Archiv der Kategorie: 3 Infos aus aller Welt

Offen für Glauben – aber nicht für Kirchen

Großbritannien: 62 Prozent der Generation Z ist offen gegenüber Diskussionen zum Glauben.

Die Umfrage wurde vom Meinungsforschungsunternehmen ComRes durchgeführt. Dabei wurden 4‘097 britische Erwachsene befragt und die Ergebnisse sind interessant: Junge Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren, die offiziell zur Generation Z gehören, sind offener und denken positiver über den christlichen Glauben als ältere Generationen. Die Hälfte Offen für Glauben – aber nicht für Kirchen weiterlesen

Kirchen müssen an Umgang mit Medien arbeiten

Pater Nikodemus Schnabel, Sprecher der Benediktinerabtei Dormitio in Jerusalem ist der Meinung, dass Kirchenleute an ihrer Sprache im Umgang mit Medienvertretern arbeiten müssen. „Als Theologen und Kirchenleute haben wir eine sehr ausgefeilte Sprache, die auch richtig ist – aber oft unverständlich“, äußerte sich Schnabel im Gespräch mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Kirchenleute – auch er selbst – wünschten sich manchmal, dass die Medien in ihrem Sinne berichteten, sagte der Ordensmann im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). „Der Job von Journalisten ist es aber, Kirchen müssen an Umgang mit Medien arbeiten weiterlesen

Schlüssel im Bauch des Fischs

Immer wieder wurde die Christin Ebele von ihrem Mann, einem überzeugten Muslim, brutal geschlagen, doch Ebele besuchte weiterhin ihre Gemeinde. Ohne ihr Wissen schloss ihr Mann sie aus dem Haus aus. Doch Gott schickte ihr den Schlüssel auf ungewöhnliche Weise zurück.

Ebele (Name aus Sicherheitsgründen geändert) aus Westafrika kam durch den Einsatz einer lebendigen Gemeinde in ihrer Heimatstadt zum Glauben an Jesus. Ihrem Mann, einem überzeugten Muslim, passte das überhaupt nicht. Immer wieder schlug er sie brutal zusammen, damit sie zum Islam zurückkehrte. Doch sie ließ sich nicht kleinkriegen.

Dann wurde in der Gemeinde eine einwöchige Konferenz veranstaltet. Ebeles größter Wunsch war es, Schlüssel im Bauch des Fischs weiterlesen

Schlachtfeld Internet

Scheinbar harmlose Programme für das Handy helfen der Hamas, Israelis auszuspionieren. Das Phänomen nimmt zu, wie ein aktuelles Beispiel zur Fußball-WM zeigt. Das Wirtschaftsmagazin „Globes“ berichtet von digitalen Angriffen in den vergangenen Wochen.

Vor der Eröffnung der Fußballweltmeisterschaft in Russland tauchte im Google Store für Mobiltelefone eine kostenlose App auf, die sich „Golden Cup“ (Goldpokal) nannte. Mit dieser Erweiterung konnten Benutzer Live-Berichte von den Spielen mit hochauflösenden Bildern und Tor-Videos schauen. Laut „Globes“ konnte die Hamas nach dem Herunterladen der App alle Gespräche der Besitzer aufnehmen, die Umgebung über das Mikrofon belauschen, die Kamera aktivieren sowie persönliche Daten klauen. Viele Menschen, die Schlachtfeld Internet weiterlesen

Genozid an Christen in Nigeria

In dem, was der Christenverein Nigerias einen „reinen Völkermord“ nennt, wurden im Juni 2018 an einem Wochenende in der westafrikanischen Nation 238 weitere Christen getötet und Kirchen geschändet. Damit beträgt die Zahl der Todesopfer seit Anfang 2018 mehr als 6.000.

Laut einer gemeinsamen Erklärung des Christenvereins, einer Dachorganisation verschiedener christlicher Konfessionen, „besteht kein Zweifel, dass der einzige Zweck dieser Angriffe in der ethnischen Säuberung, der Landnahme und der gewaltsamen Vertreibung der christlichen Ureinwohner von ihrem angestammten Land und Erbe besteht“.

Die Erklärung Genozid an Christen in Nigeria weiterlesen

Weltmeister!

Es lebe die Republik, es lebe Frankreich

Frankreich wird Fußball-Weltmeister. In der darauffolgenden Nacht feiert sich die Grande Nation im Zeichen ihrer bunten Nationalmannschaft. Doch bald schon muss die Polizei die Avenue des Champs-Élysées räumen, weil es zu massiven Ausschreitungen und sexuellen Übergriffen kommt.

Gepostet von Voice of Europe am Montag, 16. Juli 2018

 

„So feiert man nicht“, sagte ein in Tränen aufgelöster Unbeteiligter in einem Frankreich-Trikot. Weltmeister! weiterlesen

Erfahrungen eines Pilgers

Christian Seebauer merkt beim Gehen, was ihm in seinem Leben wirklich wichtig ist – „mein Glaube, meine Frau und meine Kinder“ – und was nicht – „Karriere machen, sich jagen lassen, diese durchgetaktete materielle Welt“.

