Maria Magdalena

22. Juli Katholisches Fest Maria Magdalena

Maria Magdalena wurde 2016 nach einem Beschluss des Vatikans liturgisch mit den Aposteln gleichgestellt. Damit soll die Rolle der Frauen in den Kirchen mehr wertgeschätzt werden.

Maria Magdalena ist als Erste genannt, die dem Auferstandenen begegnete, deshalb wurde sie schon in der Alten Kirche als Apostelgleiche verehrt. Im 3. Jahrhundert begründete Hippolyt von Rom die ehrenvolle Bezeichnung Apostola apostolorum – „Apostelin der Apostel“.

Sie ist eine Frau, die Jesus wirklich die Treue gehalten hat – da, wo andere weggerannt sind, wo andere ihn verleugnet haben. Das ist das Tiefste und der innerste Kern dessen, was wir von ihr lernen können.

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Tischa BeAw – Tröstet mein Volk

2018:  9. Aw 5778    (wegen dem Schabbat am 10. Aw)  So 22. Juli

9. Aw als Schicksalstag
Am 9. Aw 586 v. Chr. wurde der Tempel durch Nebukadnezar zerstört. Am 9. Aw 70 n. Chr. wurde der Zweite Tempel Israels durch Titus vernichtet. Im Freiheitskampf der Zeloten unter Bar Kochba gegen Rom fiel die Festung Betar am 9. Aw 135 n.Chr. In Spanien mussten die Juden am 9. Aw 1492 das Land verlassen. Am 9. Aw 1914 begann der Erste Weltkrieg, der für die osteuropäischen Juden folgenschwer wurde.

Der Tischa BeAw (9. Aw) gehört zu den vier Trauertagen im jüdischen Kalender, die der Zerstörung Jerusalems gelten.

Der erste dieser vier Trauertage ist der 10. Tewet. Mit ihm begann die Belagerung Jerusalems durch die Römer im Jahr 70 n. Chr.

Am 17. Tammus brachen die römischen Legionen in die Vorstadt Jerusalems ein. Wenige Wochen später, am 9. Aw, geschah Tischa BeAw – Tröstet mein Volk weiterlesen

Schlachtfeld Internet

Scheinbar harmlose Programme für das Handy helfen der Hamas, Israelis auszuspionieren. Das Phänomen nimmt zu, wie ein aktuelles Beispiel zur Fußball-WM zeigt. Das Wirtschaftsmagazin „Globes“ berichtet von digitalen Angriffen in den vergangenen Wochen.

Vor der Eröffnung der Fußballweltmeisterschaft in Russland tauchte im Google Store für Mobiltelefone eine kostenlose App auf, die sich „Golden Cup“ (Goldpokal) nannte. Mit dieser Erweiterung konnten Benutzer Live-Berichte von den Spielen mit hochauflösenden Bildern und Tor-Videos schauen. Laut „Globes“ konnte die Hamas nach dem Herunterladen der App alle Gespräche der Besitzer aufnehmen, die Umgebung über das Mikrofon belauschen, die Kamera aktivieren sowie persönliche Daten klauen. Viele Menschen, die Schlachtfeld Internet weiterlesen

Genozid an Christen in Nigeria

In dem, was der Christenverein Nigerias einen „reinen Völkermord“ nennt, wurden im Juni 2018 an einem Wochenende in der westafrikanischen Nation 238 weitere Christen getötet und Kirchen geschändet. Damit beträgt die Zahl der Todesopfer seit Anfang 2018 mehr als 6.000.

Laut einer gemeinsamen Erklärung des Christenvereins, einer Dachorganisation verschiedener christlicher Konfessionen, „besteht kein Zweifel, dass der einzige Zweck dieser Angriffe in der ethnischen Säuberung, der Landnahme und der gewaltsamen Vertreibung der christlichen Ureinwohner von ihrem angestammten Land und Erbe besteht“.

Die Erklärung Genozid an Christen in Nigeria weiterlesen

Bibelnotstand

Echte Bibel-Arbeit sei vom Aussterben bedroht, warnt die Theologin Brigitte Kahl. Sie ist in der ehemaligen DDR groß geworden, hat dort Theologie studiert und es als Professorin bis nach New York geschafft.

