Archiv der Kategorie: 3 Infos aus aller Welt

Souveränität einzelner Staaten soll ausgehebelt werden

Kommt nun der UN-Abtreibungspakt zur Abschaffung der nationalen Souveränität in Abtreibungsfragen?
Wenn es nach dem Willen sogenannter „Menschenrechtsexperten“ der Vereinten Nationen geht, dann sollen Pro-Life-Regierungen bald dazu gezwungen werden, ihre Gesetze zum Schutz des ungeborenen Lebens im Namen von „Grundrechten“ und „Gleichstellung“ aufzuheben.
Am 28. September 2018 veröffentlichte die Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen eine Erklärung zum  „Internationalen Tag der sicheren Abtreibung“. Darin werden Regierungen auf der ganzen Welt aufgefordert, Abtreibung zu entkriminalisieren, da diese zum „Grundrecht auf Gleichheit, Privatsphäre, sowie körperliche und geistige Unversehrtheit“ gehöre, und eine „Voraussetzung für die Ausübung anderer Rechte und Freiheiten“ sei.

„Die Verweigerung aus Gewissensgründen kann nicht die Grundlage dafür sein, Frauen den Zugang zur Abtreibung zu verwehren, und die Staaten müssen das Verfahren regeln, um die Zugänglichkeit der Abtreibung sicherzustellen.“

„Die Regierungen haben die Pflicht, dafür zu sorgen, dass Frauen und Mädchen, die an einer Abtreibung leiden, menschlich und ohne Urteilsvermögen und Annahmen von Verstößen gegen Gesetze behandelt werden.“

„In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 wurde fest verankert, und im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte wurde bestätigt, dass die internationalen Menschenrechte den Geborenen verliehen werden.“ Souveränität einzelner Staaten soll ausgehebelt werden weiterlesen

Terror am Nil

Am Freitag hatten Attentäter einen Bus mit koptischen Christen angegriffen, die in der Provinz Al-Minja auf dem Weg zum Kloster des Heiligen Samuel waren. Sieben Menschen starben, 19 Pilger wurden nach Angaben eines Sprechers der koptischen Kirche verletzt. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Tat für sich.

Die kleinen Särge von Kindern und Plakate mit Bildern von verstümmelten Mädchen im Spital heizten die aggressive Stimmung bei der Beisetzung an. Zu Tausenden warfen die Beerdigungs-Demonstranten der Kairoer Obrigkeit vor, mit den Terroristen insgeheim unter einer Decke zu stecken. Das Beileid von Staatsoberhaupt Abdel Fattah al-Sissi sei nur ein Lippenbekenntnis.

So wurde den Wallfahrern der erbetene Polizeischutz ausgeschlagen, obwohl Terror am Nil weiterlesen

Suizid viert-häufigste Grund für frühzeitigen Tod

Das japanische Bildungsministerium wartete am Montag mit einer schockierenden Nachricht auf: 250 Kinder und Jugendliche nahmen sich innerhalb eines Jahres das Leben – so viele wie seit 30 Jahren nicht mehr. Vielfach dürfte Mobbing im Spiel sein. Ein Großteil der japanischen Jugendlichen, die Suizid begingen, waren Highschool-Studenten unter 18 Jahren.

Die höchste Suizidrate der Welt hat Litauen, wo sich von 100’000 Einwohnern durchschnittlich 31,9 das Leben nehmen. In Russland und Guyana sind es nur unwesentlich weniger. Ebenfalls sehr hohe Zahlen weisen Südkorea und Weißrussland auf.

Japan belegt im internationalen Vergleich den 14. Rang – nur knapp vor der Schweiz mit Platz 18. Hierzulande gibt es laut der WHO 17,2 Suizide pro 100’000 Einwohner. Damit gehört die Schweiz auch innerhalb von Europa zu den Ländern mit

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Immer mehr Transgender bereuen

Die Zahl jener, die den Entscheid bereuen, sei alarmierend. Doch darüber zu sprechen, ist laut dem Mediziner Miroslav Djordjevic schwierig, da es als politisch unkorrekt gelte.

«Jene, die eine Umkehrung wünschen, sprachen von einer lähmenden Depression, manche dachten sogar über Selbstmord nach. Diese Geschichten sind oft tragisch.»

Vor fünf Jahren Immer mehr Transgender bereuen weiterlesen

Politik im Fluss

Bis an hin schien es so, als wären die Positionen in Stein gemeißelt. Doch hinter verschlossenen Türen bewegt sich etwas.

Premierminister Binyamin Netanyahu wurde zu einem Treffen von Bulgarien, Rumänien, Serbien und Griechenland im Rahmen des Craiova-Forums in der bulgarischen Stadt Varna eingeladen. Diese Länder wollten nicht mehr partout einen antiisraelischen Kurs in der EU fahren, sondern vielmehr vom Austausch mit Israel profitieren.

