Allianzgebetswoche 13. – 20. Januar 2019

Die Allianzgebetswoche wird seit 1846 durchgeführt. Ziel ist das Miteinander der Christen vor Ort zu stärken und das Bewusstsein der weltweiten Verbundenheit zu fördern.

Allianzgebetswoche 13. – 20. Januar 2019

SONNTAG, 13. JANUAR 2019, DER REALITÄT INS AUGE SCHAUEN, NEHEMIA 1,1-3

Das Buch Nehemia nimmt uns mitten hinein in den Wendepunkt der Heilsgeschichte. Jerusalem muss wiederaufgebaut werden. Um diesen Plan zu verwirklichen, benutzt Gott einen Mann, der sowohl visionär, als sich auch der Bedeutung der Geschichte bewusst ist. Wir brauchen heute inspirierende Menschen, die über den Tellerrand hinausblicken!  mehr Informationen

MONTAG, 14. JANUAR 2019, DAS HERZ BERÜHREN LASSEN, NEHEMIA 1,4-11

Nehemia ließ sich von der Not persönlich treffen. In der Stille vor Gott realisierte er, dass der Ungehorsam seines Volkes gegenüber Gott die Ursache für die misslichen Umstände war. Wir müssen zuerst Busse tun über die eigenen Ruinen, bevor wir die Schutz- und Segensmauern Gottes wieder aufbauen können. Tiefe Betroffenheit über einer Sache ist oft ein Hinweis, dass Gott etwas verändern und vielleicht auch uns dazu brauchen möchte. mehr Informationen

DIENSTAG, 15. JANUAR 2019, DIE CHANCE NUTZEN, NEHEMIA 2,1-8

Gott ist während unserer Zeiten des Wartens gegenwärtig. Als der König Nehemia fragt, weiß dieser sofort, was er braucht und wie er den Wiederaufbau Jerusalems leiten wird: Er hatte monatelang darüber nachgedacht und dafür gebetet. Oft sind unsere Prioritäten umgekehrt: Wir setzen mehr Energie ein für unsere Werke als für eine Herzensbeziehung mit ihm. mehr Informationen

MITTWOCH, 16. JANUAR 2019, EINEN PLAN SCHMIEDEN, NEHEMIA 2,11-16

Was Gott ihm gesagt hat, hindert Nehemia nicht daran, den Zustand der Stadt selbst sehen zu wollen. Bei Nacht reitet er im Geheimen durch die Stadt. Denken wir über Pläne und Strategien nach und darüber, wie und wann wir sie kommunizieren.  mehr Informationen

DONNERSTAG, 17. JANUAR 2019, DAS POTENTIAL ENTDECKEN, NEHEMIA 3

Nehemia sah die Möglichkeit, mit einer Gruppe unterschiedlichster Menschen, aus einem Trümmerhaufen eine Stadt zu errichten. Er wusste auch vom Potential natürlicher Gruppenkonstellationen und Motivationsfaktoren.

FREITAG, 18. JANUAR 2019, DEM WIDERSTAND BEGEGNEN, NEHEMIA 2,10/19/20; 6,1-14

Nehemia erntete nichts als Spott und Hohn. Kurz vor Vollendung des Werks versuchten die umliegenden Völker, Jerusalem gar anzugreifen und seinen Plan zunichte zu machen. Nehemia ließ sich nicht einschüchtern, sondern vertraute Gott. Trotzdem war er nicht blauäugig.

SAMSTAG, 19. JANUAR 2019, ALS VORBILD VORANGEHEN, NEHEMIA 5+6

Die erste Gefährdung des voranschreitenden Stadtaufbaus bestand darin, dass geheim gehaltene Ungerechtigkeiten zum Vorschein kamen. Reiche nutzten ärmere Menschen schamlos aus. Nehemia reagierte nicht im Affekt, sondern aus der inneren. Nehemia pflegte einen Lebensstil der Großzügigkeit ohne Absicht zur Selbstbereicherung. Dies zeigt uns, dass wir nur dann langfristige und nachhaltige Vorbilder sein können, wenn unsere tiefe Identität nicht der Dienst, sondern die Beziehung zu Jesus ist.

SONNTAG, 20. JANUAR 2019, DAS WORT GOTTES IM ZENTRUM, NEHEMIA 6,15-16; 8,1-18

«Wir haben es geschafft!», riefen die Frauen und Männer, welche die Mauern Jerusalems unter Nehemias Leitung in 52 Tagen wiederaufgebaut hatten (Neh. 6,15). Fünf Tage später erklingt ein anderes Wort. Es ist das Wort Gottes, des Herrn. Es wird dem ganzen Volk vorgelesen und für jede Situation des Lebens erklärt und ausgelegt (Neh. 8,1-8). Es geht nicht mehr darum, gegen einen äußeren Gegner zu kämpfen, sondern gegen den inneren Feind. Sie dachten, sie seien siegreich angekommen und stehen nun vor einer neuen Herausforderung: Das Leben so zu gestalten, dass es Gott gefällt. Nehemia, Esra und die Leviten rufen dem Volk zu: «Seid nicht bekümmert, denn die Freude am Herrn ist eure Zuflucht!» (Neh. 8, 9-11).

Zur Webseite: Allianzgebetswoche    (Broschüre herunterladen)

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