Archiv der Kategorie: Diverses

Juden, Christen und Muslime

Juden, Christen und Muslime – drei Wege und ihr Ziel              

Sonntag, 29. September 2019, 10 Uhr, Chrischona, Austrasse 7, 8134 Adliswil

Hanspeter Obrist hat durch die Arbeit und Reisen im Nahen Osten einen intensiven Einblick in das Denken der drei Religionen erhalten und dabei spannende Entdeckungen gemacht.

Nach einer handwerklichen, theologischen und didaktischen Ausbildung arbeitete er während 10 Jahren in einem Hilfswerk für den Nahen Osten. Heute ist er Erwachsenenbildner in transkultureller Kommunikation.

Bekannt wurden er und seine Frau durch ihre Reise zu Fuss von Basel nach Jerusalem.

Alle sind ganz herzlich zu dieser öffentlichen Veranstaltung ein.

Der Gott, der spricht – aber wie?

Gott spricht oft anders als wir es erwarten, Montag, 2. September, Radio Maria Schweiz mit Hanspeter Obrist und Corinne Rellstab

Der Gott der Bibel offenbart sich als ein Gott der spricht. Spannend ist aber, wie auch ein Paulus oder ein Mose Gottes Reden vernommen haben. Gott spricht auf verschiedene Arten, aber immer so klar, dass wir gute Entscheidungen fällen können.

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur

Wie üblich am ersten Sonntag im September findet der Europäische Tag der Jüdischen Kultur am Sonntag, den 1. September 2019, nun zum 20. Mal statt. Der Tag soll dazu beitragen, das europäisches Judentum, seine Geschichte, seine Traditionen und Bräuche besser bekannt zu machen. Er erinnert an die Beiträge des Judentums zur Kultur unseres Kontinents in Vergangenheit und Gegenwart.

In rund dreißig Ländern öffnen sich an diesem Sonntag die Tore zu Synagogen und Friedhöfen, Gedenkstätten und Museen. Europäischer Tag der Jüdischen Kultur weiterlesen

Das Vorzeige-Land des Islam bombardiert Muslime

«Dank» Saudi-Arabien wächst die christliche Gemeinde im Jemen. «Und sie wächst schnell», beobachtet der Nahost-Projektleiter der Hilfsorganisation «HMK Hilfe für Mensch und Kirche».

«Unicef sagt, dass 93 Prozent der Toten Zivilisten sind, 82 Prozent der Bevölkerung hungert, was über 24 Millionen von 30 Millionen entspricht – das sind die neusten Zahlen, allerdings nur die offiziellen Zahlen. Die Realität sieht leider noch schlimmer aus… und wir hören fast nichts. »

Trotz allem sagen jemenitische Leiter: «Es ist enorm, was Gott unter uns tut. Die Gemeinde wächst seit 2015, seit Anfang des Krieges. Sie hat sich mindestens verdreifacht, wenn nicht verfünffacht. Durch Leiden wächst die Gemeinde. Die jemenitische Untergrundgemeinde ist grösser als die von Saudi-Arabien, Bahrain, Kuwait, Katar, Emirate und Oman zusammen – Jemen hat die grösste christliche Gemeinde auf der ganzen Arabischen Halbinsel. Und sie wächst schnell..»  Das Vorzeige-Land des Islam bombardiert Muslime weiterlesen

Beten mit der Bibel – Der barmherzige Vater

Jesus erzählt verschiedene Geschichten, um aufzuzeigen, dass sein Handeln dem Wesen Gottes entspricht. Eine davon ist die Geschichte vom barmherzigen Vater, besser bekannt als „der verlorene Sohn“. Dabei geht es in dieser Geschichte mehr um den Vater, wie er mit seinen zwei Söhnen umgeht. Die große Frage ist, mit wem identifizieren wir uns, mit dem jüngeren Sohn, dem älteren Sohn oder mit dem Handeln des Vaters?

Jesus sagte: „Seid nun barmherzig, wie auch euer Vater im Himmel barmherzig ist“ (Lukas 6,36).

Wir wollen wir uns anstecken lassen, von der Barmherzigkeit des himmlischen Vaters.

