Brände in Israel

Aufgrund der Hitzewelle sind über das ganze Land verteilt etwa 20 Brände ausgebrochen. Der erste entstand nahe der Ortschaft Beit Hagai in den südlichen Hebronbergen. Insgesamt mussten 3.500 Israelis evakuiert werden, darunter Bewohner des Moschav Mevo Modi’in. Eines der beiden größten Feuer wütete nahe des Kibbutz Har’el, 27 Kilometer westlich von Jerusalem. Dort fielen mindestens sechs Wohnhäuser den Flammen zum Opfer.

Es helfen Löschflugzeuge aus Griechenland, Italien, Kroatien und Zypern und zwei Hubschrauber von Ägypten.

Die Temperaturen waren am Donnerstag in manchen Gegenden zwischen Jerusalem und Tel Aviv auf bis zu 43 Grad Celsius gestiegen. Am Toten Meer und im Jordantal wurden 48 Grad gemessen. In Eilat zerstörte ein Feuer einen Strommast, große Teile der Stadt hatten über die Nacht keinen Strom. Bewohner und Touristen mussten daher ohne Klimaanlagen auskommen. Die Temperaturen sollen am Samstag leicht zurückgehen, jedoch weiter über dem jahreszeitlichen Durchschnitt bleiben.

Die bislang letzten größeren Feuer waren in Israel im November 2016 ausgebrochen.  mehr Informationen

40 der 50 Häuser des Kibbutz Mevo Modiin wurden vom Feuer beschädigt und zum Teil vollständig zerstört. Was die Ursache der Brände betrifft, so wird nicht ausgeschlossen, dass auch Lagerfeuer zum Lag ba Omer Fest, die nicht vorschriftsmäßig gelöscht wurde, dafür verantwortlich sind. Vor allem aber gilt die extreme Hitze als ausschlaggebend. Der Umfang der verheerenden Feuer war sehr überraschend. Auch hatten die Flammen wegen der ergiebigen Regenfälle des Winters ausreichend Nahrung, da der Regen die Pflanzen besonders gut gedeihen ließ.  mehr Informationen

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