Selbst bei ihren Studierenden diagnostiziert Brigitte Kahl einen Bibelnotstand. Die jungen Intellektuellen würden der Bibel von Hass bis Gleichgültigkeit so ziemlich alles entgegenbringen außer Interesse. Dabei werde Bibelnotstand weiterlesen

Weltmeister!

Es lebe die Republik, es lebe Frankreich

Frankreich wird Fußball-Weltmeister. In der darauffolgenden Nacht feiert sich die Grande Nation im Zeichen ihrer bunten Nationalmannschaft. Doch bald schon muss die Polizei die Avenue des Champs-Élysées räumen, weil es zu massiven Ausschreitungen und sexuellen Übergriffen kommt.

Gepostet von Voice of Europe am Montag, 16. Juli 2018

 

„So feiert man nicht“, sagte ein in Tränen aufgelöster Unbeteiligter in einem Frankreich-Trikot. Weltmeister! weiterlesen

Gaza Flottille 2018

Ende Juli brechen wir die Blockade“, sagt der 28-jährige Seemann markig. Gemeint ist die Seeblockade, die Israel über die Küste des palästinensischen Gazastreifens verhängt hat.

Andalucia rumbo a Gaza  / Andalusien nach Gaza / Andalusien steht als Synonym für muslimische Herrschaft in Europa, denn die Schiffsroute ist: Amsterdam (NL), Brighton (GB), Cagliari (IT), Palermo (IT), Gaza.

Dass der“Al-Awda“ „Die Rückkehr“ der Durchbruch gelingen könnte, ist allerdings mehr als unwahrscheinlich. In den letzten Jahren hat die israelische Marine die herannahenden Schiffe allesamt abgefangen. Dennoch melden sich für die Mission „Ship to Gaza“ immer wieder Freiwillige aus aller Welt. Zurzeit sind Aktivisten aus Schweden, Norwegen, den USA und weiteren Ländern an Bord. Die Motive für ihren Protest bringt der schwedische Mit-Initiator Lars Drake mit drastischen Worten auf den Punkt:

„Es geht um die ethnische Säuberung **von Palästina im Jahr 1948, die alltägliche Erniedrigung der palästinensischen Bevölkerung, die Besatzung der palästinensischen Gebiete 1967, das Land und das Wasser wird ihnen geraubt – und so geht das seit 70 Jahren.“

** Es geht eher um Desinformation der Aktivisten. Ethnisch gesäubert wurde der Gazastreifen und arabische Länder. Den „Palästinenser“ in Israel geht es sehr gut.

Sven-Christian Kindler, Bundestagsabgeordneter der Grünen und Vize-Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, hält die BDS-Kampagne schlicht für widerlich.

BDS ist eine Bewegung, der es nicht um konkrete Kritik Gaza Flottille 2018 weiterlesen

Erfahrungen eines Pilgers

Christian Seebauer merkt beim Gehen, was ihm in seinem Leben wirklich wichtig ist – „mein Glaube, meine Frau und meine Kinder“ – und was nicht – „Karriere machen, sich jagen lassen, diese durchgetaktete materielle Welt“.

Als der Diplom-Ingenieur zum ersten Mal auf den Jakobsweg geht, ist er Anfang 40 und hat sich gerade selbstständig gemacht. Zuvor war er Verwaltungsdirektor einer großen deutschen Bank, finanziell sehr erfolgreich, aber „total unglücklich“. Ständig musste er Erfahrungen eines Pilgers weiterlesen

Eskalation in Gaza

Update  21.7.2018: Scharfschützen aus dem Gazastreifen eröffneten gestern das Feuer auf Soldaten der Israel Defense Forces. Ein israelischer Soldat wurde dabei getötet. Die israelische Armee reagierte mit Angriffen auf Ziele der Hamas im Gazastreifen.Die Hamas schoss mehrere Raketen auf Israel. Einige der Raketen wurden vom Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ abgefangen.