Radio Maria Schweiz Dienstag 13. August

Link zu den Sendungen im Radio Maria  https://www.radiomaria.ch/de/podcasts?combine=Hanspeter+Obrist

Das Paradox des Leidens

Leiden bringt uns an die Grenze des Verstehens und führt uns in die Welt des Vertrauens.

Es ist die christliche Eigenart, dass wir aufgefordert werden Böses mit Guten zu überwinden. Leiden verändert mich entweder zum Guten oder ins Negative. Mit der Hilfe Gottes können wir dem Leiden etwas Positives abgewinnen. Dazu mehr am Montag, 5. August,  in Radio Maria mit Hanspeter Obrist

Link zu den Sendungen im Radio Maria  https://www.radiomaria.ch/de/podcasts?combine=Hanspeter+Obrist

Vergeben statt vergessen

Unterschiede vom Vergeben, Versöhnen und Vergessen – Wege aus traumatischen Erfahrungen, Montag. 1. Juli, 13.30 Uhr Radio Maria Schweiz mit Hanspeter Obrist

Nächste Sendungen:

Das Paradox des Leidens – Leiden bringt uns an die Grenze des Verstehens und führt uns in die Welt des Vertrauens, Montag, 5. August, 13.30 Uhr

Der Gott, der spricht – aber wie? – Gott spricht oft anders als wir es erwarten, Montag, 2. September, 13.30 Uhr

Was als Witz begann, wurde echt

Er nahm Drogen, bis er nicht mehr zwischen Halluzination und Realität unterscheiden konnte. Die Spirale drehte sich abwärts. Als er hörte, dass in einer Kirche von einem siebenköpfigen Tier gepredigt wurde, hörte sich das für ihn wie ein LSD-Trip an. Diese christliche Gemeinde wollte er sich näher ansehen…

Michael L. Brown wuchs in einem jüdischen Elternhaus auf und war überzeugt, dass Jesus der Gott der Christen ist und nichts mit den Juden zu tun hat. Während seiner High School-Zeit begann er mit dem Kiffen, später kamen Kokain, Heroin, LSD, Haschisch und weitere Suchtmittel dazu. Was als Witz begann, wurde echt weiterlesen

21. Knesset löst sich nach einem Monat auf

Zum ersten Mal in der Geschichte Israels hat die Knesset sich nur einen Monat nach ihrer Vereidigung wieder aufgelöst. Die Koalitionsverhandlungen von Premierminister Netanjahu scheiterten an einem Streit über ein Gesetz zur Wehrpflicht für ultra-orthodoxe Juden.

Fünf Minuten vor Mitternacht hat Israels Premierminister Benjamin Netanjahu mit lauter Stimme „dafür“ gestimmt, die Knesset aufzulösen.

Ein Mitglied von Netanyahus Likud-Partei hatte den Antrag auf Auflösung des Parlaments gestellt. Damit sollte verhindert werden, dass nach dem Scheitern der Verhandlungen wie sonst üblich Präsident Reuven Rivlin einen anderen Politiker mit der Regierungsbildung beauftragt.

Damit ist Netanjahu der dritte designierte Regierungschef, der neben Schimon Peres und Zippi Livni bei dem Versuch gescheitert ist, eine Regierungskoalition zu bilden. In der Knesset stimmten 74 Abgeordnete für die Auflösung des Parlaments und Neuwahlen im September, darunter Netanjahus Likudpartei und die arabischen Parteien. 45 waren gegen eine Auflösung. 21. Knesset löst sich nach einem Monat auf weiterlesen

Brände in Israel

Aufgrund der Hitzewelle sind über das ganze Land verteilt etwa 20 Brände ausgebrochen. Der erste entstand nahe der Ortschaft Beit Hagai in den südlichen Hebronbergen. Insgesamt mussten 3.500 Israelis evakuiert werden, darunter Bewohner des Moschav Mevo Modi’in. Eines der beiden größten Feuer wütete nahe des Kibbutz Har’el, 27 Kilometer westlich von Jerusalem. Dort fielen mindestens sechs Wohnhäuser den Flammen zum Opfer. Brände in Israel weiterlesen

Jerusalem als Israels Hauptstadt ist eine islamische Prophezeiung

Ali Salim schreibt auf Gatestone im Jahr 2013: Die Art und Weise, in der Mitglieder der Muslimbrüder und Salafistenscheichs den Koran für ihre politischen Ziele verdrehen, ärgert nicht nur mich, sondern auch Millionen Muslime in aller Welt. Die verschiedenen Verzerrungen der Geschichte und Religion im Dienste politischer Ziele – insbesondere, wenn es um Israel geht – sind kaum zu zählen.

