Sudan möchte Beziehungen zu Israel

Ein Mitglied der sudanesischen Regierung hat sich dafür ausgesprochen, Beziehungen zu Israel aufzunehmen. Das ostafrikanische Land würde davon profitieren, sagte der Investitionsminister, Mubarak al-Fadil al-Mahdi, am Sonntag im sudanesischen Fernsehen.

In dem Gespräch fand er lobende Worte für Israel. „Man kann mit Israel einverstanden sein oder nicht, aber sie haben eine Demokratie. Sie belangen ihre Führer und schicken sie ins Gefängnis, und sie haben Transparenz“, sagte Al-Mahdi laut der israelischen Tageszeitung „Ha’aretz“.

Für seinen Vorstoß nimmt sich Al-Mahdi Araber zum Vorbild. „Die Palästinenser haben die Beziehungen normalisiert, sogar die Hamas redet mit Israel.“ Auch arabische Staaten hätten „eine Art von Beziehung“, ergänzte Al-Mahdi.

Zugleich schrieb Al-Mahdi den Palästinensern „einen erheblichen Teil“ der Verantwortung für den Konflikt mit Israel zu. „Sie haben Sudan möchte Beziehungen zu Israel weiterlesen

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Nordkorea – alles nur Bluff?

Laut Experten stammen die nordkoreanischen Raketen nicht aus eigener Produktion.

Nordkorea hat seine raschen Fortschritte bei der Raketentechnik laut Expertenmeinung ausländischer Technologie zu verdanken. Das International Institute for Strategic Studies (IISS) vermutet in einer Studie, dass die Technik aus der Ukraine kommt. Der IISS-Experte Michael Elleman sagte der «New York Times», es sei «wahrscheinlich», dass der Antrieb für die neuen nordkoreanischen Mittelstrecken- und Interkontinentalraketen aus Beständen der ukrainischen Firma Juschmasch stamme. Er sei «vermutlich illegal» über Waffenhändler nach Nordkorea gelangt. Die Regierung in Kiew bestreitet dies alles allerdings. Nicht aber, dass Kopien der Triebwerke nach Nordkorea gelangt sein könnten. «Unsere Triebwerke sind hoch geschätzt und werden weltweit eingesetzt», sagt Chefkonstrukteur Alexander Degtjarjow. «Vielleicht ist es irgendwo gelungen, Kopien zu machen.»

Dass Nordkorea keine Raketen entwickelt, sondern Nordkorea – alles nur Bluff? weiterlesen

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IS-Selbstmordattentat gegen Hamas?

Ein Selbstmordattentäter hat sich am Donnerstag 17. August um 1 Uhr morgens  an einem Kontrollpunkt, wenige hundert Meter vor dem Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten, in die Luft gesprengt. Die Bombe tötete einen Angehörigen der Hamas und verletzte weitere vier, davon einen lebensgefährlich. Der Innenminister des Gazastreifens geht davon aus, dass es sich beim Attentäter um einen Angehörigen der Dschihadmiliz Islamischer Staat (IS) handelt.

Es ist, laut Angaben von Asianews, das erste Mal, dass sich ein Palästinenser in die Luft sprengte, um Hamas-Vertreter zu treffen. Hamas ist der palästinensische Ableger der Muslimbrüder.

Hamas macht „fundamentalistische Dschihadisten“ IS-Selbstmordattentat gegen Hamas? weiterlesen

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Josef – Modell des Christusweges – Verworfen von aller Welt

Josef im Haus von Potifar    1.Mose 39,1 – 40,23

Mit Grenzen leben
Josef wurde mit einer Karawane nach Ägypten deportiert und dort auf dem Sklavenmarkt verkauft. Der oberste Leibwächter vom majestätischen Pharao, ein Herr Potifar, kaufte ihn. Josef war ein besonderer Mensch. Er war ein schöner, junger Mann und alles gelang ihm. Die Bibel sagt: Gott war mit ihm (1.Mose 39,2). So wurde er schon bald damit beauftragt, für das ganze Haus von Potifar zu sorgen, so dass dieser sich nur noch darum kümmern musste, was er essen wollte. Dennoch war Josef kein freier Mann mehr. Er war Sklave. Er konnte sich nicht mehr frei bewegen und nach Hause gehen. Er hatte enge Grenzen bekommen.