Update  20.7.2018: „Die israelische Regierung hat die Streitkräfte Berichten zufolge angewiesen, sich für den Fall, dass weitere Brandsätze von dem von der Hamas kontrollierten Küstenstreifen aus nach Israel gesteuert werden, auf eine Militäroffensive in Gaza vorzubereiten. In den Nachrichten auf Channel 10 hieß es am Dienstag, Israel habe sich eine Frist bis Freitag gesetzt. Bis dahin müsse die Entsendung der Branddrachen und -ballons aufhören. Andernfalls könnte Israel beschließen, dass ihm nichts anderes übrigbleibe, als eine Militärkampagne im Gazastreifen zu beginnen, so der Bericht.

Hamas leader rejects any peace with Israel

Hamas leader says they will NEVER accept a peace deal with Israel, demands all land from the Jordan River to the Mediteranian sea for a Palestinian state – even if it means a war of total annihilation. It is time the international community LISTEN to the words of Hamas. They will not accept peace. Israel and the Palestinian people deserve better.Demand action at StopHamas.orgThanks to The Middle East Media Research Institute (MEMRI)

Gepostet von The Israel Project am Freitag, 20. Juli 2018

Der Führer der Hamas sagt, dass sie NIEMALS ein Friedensabkommen mit Israel akzeptieren werden und fordert alles Land vom Jordan bis zum Mittelmeer für einen palästinensischen Staatauch wenn es einen Krieg der totalen Vernichtung bedeutet.

Es ist an der Zeit, dass die internationale Gemeinschaft die Worte der Hamas hört. Sie werden keinen Frieden akzeptieren. Israel und das palästinensische Volk verdienen besser.

Update .07.18  Der Druck aus Ägypten und die Befürchtungen vor einer israelischen Operation im Gazastreifen scheinen seine Wirkungen zu zeigen. Die Hamas soll Berichten zufolge heute ihre Mitglieder angewiesen haben, den Terror der Feuerdrachen und Ballons zu beenden, der in den letzten drei Monaten zu mehren hundert Feuern im Grenzgebiet zum Gazastreifen geführt hatte. Die Hamas möchte den Drachenterror allerdings nicht sofort vollständig beenden, sondern stufenweise. Ein sofortiges Ende würde in den Augen vieler wie eine Kapitulation vor Israel aussehen, sagte eine Quelle dem israelischen Nachrichtenportal Ynet.

Update 22.40 Uhr  Samstag 14.7.18: Hamas bestätigt einen Waffenstillstand – doch Ruhe ist bis jetzt noch nicht eingekehrt. Es fliegen immer noch Drachen und Ballone.

Palästinensische Terroristen haben seit Freitag Nacht (13.7.2018)  90 Raketen und Mörsergranaten aus Gaza nach Israel abgefeuert.

Tausende Israelis waren gezwungen die Nacht im Luftschutzbunker zu verbringen und leben weiterhin mit der Angst, dass jederzeit eine Rakete in ihrer unmittelbaren Nähe explodieren und sie töten kann.

Israel hat als erste Warnung das Hamas Bataillionshauptquartier in Beit Lahia im Norden des Gazastreifens angegriffen. Krieg kann vermieden werden. Es liegt an der palästinensischen Führung in Gaza, ob sie sich für das Leben oder den Tod entscheiden wird.

Israel hat nach eigenen Angaben 40 militärische Ziele Eskalation in Gaza weiterlesen

Farce Christen

«Ein Drittel der Weltbevölkerung bezeichnet sich selbst als ‚Christen‘, aber ein bedeutender Anteil von ihnen fehlt in den Kirchen… Etwas muss sich ändern!», so fordert es die Lausanner Bewegung in einer Erklärung der Globalen Beratung 2018, die in Rom stattfand.

«Etwas ist völlig falsch gelaufen», heißt es gleich in der Einführung der Erklärung. «Ein Drittel der Weltbevölkerung bezeichnet sich selbst als ‚Christen‘, aber ein bedeutender Anteil von ihnen fehlt in unseren Gemeinden. Viele andere sind anwesend, aber sie verpassen die Freude, Christus wirklich zu kennen und ihm zu folgen.

