Archiv der Kategorie: 3 Infos aus aller Welt

Mevlid kandili – die türkische Version der Geburt Mohammeds

Die Religionsbehörde in der Türkei hat den Geburtstag Mohammeds nach der Einführung des Gregorianischen Kalenders im Jahr 1926 auf den 20. April 570 n. Chr. festgelegt. Seither wird in der Türkei die Geburt des Propheten im April eine Woche lang zelebriert.

Geburtstage haben in der islamischen Welt nicht dieselbe Bedeutung wie in Europa. Der Geburtstag des Propheten Mohammed, der Mevlid kandili – die türkische Version der Geburt Mohammeds weiterlesen

China schränkt den Verkauf von Bibeln ein

In chinesischen Onlineshops kann die Bibel offenbar nicht länger gekauft werden. Das melden unter anderem die New York Times und CNN. Auch wenn Peking den Druck und Verkauf von Bibeln stets kontrollierte, war es im Internet möglich, das Buch zu kaufen. Dies ist nun offenbar vorbei. China schränkt den Verkauf von Bibeln ein weiterlesen

Fragwürdige Osterbotschaften von Kirchenfunktionären

Klaus-Rüdiger Mai schreibt: Es ist die Zeit, in der wir uns wieder an Tod und Auferstehung Jesu Christi erinnern. In Christus wurde Gott Mensch, um den Menschen den Weg zu weisen. Jesus sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. (Johannes 14,6)“

Margot Käßmann widerspricht Johannes, wenn sie behauptet, dass es auch andere Wege zu Gott gibt. Sicher existieren auch andere Religionen. Doch für Christen gibt es nur den einen Weg zu Gott, den, der über Christus führt. Man muss diesen Glauben nicht teilen, aber man kann nur Christ sein, wenn man daran glaubt.

Nun scheint es, dass Fragwürdige Osterbotschaften von Kirchenfunktionären weiterlesen

Der Herr ist wahrhaftig auferstanden – Ostern

An Ostern erinnern sich die Christen daran, dass Jesus den Tod überwunden hat.

Der Herr ist wahrhaftig auferstanden!“ (Ostergruß nach Lukas 24,34)

Nach Auskunft aller Evangelien ist Jesu Auferweckung exklusive Tat Gottes. Nach dem wohl frühesten christlichen Glaubensbekenntnis wurde Jesus am „dritten Tag gemäß der Schrift“ von den Toten erweckt (1. Korinther 15,3–6): „Christus ist gestorben für unsre Sünden nach der Schrift; er wurde begraben und ist am dritten Tage nach der Schrift auferstanden. Er wurde gesehen von Kephas (Petrus), danach von den Zwölfen, dann von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal.“

Das leere Grab wurde am „ersten Tag der Woche“ (=Sonntag) von Maria Magdalena entdeckt Der Herr ist wahrhaftig auferstanden – Ostern weiterlesen

Karfreitag

Christen denken an diesem Tag an den Kreuzestod von Jesus. Er starb freiwillig (Johannes 10,18) als „Gottesknecht“ (Jesaja 53) und versöhnte Gott und die Menschen (Kolosser 1,20). Durch Tod und Auferstehung von Jesus wird allen Menschen, die das wollen, Vergebung der Sünden, Errettung aus dem Tod und ewiges Leben zuteil (Johannes 1,12). Der Karfreitag (althochdeutsch kara ‚Klage‘, ‚Kummer‘, ‚Trauer‘) ist der Freitag vor Ostern.

Im jüdischen Talmud heißt es: «Die Sühne erfolgt nur durch das Blut» und in 3. Mose 17,11: «Das Blut ist die Versöhnung, weil das Leben in ihm ist.» Karfreitag weiterlesen

Film Maria Magdalena – eine Neuinterpretation

Wenn man die wahre* Geschichte erzählen will, ist es nicht hilfreich, wenn man sich der Phantasie bedient.

Im Film Maria Magdalena gibt es sehr schöne Aussagen, zum Beispiel, dass das Reich Gottes in uns selbst beginnt. Jesus geht es um eine Veränderung des Menschen und nicht um eine politische Revolution. In einer sexistischen Welt ist ein Film, der Beziehungen zeigt, die in anderen Kategorien denken, geradezu revolutionär. Ohne Hintergedanken wird Menschlichkeit gelebt. Es wird deutlich, dass es mehr gibt als ein Leben in amourösen Beziehungen. Der Film macht auch bewusst, dass Hass Leben zerstört und der Ausweg dafür allein die Vergebung ist. Dabei gibt der Film allerdings keine richtige Antwort, wie das geschehen soll. Wer die Bilder richtig zuordnen kann, dem wird auch vor Augen geführt, dass der Tod von Jesus als Passahlamm verstanden werden muss. Film Maria Magdalena – eine Neuinterpretation weiterlesen

Gründonnerstag

2018: Donnerstag 29. März

An Gründonnerstag denken Christen weltweit an das letzte gemeinsame Essen von Jesus mit seinen Jüngern. Es war das jüdische Sedermahl, auch Passahmahl genannt, an dem Jesus kurz vor seiner Festnahme und Kreuzigung das Herrenmahl (Abendmahl /Eucharistie) einsetzte. In ihm werden das Sterben und die Auferstehung von Jesus als Heilsereignis verkündigt und vergegenwärtigt.

