Bangladesch: Machete-Morde an Nicht-Muslimen

In den vergangenen drei Jahren haben – vermutlich islamistische – Terroristen in Bangladesch mehr als vierzig Menschen ermordet – oft indem sie sie mit Macheten zerhackten. Grund dieser Gräueltaten war meist, dass ihre Opfer Nicht-Muslime oder Kritiker islamischer Parteien oder aber homosexuell waren. 

Nachdem die Regierung unter Ministerpräsidentin Hasina Wajed von der letztlich liberalen Awami-Liga (AL) den Dingen tatenlos zugesehen hatte, kam es in der vergangenen Woche zu massenweisen Verhaftungen. Über elftausend Menschen sollen inzwischen inhaftiert worden sein. „Die Gefängnisse des Landes platzen aus allen Nähten“, schreibt die in Brüssel ansässige Nichtregierungsorganisation International Crisis Group.

Hauptanlass des jetzigen Eingreifens der Staatsgewalt war wahrscheinlich die Ermordung der Frau eines hochrangigen Polizeioffiziers gewesen, die am 5. Juni im Beisein ihres fünfjährigen Jungen erschossen und zerhackt worden war. Zu den Machete-Morden haben sich sowohl der „Islamische Staat“ (IS) als auch der örtliche Zweig von al-Kaida bekannt.  mehr Informationen

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