Das «nominale Christentum habe Farce Christen weiterlesen

Gazas-Feuerdrachen

In den letzten 100 Tagen ist kein einziger Tag vergangen, an dem Felder und Wälder nicht von Hamas Drachen und Ballons in Brand gesetzt wurden. Während dieser 100 Tage hat Israel so gut wie nichts unternommen, um die Hamas daran zu hindern, Israels südliches Negev-Gebiet zu verbrennen.

 

In Gaza befindet sich eine große Bevölkerungsgruppe, welche die Juden hasst und in der Vergangenheit immer wieder Terroranschläge gegen Israel verübt hat. Der Hamas-Herrschaft ein Ende zu setzen, würde ebenso wenig die Beliebtheit der Hamas bei den Palästinensern beenden und wäre auch den Interessen Israels nicht dienlich.

Die Hamas-Organisation ist sich der strategischen Logik Israels bewusst und fürchtet nicht, dass Israel einen groß angelegten Krieg anstrebt, um Gazas-Feuerdrachen weiterlesen

Evangelische Kirche verspielt ihre Zukunft

Der evangelische Theologieprofessor Udo Schnelle wirft der evangelischen Kirche vor, sich häufig dem Zeitgeist anzudienen. Die Bibel werde oft nicht mehr als Wort Gottes angenommen.

Die evangelischen Kirchen dienen sich häufig dem Zeitgeist an und verspielen so ihre Zukunft. Diese Ansicht vertritt der Theologieprofessor Udo Schnelle in einem Beitrag für die Evangelische Nachrichtenagentur „idea“.

Ein Beispiel dafür sei die Flüchtlingsfrage. Die EKD erwecke den Eindruck, dass es eine Aufnahmepflicht ohne Grenzen gebe. Es gebe jedoch kein unbegrenztes Helfen. Grenzenlosigkeit bedeute die Außerkraftsetzung von Regeln. Ohne Begrenzung sei keine Integration möglich. Auch theologisch sei Evangelische Kirche verspielt ihre Zukunft weiterlesen

40 Jahre Entwicklungshilfe für Afrika hat keinen Erfolg gebracht

Der Leiter der HilfsorganisationGrünhelme„, Rupert Neudeck, sieht die deutsche Entwicklungspolitik in „einer ganz großen Rechtfertigungskrise„.

Die Entwicklungspolitik hat eine ganz große Rechtfertigungskrise, denn wir wissen mittlerweile, dass die Entwicklungshilfe für Afrika nach 40 Jahren, nicht gelungen ist.

Wir haben nun ein ganz großes Vorbild in der Entwicklungshilfe, das wir aber noch nicht kopiert haben. Das ist der berühmte Nobelpreisträger Mohammed Yunus, der in Bangladesch mit seinem Mikrokreditprogramm etwas erreicht hat, was bisher noch keine Entwicklungshilfe, keine finanzielle und keine technische Zusammenarbeit erreicht hat, nämlich 40 Jahre Entwicklungshilfe für Afrika hat keinen Erfolg gebracht weiterlesen

Entwicklungshilfe untergräbt die Selbstverantwortung

Für den Afrika-Experten Stephen Smith ist Afrika-Hilfe «easy money», außer der Nothilfe bei Katastrophen. Auszüge aus einem Interview in der BAZ.

In Afrika geschieht dasselbe wie einst in Europa, als zwischen 1850 und dem Ersten Weltkrieg 60 Millionen Menschen – ein Fünftel der Bevölkerung – auswanderten.

Aktuell wollen laut einer Gallup-Umfrage (ein US-Meinungsforschungsinstitut) 42 Prozent der Afrikaner im Alter zwischen 15 und 25 Jahren auswandern. Das sind Menschen, denen es jetzt besser als vorher, aber noch nicht gut geht – sie haben immer noch gute Gründe und jetzt auch die Mittel, um auszuwandern. Entwicklungszusammenarbeit und wirtschaftliches Wachstum reduzieren die Emigration daher nicht. Entwicklungshilfe untergräbt die Selbstverantwortung weiterlesen

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