Yassir Arafat, zum Beispiel, erfand das Lügenmärchen, die Palästinenser stammten von den biblischen Kanaanitern ab, um zu „beweisen“, dass die Palästinenser bereits vor den Kindern Israels im Heiligen Land lebten und deshalb ein grösseres Anrecht auf das Gebiet besässen. Im Koran findet sich aber keine einzige Erwähnung von „Palästinensern“ – geschweige denn davon, dass sie im Heiligen Land lebten oder eine Prophezeiung ihrer Existenz oder ihres Rechts auf das Heilige Land.

Die Kinder Israels werden im Koran unzählige Male als das auserwählte Volk erwähnt – so in der 2. Sure (al-baqara, die Kuh), Vers 47: „O Ihr Kinder Israel, gedenket Meiner Gnade, mit der Ich euch begnadete, und, dass Ich euch vor aller Welt bevorzugte.“ Sie werden als Erben des Heiligen Landes bezeichnet, womit – folgt man allen islamischen Kommentatoren – Jerusalem und das umliegende Land gemeint ist. Die muslimische Behauptung, dieses Versprechen erscheine in der Vergangenheitsform sei daher heute nicht mehr relevant, kommt einer bösartigen Lüge gleich. Jeder, der behauptet, dass das, was im Koran über die Juden steht, sich nur auf die Vergangenheit bezieht und dass die Kinder Israels nicht mehr existieren, macht aus dem Propheten Mohammed einen reinen Historiker. Und wenn eine der Prophezeiungen im Koran falsch ist, dann sind alle falsch – und der Koran hat keinerlei Bedeutung.

Die arabische Präsenz im Heiligen Land – die sich bis ins 7. Jahrhundert zurückverfolgen lässt, als muslimische Armeen in Palästina eindrangen und das Land den Byzantinern entrissen – endete vor fast 100 Jahren, als die Türken sich von dort zurückzogen. Anschliessend wurde das Heilige Land den Kindern Israels zurückgegeben – ganz nach dem Korandekret und Mohammeds Prophezeiung: „Und wir sprachen (…) zu den Kindern Israels: ‚Bewohnet das Land, und wenn die Verheissung des jenseits eintrifft, dann werden Wir euch herzubringen in buntem Haufen‘“ (Sure 17, al-isra, die Nachtfahrt, Vers 104). Deshalb stellt die Verleugnung der Beziehung zwischen den Kindern Israels und Jerusalem eine Verletzung von Allahs Willen dar und ignoriert seine Prophezeiung. Den Kindern Israels das Recht auf Jerusalem zu verweigern, ist ausserdem Ketzerei, da die islamische Doktrin (wie oben erwähnt) die Stadt eindeutig mit dem Land gleichsetzt.

Die palästinensische Behauptung, Jesus sei ein palästinensischer Araber gewesen, ist ebenso eine, dummerweise für Palästinenserführer typische Erfindung. Je öfter die Palästinenser diese Infamie wiederholen, desto wahrscheinlicher wird es, dass die Christen sie selbst glauben – und das, obwohl sich das Christentum explizit auf seine Ursprünge im Judentum bezieht. Auch dies ist nur eine weitere Variante, um den Juden das Recht auf ihr Land abzusprechen. Christen, die das jüdische Recht auf Jerusalem leugnen, leugnen ihre eigene Religion.

Die Verbindung zwischen dem Islam und der Stadt Jerusalem begann mit der nächtlichen Reise Mohammeds von Mekka nach Jerusalem und von dort in den Himmel, wo er die Prinzipien des Islam empfing. Danach galt Jerusalem zeitweise als „Qibla“ – die für Muslime vorgeschriebene Himmelsrichtung beim Beten –, doch Mohammed änderte sie später in Richtung Mekka. Seit dieser Zeit wird Jerusalem als drittheiligster Ort im Islam betrachtet.

