzte Zeit beschrieben wird. Doch die Intensität, wie sie in der Offenbarung beschrieben wird, haben wir noch nicht erreicht – könnte aber jederzeit aufbrechen.

Es scheint so, als hält irgendetwas den Countdown noch zurück.

Unterdessen gilt was in Maleachi 3,7 steht: Nach dem 23. September ist vor der Endzeit weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Paulus und Silas in Philippi

In einer Bibelstudiengruppe lesen wir die Apostelgeschichte. In Philippi haben wir einige interessante Entdeckungen gemacht.

Als Paulus und Silas ungerechtfertigt ins Gefängnis geworfen wurden, brauchten sie rund 6 Stunden Zeit, bis sie um Mitternacht begannen Gott zu loben. Ist ihnen die Gegenwart Gottes erschienen? Oder entschieden sie sich bewusst, einen Gegenpool zu setzen. Oder folgte eines aus dem anderen?

Auch David sagt in Psalm 103,2: „Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht was er dir Gutes getan hat.“ Auch David war es nicht zum Loben zumute, sondern er setzte einen bewussten Gegenpool.

Dann wurden die Ketten durch ein Erdbeben gesprengt. Das Geschehen erinnert an die Gefängnisbefreiungen in Apostelgeschichte 5 und 12. Einmal wurden Paulus und Silas in Philippi weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Fasten des Gedalja – Taube Ohren führen in die Katastrophe

2017: Sonntag 24. September (= 4. Tischri 5778, da der 3. ein Schabbat ist)

Am 3. oder 4. Tischri erinnert das «Fasten des Gedalja» an die Ermordung des letzten jüdischen Statthalters unter Nebukadnezar. Nebukadnezar zerstörte Jerusalem am 9. Aw 586 v. Chr. und deportierte Juda nach Babylon.

Die Geschichte dieser folgenreichen Untat, die Fasten des Gedalja – Taube Ohren führen in die Katastrophe weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Rosch HaSchana – Jüdisches Neujahr – Tag des Schofarblasens

Mittwoch 20. September 2017 beginnt nach Sonnenuntergang der Erew Rosch HaSchana vom jüdischen Jahr 5778.  

Nach rabbinischer Tradition ist Rosch HaSchana der Tag, an dem Gott den Menschen erschaffen hat. Rosch HaSchana – Jüdisches Neujahr – Tag des Schofarblasens weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Mose und der Gottes-Engel

Mose ist DER Prophet im Judentum. Er hat das Judentum begründet. Alles dreht sich um die Auslegung der fünf Bücher Mose, der Thora. Über Mose steht in der Bibel: „JHWH redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freund redet“ (2.Mose 33,11).

Doch da gibt es eine interessantes Gespräch zwischen Gott und Mose (2.Mose 33,18-23): „Mose aber sagte: Lass mich doch deine Herrlichkeit sehen! JHWH antwortete: Ich werde all Mose und der Gottes-Engel weiterlesen

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someonePrint this page