Doch warum Grün?  

Der vor dem 15. Jahrhundert entstandene Name Gründonnerstag beschränkt sich im Prinzip auf das deutsche (und tschechische) Sprachgebiet und ist auch dort nur die üblichste neben mehreren anderen Bezeichnungen.

Es gibt vier gänige Thesen. Gründonnerstag weiterlesen

Frankreichs Jugendliche entdecken Gott

In Frankreich glauben heute mehr Jugendliche an Gott als noch vor zwei Jahren. Das ist das Ergebnis einer am Freitag 23.3.18 veröffentlichten Umfrage im Auftrag der französischen Zeitung „La Croix“. Demnach ist der Anteil der Befragten, die an Gott glauben, seit 2016 von 46 auf 52 Prozent angestiegen. Zugleich gaben 43 Prozent der Befragten an, sie fänden es schwer, heute in Frankreich gläubig zu sein.

„Es gibt ein spirituelles und religiöses Wiederaufleben, eine Sinnsuche, die Frankreichs Jugendliche entdecken Gott weiterlesen

Kurdischer Knoten

Noch einer griechischen Sage, wird Asien durch den beherrscht, der den gordischen Knoten löst. Alexander der Große durchhieb den gordischen Knoten und eroberte Persien. Er kam aber durch den Stich einer Mücke zu Fall, der ein tödliches Fieber verursachte.

Heute gibt es einen „kurdischen“ Knoten zu lösen. Er ist ein militärisch-diplomatischer Knäuel in Syrien, genauer an der syrisch-irakisch-türkischen Grenze.

Unter erheblichen Verlusten, von denen  Erdoğans Propagandamaschine nichts sagt, Kurdischer Knoten weiterlesen

Alles erschien sinnlos

Bernard Nick Howard war stolz auf das jüdische Erbe; gleichzeitig fand er den Sinn im Leben nicht. Nick hatte große Fragen. «Alles was ich tat erschien mir sinnlos. Warum so viel Energie ins Leben investieren, wenn der Tod alles scheinbar bedeutungslos werden lässt?»

«Ich war mir sehr bewusst um das Leid, das meine Familie damals im Holocaust erlebt hatte. Alles erschien sinnlos weiterlesen

Durch Folter erfuhr sie von Gott

Als Kyung-ja*  zum ersten Mal von Gott hörte, befand sie sich weder in einer Kirche noch in einem Hauskreis oder hörte ein Radioprogramm. Sie wurde gefoltert und der Mann, der sie folterte, fragte sie über diesen Gott aus. Dabei hatte sie keine Ahnung, wer das war… Durch Folter erfuhr sie von Gott weiterlesen

Hawking und das schwarze Loch

Daniel Böcking fragt aufgrund vom Tod von Stephen Hawing (14.3.2018) in der Bild-Zeitung: Bin ich dümmer als Hawking, weil ich an Gott glaube? Kann es sein, dass der Mann, der fast alles wuss­te, sich in einem ent­schei­den­den Punkt ge­irrt hat?

Ste­phen Haw­king glaub­te nicht an Gott. Damit war er immer ein star­kes Ar­gu­ment für viele Athe­is­ten. Nach dem Motto: Wenn das Genie es so sieht, dann ist das so. Wer etwas an­de­res glaubt, ist denk­faul oder total naiv.

So hat sich Daniel Böcking viele Jahre er­folg­reich gegen den Glau­ben ge­wehrt. Doch als er an­fing, sich in­ten­si­ver damit zu be­schäf­ti­gen, lern­te er: „Ich konn­te Gott nicht tot re­cher­chie­ren.“

Je mehr er las, desto ver­nünf­ti­ger und ra­tio­na­ler er­schien ihm die Vor­stel­lung eines Got­tes, der Hawking und das schwarze Loch weiterlesen

Die Zeit der Kirchen ist vorbei

Die Kirchen, wie wir sie kennen, verlieren an Bedeutung. Doch was kommt jetzt? Es wird eine Bewegung entstehen, die in jedem an Jesus Glaubenden einen Bruder und eine Schwester sieht.

Die traditionellen Kirchen mit ihren Unterschieden, die heute oft gar nicht mehr so wichtig sind, werden schrumpfen, sich auflösen oder fusionieren. Jeder nimmt sich schon heute aus jeder Religion daraus heraus, das für ihn gerade stimmt. Gesellschaftlich wichtig wird eine offene Zeremonie werden, in der jeder die Dinge ganz persönlich auf seine Weise verarbeiten kann. Erste Anzeichen dafür sieht man bereits, wenn die großen Landeskirchen buddhistische Praktiken anbieten.

Gottes Reich dagegen ist ein Haus des Glaubens. Wer in diesem Haus leben will, muss Jesus und den Vater im Heiligen Geist in sein Leben einladen, denn Gott drängt sich nicht auf. Den Die Zeit der Kirchen ist vorbei weiterlesen