Europa dagegen scheint noch Politik im Fluss weiterlesen

Die etwas andere Reformation in der Schweiz

Zwingli wollte die Kirche nicht reformieren, sondern vom Diktat befreien.  (Zum Reformationssonntag 4. November 2018)

Das enge Verhältnis Zürichs zu Rom  begründete sich vor allem durch das Bedürfnis der Päpste nach eidgenössischen Söldnern.

Deshalb liess sich der päpstliche Legat Matthäus Schiner vorübergehend in Zürich nieder, womit die Stadt vorübergehend zum Zentrum der päpstlichen Politik nördlich der Alpen wurde. Noch 1514 sicherte der in der Stadt lebende päpstliche Gesandte denjenigen, die alle sieben Kirchen Zürichs besuchten, den gleichen Ablass zu wie den Besuchern der sieben Hauptkirchen Roms. Die etwas andere Reformation in der Schweiz weiterlesen

Aufbruch in der arabischen Welt

«In der gesamten arabischen Welt kommen Muslime auf uns arabische Christen zu und wollen wissen, was es mit unserem Glauben auf sich hat. Das ist zum ersten Mal in der Geschichte in diesem Ausmaß so. Sie sehen den Unterschied in unserem Leben und fragen uns offen, wieso wir Christen so anders sind. So viele arabische Muslime wie nie zuvor beginnen ein Leben in der Nachfolge von Jesus.» Mit dieser Aussage eines arabischen Christen fasst Aufbruch in der arabischen Welt weiterlesen

Islamisten fordern Tod des Richters

Update  8.11.18: Asia Bibi ist frei – befindet sich aber weiterhin in Pakistan.  Das erklärte ein Sprecher das pakistanischen Außenministeriums, Mohammad Faisal, am Donnerstagmorgen.  Ein Sprecher der TLP, Zubair Kasuri, sagte am Donnerstag, die Regierung habe durch die Freilassung von Asia Bibi gegen die Vereinbarung verstoßen. Die Partei halte nun ein Treffen ab, um das weitere Vorgehen zu besprechen.  mehr Informationen

Pakistan hat Berichte über die Ausreise von Asia Bibi ins Exil dementiert. «Das sind Fake News», sagte ein Sprecher des Aussenministeriums in Islamabad am Donnerstag gegenüber dem Sender DawnNewsTV. Informationsminister Fawad Chaudhry nannte auf Twitter Medienberichte über eine Flucht von Asia Bibi ins Ausland «verantwortungslos». Wie die Tageszeitung «Dawn» berichtete, war Asia Bibi am Mittwochabend nach Islamabad geflogen und in der pakistanischen Hauptstadt zu einem sicheren Aufenthaltsort gebracht worden.

Update  4.11.18: Die 51-jährige Bibi befindet sich demnach weiter im Gefängnis. Ehemann von freigesprochener Christin bittet um Asyl.  mehr Informationen

Update 3.11.2018:  Die radikalislamische Gruppe Tehreek-e-Labaik Pakistan (TLP) einigte sich am Freitagabend mit der Regierung. Laut der Vereinbarung «wird die Regierung sich einem Revisionsantrag gegen die Entscheidung des Obersten Gerichts zum Freispruch Asia Bibis nicht widersetzen». Zudem würden Schritte eingeleitet, «Bibi am Verlassen des Landes zu hindern». Zum derzeitigen Aufenthaltsort Bibis gab es zunächst keine offiziellen Angaben. Örtliche Medienberichte deuteten aber an, sie sei möglicherweise bereits aus Pakistan geflohen. Menschenrechtler kritisierten die Vereinbarung zwischen Regierung und Islamisten in Pakistan als «Bankrott-Erklärung des Rechtsstaates». «Der Deal macht Pakistans Rechtssystem zur Beute des islamistischen Mobsmehr Informationen

Pakistans oberster Gerichtshof hat das Todesurteil gegen eine wegen Blasphemie verurteilte Christin aufgehoben. Die Frau war neun Jahre in Haft gesessen. Die Richter in Islamabad hätten die sofortige Freilassung Asia Bibis angeordnet, teilte ihr Anwalt Saiful Malook am Mittwoch mit. Islamisten starteten landesweite Proteste.

Islamisten blockierten Straßen und plünderten Regierungsgebäude. Anführer der radikalen Gruppe Tehreek-e-Labaik Pakistan (TLP) forderten den Tod der Richter.

Steine werfende und Knüppel schwingende Demonstranten drängten die Polizei zurück, die Regierung planten Islamisten fordern Tod des Richters weiterlesen

Religiöse Gefühle stehen über den Fakten

Eine Österreicherin, die den Propheten Mohammed indirekt als pädophil bezeichnet hatte, ist zurecht deswegen verurteilt worden. Das entschied am Donnerstag 25.10.18 der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg (Beschwerdenummer 38450/12).