Als der Diplom-Ingenieur zum ersten Mal auf den Jakobsweg geht, ist er Anfang 40 und hat sich gerade selbstständig gemacht. Zuvor war er Verwaltungsdirektor einer großen deutschen Bank, finanziell sehr erfolgreich, aber „total unglücklich“. Ständig musste er Erfahrungen eines Pilgers weiterlesen

Farce Christen

«Ein Drittel der Weltbevölkerung bezeichnet sich selbst als ‚Christen‘, aber ein bedeutender Anteil von ihnen fehlt in den Kirchen… Etwas muss sich ändern!», so fordert es die Lausanner Bewegung in einer Erklärung der Globalen Beratung 2018, die in Rom stattfand.

«Etwas ist völlig falsch gelaufen», heißt es gleich in der Einführung der Erklärung. «Ein Drittel der Weltbevölkerung bezeichnet sich selbst als ‚Christen‘, aber ein bedeutender Anteil von ihnen fehlt in unseren Gemeinden. Viele andere sind anwesend, aber sie verpassen die Freude, Christus wirklich zu kennen und ihm zu folgen.

Das «nominale Christentum habe Farce Christen weiterlesen

Evangelische Kirche verspielt ihre Zukunft

Der evangelische Theologieprofessor Udo Schnelle wirft der evangelischen Kirche vor, sich häufig dem Zeitgeist anzudienen. Die Bibel werde oft nicht mehr als Wort Gottes angenommen.

Die evangelischen Kirchen dienen sich häufig dem Zeitgeist an und verspielen so ihre Zukunft. Diese Ansicht vertritt der Theologieprofessor Udo Schnelle in einem Beitrag für die Evangelische Nachrichtenagentur „idea“.

Ein Beispiel dafür sei die Flüchtlingsfrage. Die EKD erwecke den Eindruck, dass es eine Aufnahmepflicht ohne Grenzen gebe. Es gebe jedoch kein unbegrenztes Helfen. Grenzenlosigkeit bedeute die Außerkraftsetzung von Regeln. Ohne Begrenzung sei keine Integration möglich. Auch theologisch sei Evangelische Kirche verspielt ihre Zukunft weiterlesen

40 Jahre Entwicklungshilfe für Afrika hat keinen Erfolg gebracht

Der Leiter der HilfsorganisationGrünhelme„, Rupert Neudeck, sieht die deutsche Entwicklungspolitik in „einer ganz großen Rechtfertigungskrise„.

Die Entwicklungspolitik hat eine ganz große Rechtfertigungskrise, denn wir wissen mittlerweile, dass die Entwicklungshilfe für Afrika nach 40 Jahren, nicht gelungen ist.

Wir haben nun ein ganz großes Vorbild in der Entwicklungshilfe, das wir aber noch nicht kopiert haben. Das ist der berühmte Nobelpreisträger Mohammed Yunus, der in Bangladesch mit seinem Mikrokreditprogramm etwas erreicht hat, was bisher noch keine Entwicklungshilfe, keine finanzielle und keine technische Zusammenarbeit erreicht hat, nämlich 40 Jahre Entwicklungshilfe für Afrika hat keinen Erfolg gebracht weiterlesen

Entwicklungshilfe untergräbt die Selbstverantwortung

Für den Afrika-Experten Stephen Smith ist Afrika-Hilfe «easy money», außer der Nothilfe bei Katastrophen. Auszüge aus einem Interview in der BAZ.

In Afrika geschieht dasselbe wie einst in Europa, als zwischen 1850 und dem Ersten Weltkrieg 60 Millionen Menschen – ein Fünftel der Bevölkerung – auswanderten.

Aktuell wollen laut einer Gallup-Umfrage (ein US-Meinungsforschungsinstitut) 42 Prozent der Afrikaner im Alter zwischen 15 und 25 Jahren auswandern. Das sind Menschen, denen es jetzt besser als vorher, aber noch nicht gut geht – sie haben immer noch gute Gründe und jetzt auch die Mittel, um auszuwandern. Entwicklungszusammenarbeit und wirtschaftliches Wachstum reduzieren die Emigration daher nicht. Entwicklungshilfe untergräbt die Selbstverantwortung weiterlesen

Partei „Islam“ fordert nach Geschlecht getrennten Nahverkehr

Die Partei „Islam“ tritt bei den belgischen Gemeinderatswahlen am 14. Oktober 2018 in 28 Gemeinden an. Sie fordert unter anderem einen „islamischen Staat“ und separaten öffentlichen Nahverkehr für Männer und Frauen, berichten belgische Medien.

Die Partei betont, nicht einem „extremen Islam“ anzuhängen. Die belgischen Grundwerte sollten nicht berührt werden, wird Partei „Islam“ fordert nach Geschlecht getrennten Nahverkehr weiterlesen

Saudis machen aus Katar eine Insel

Katar ist eigentlich eine Halbinsel. Saudi-Arabien wird daraus nun eine Insel machen, indem sie einen Kanal an der Grenze durchziehen.

Saudische Medien enthüllten Mitte Juni 2018, dass das Königreich mit ehrgeizigen Plänen voran schreite, einen 200 Meter breiten und 15-10 Meter tiefen Kanal über die gesamte Länge der Landgrenze zu graben und so „Qatar Island“ zu schaffen – wie einige Nachrichtenquellen aus dem Nahen Osten es bereits nennen.

Die Saudis und die Vereinigten Arabischen Emirate planen weiterhin, Atommülllager und eine Militärbasis entlang des geplanten Kanals zu platzieren.

Für das sogenannte „Salwa Marine Canal Project“ haben Saudis machen aus Katar eine Insel weiterlesen