Wie traurig zu denken, wir würden den Juden ihre Identität absprechen – trotz der Tatsache, dass wir sehr wohl wissen, dass sie ihren Glauben Jahrtausende lang im Angesicht von Folter, Vergewaltigung, Verfolgung und Völkermord bewahrten. All diese Verbrechen an ihnen wurden begangen, weil sie Juden waren – und es bleiben wollten.

Sie bezeichnen die Juden als „Zionisten“ – als ob allein die Namensänderung ihnen erlaube, das Volk des Buches zu töten und so Allahs Worte zu verletzen. Ist es möglich, dass Allah, der sie das „bevorzugte“ Volk nennt und ihm das Heilige Land versprach, auch plant sie zu töten – und dazu die Muslime in Palästina als Seine Mittelmänner benutzt? Jeder Muslim weiss: Allah bricht keines Seiner Versprechen. Deshalb ist Sein Versprechen an die Kinder Israels massgeblich und ewig. Wenn es nicht Allahs Wille gewesen wäre, hätten die Juden, die aus allen Himmelsrichtungen kamen, ihren Staat nicht in Palästina gegründet.

Zwar wird im Koran Jerusalem kein einziges Mal namentlich erwähnt, dafür aber als Herz des Heiligen Landes, das den Juden auf Dauer gegeben wurde. Deshalb muss Jerusalem ihre Hauptstadt sein – und nicht die eines geplanten Staates „Palästina“. Zugegebnermassen: Einen Staat namens Palästina hat es nie gegeben – doch wir müssen alles daran setzen, damit er neben Israel geschaffen wird. Da es nie einen Staat namens Palästina gab, war auch Jerusalem niemals seine Hauptstadt. Deshalb können Palästinenser Jerusalem nicht als ihre Hauptstadt verlangen. Was sie aber verlangen können, ist das Recht eines jeden Muslims, in der Al-Aqsa-Moschee zu beten. Tatsächlich erlaubt Israel freie Religionsausübung in Jerusalem – und die Al-Aqsa-Moschee wird von Jordanien verwaltet.

Ausserdem haben die Muslime nirgendwo in der Welt aus einer heiligen Stadt eine Hauptstadt gemacht. Die Hauptstadt Saudi-Arabiens ist weder Mekka noch Medina und Kerbala und Qom sind nicht die Hauptstädte des Iraks bzw. Irans. Selbst als Jerusalem in der Zeit zwischen 1948 und 1967unter seiner Verwaltung stand, machte Jordanien die Stadt nicht zur Hauptstadt – seit der Staatsgründung Jordaniens ist dies Amman.

Die Unruhen im Nahen Osten und das gegenseitige Blutvergiessen unter Muslimen ist keine Folge des „Palästinaproblems“, sondern Ausdruck von Allahs Zorn über die Ungläubigen in der Welt – die Seine Prophezeiung über die Rückkehr der Juden in ihr Land und die Errichtung ihrer Hauptstadt in der heiligen Stadt Jerusalem nicht akzeptieren.

mehr Informationen

Unsinn der UNESCO macht UN lächerlich
Keine Verbindung zwischen Islam und Jerusalemer Tempelberg       
Die Nacht der Himmelfahrt Mohammeds  
Goldenes Tor Jerusalem Israel   
Jerusalem gehöre allein den Palästinensern  
Jerusalem als Israels Hauptstadt ist eine islamische Prophezeiung 
Israel gehört nach dem Koran den Juden

Beten mit den Psalmen

Beten mit den Psalmen, 7. Mai 2019, Sendung in Radio Maria Schweiz mit Hanspeter Obrist und Corinne Rellstab

Die Psalmen, mit denen wir in dieser Sendung beten, sind nicht von David, sondern von unterschiedlichen Schreibern. Viele Psalmen reflektieren Hochs und Tiefs von Menschen, alles dürfen wir bei Gott ablegen. Wir können nicht dauernd in der Freude sein, müssen aber auch nicht in der Trauer verharren. Leid und Freude gehören zu unserem Leben. Manchmal hilft es, mit den Psalmen ins Lob einzustimmen oder seinem Frust eine Form zu geben um wieder neuen Lebensmut zu schöpfen.