2009 hatte die Österreicherin im Auftrag der rechten Partei FPÖ zwei Seminare zum Thema „Grundlagen des Islam“ gehalten. Darin ging sie auf die Ehe zwischen Mohammed und seiner Frau Aisha ein, die er der Überlieferung zufolge heiratete, als sie noch ein Kind war. Laut dem Straßburger Gericht sagte die Österreicherin dazu, Mohammed habe „nun mal gerne mit Kindern ein bisschen was“ und „Ein 56-Jähriger und eine Sechsjährige? […] Wie nennen wir das, wenn es nicht Pädophilie ist?“.

Ein Wiener Gericht verurteilte die Frau Religiöse Gefühle stehen über den Fakten weiterlesen

Kein zivilisiertes Gespräch über Trans-Themen

Das musste Angelos Sofocleous in England erfahren. Er wurde als «transphobisch» bezeichnet, weil er im September 2018 auf seinem eigenen Twitter-Kanal einen Artikel von James Kirkup (Spectator Kolumnist) teilte , mit dem Title: «Is it a crime to say women don’t have penises» («Ist es ein Verbrechen zu sagen, dass Frauen keine Penisse haben?»).

Anscheinend schon, den der lang stellvertretende Redakteur der Philosophiezeitschrift «Critique» der Durham Universität, hat seinen Job als Redakteur nach drei Tagen verloren. Bislang galt diese Aussage als wissenschaftlich erwiesen.

In der Folge wurde er Kein zivilisiertes Gespräch über Trans-Themen weiterlesen

Die Kirche braucht echte innere Umkehr

Der meiste Teil der Predigt des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki zur erschütternden Studie über innerkirchlichen Missbrauch in der Frühmesse bei der DBK-Vollversammlung 26. September 2018 erfolgte schweigend. Vor den in Fulda versammelten Bischöfen hatte er zuvor gesagt, dass die Erkenntnisse aus der Studie ihn fassungslos gemacht hätten. Er schäme sich für das, was durch die Kirche geschehen ist. Er selbst wolle nicht durch Wegsehen, Vertuschen oder Bagatellisieren ein Mittäter werden, so der Kölner Erzbischof. Er rief zu Umkehr und Buße auf.  Die Kirche braucht echte innere Umkehr weiterlesen

49 Tage Seenot überlebt durch Glaube und Bibel

Aldi Novel Adilang (18-19) arbeitete auf einer schwimmenden Fischfalle 125 Kilometer draußen auf dem Meer, schreibt die Jakarta Post. Dort war er Lampenwärter. Auf dem Floß befindet sich eine kleine Hütte. Unterstützt von Bojen schwimmt das Rumpon mitten auf dem Ozean und ist am Meeresboden durch ein langes Seil befestigt.

Vom Betreiber der Fischfalle hatte der Jugendliche den Auftrag, sechs Monate lang jede Nacht die Lampen an der Apparatur mit einem Stromgenerator anzumachen, um Fische anzulocken. Jede Woche schickte der Besitzer jemanden, um die Fische aus der Falle zu lesen. Dieser gab dem jungen Indonesier wieder Vorrat für eine Woche: Nahrung, Gas zum Kochen, sauberes Wasser und Treibstoff für den Generator. Auch hatte er ein Walkie-Talkie.

Nachdem Adilang sich mehrere Monate um die Fischfalle gekümmert hatte, riss ein starker Wind sie am 14. Juli von der Fixierung los und trieb ihn von der Nordküste der indonesischen Insel Sulawesi in Richtung Guam, mitten im Pazifik. Nun musste er um sein Überleben kämpfen, da sein Vorrat knapp war.

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Belgien sistiert Unterstützung für palästinensisches Bildungsministerium

Belgien hat seine Beziehungen zum palästinensischen Bildungsministerium abgebrochen. Grund für diesen ungewöhnlichen Schritt ist die Ehrung von Terroristen durch das Ministerium. Als Folge wird Belgien nach den Aussagen eines Regierungssprechers den Bau palästinensischer Schulen nicht mehr finanzieren. Es handelt sich um den ersten Schritt dieser Art irgendeines europäischen Staates.

«So lange wie die Namen von Schulen zur Glorifizierung des Terrorismus benutzt werden», Belgien sistiert Unterstützung für palästinensisches Bildungsministerium weiterlesen

Ausbreitung des Christentums in China durch informelle Treffen

Johannes Hartl hatte in China die Gelegenheit, an verschiedenen Orten Christen kennen zu lernen, die ihren Glauben in einer der vielen freichristlichen Hauskirchen leben. Die Entwicklung in China ist allgemein so rasant und von Region zu Region verschieden, dass generelle Aussagen über die Riesennation immer schwierig sind.

Das Wachstum des Christentums in China ist unaufhaltsam. Praktisch täglich entstehen neue Untergrundkirchen, rein statistisch wird China in Ausbreitung des Christentums in China durch informelle Treffen weiterlesen