So wie auch Jesus, als er Josef – Modell des Christusweges – Verworfen von aller Welt weiterlesen

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Israelsonntag

2017:  Sonntag 20. August

Das Gedenken an die Zerstörung Jerusalems (Tischa BeAw) fand im christlichen Kalender Eingang am 10. Sonntag nach Trinitatis, auch «Israelsonntag » genannt. Luther setzte diesen Tag zu Beginn der Reformation ein, um sich mit den Juden solidarisch zu erklären. Zuerst wurde er «Jerusalem-Gedenktag» genannt.

Der Inhalt dieses Sonntags wurde in der Geschichte unterschiedlich verstanden. Israelsonntag weiterlesen

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Immer mehr junge Muslime werden im Iran Christen

Im Iran wenden sich seit Jahren immer mehr Muslime dem Christentum zu. Selbst einige muslimische Führer betrachten deshalb die Strategien des Staates, um den Einfluss des Christentums einzudämmen, als gescheitert. Das berichtet die iranische christliche Nachrichtenagentur Mohabat-News.

Demnach äußerte sich jüngst einer der führenden islamischen Gelehrten im Land, Ayatollah Alavi Boroujerdi, besorgt darüber, „zuverlässige Berichte“ legten nahe, dass in der Millionenmetropole Ghom vor allem Jugendliche und junge Erwachsene Christen würden und sich in Hauskirchen träfen.

Der islamische Geistliche Makarem Shirazi machte Immer mehr junge Muslime werden im Iran Christen weiterlesen

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Mehr Israeli haben Israel verlassen

Zum ersten Mal seit 2009 haben im Jahr 2015 laut Angaben des Statistischen Zentralbüros (CBS) mehr Israeli (Juden und andere) das Land verlassen, als Landesbürger wieder in ihre Heimat zurückgekehrt sind. 16‘700 Israeli, vorwiegend Familien, haben im Berichtsjahr 2015 das Land verlassen im Bestreben, sich im Ausland eine langfristige Bleibe zu schaffen. Die Zahl der Rückkehrer – sie haben mindestens ein Jahr im Ausland gelebt – beschränkte sich laut CBS dagegen auf 8500. Diese Zahl der Rückkehrer ist die niedrigste seit 12 Jahren. Mehr Israeli haben Israel verlassen weiterlesen

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Religiöse Gewalt

Atheisten tendieren eher dazu, brutale Verbrechen auszuüben, als religiöse Menschen. Dazu kommt eine neue Studie, welche die Einstellung von 3’000 Menschen in 13 verschiedenen Ländern überprüfte. Die Resultate erinnern an jene Untersuchung, die zeigte, dass nur sieben Prozent der 1763 untersuchten Kriege der Menschheitsgeschichte einen religiösen Hintergrund hatten.

Eine neue Studie Religiöse Gewalt weiterlesen

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Maria Himmelfahrt

Das Fest Maria Aufnahme in den Himmel geht auf ein Marienfest zurück, das Cyrill von Alexandrien im 5. Jahrhundert einführte.

Der Glaube an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel ist seit dem 6. Jahrhundert bezeugt und wurde 1950 von Papst Pius XII. in der Apostolischen Konstitution Munificentissimus Deus für die römisch-katholische Kirche zum Dogma erhoben.

In der Bibel finden wir keine Angaben über die letzten Lebensjahre von Maria. Sie erscheint das letzte Mal, als sich Maria Himmelfahrt weiterlesen

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Josef – gesandt, unterwegs, verworfen, verleumdet, verkauft

In der rabbinischen Literatur entwickelten sich zwei Messias-Modelle: Ein Messias wie Josef und ein Messias wie David (siehe: „Die Sehnsucht nach einem Messias“ ). Wir folgen der Josefsgeschichte in 1.Mose 37,12-36. 

Gesandt
Eines Tages rief Vater Jakob seinen Sohn Josef und gab ihm den Auftrag nach seinen Brüdern zu schauen. Die natürlichste Reaktion wäre gewesen: „Nein, nur das nicht! Die mögen mich doch überhaupt nicht leiden“ Welche plausible Ausrede könnte er nur vorbringen, damit er nicht hingehen muss? In der Bibel finden wir aber von Josef eine ganz andere Reaktion. Er sagte: „Hier bin ich“ (1.Mose 37,13). Als Gott Jesaja rief, sprach dieser: „Hier bin ich, sende mich!“ (Jesaja 6,8). Und als Gott seinen Sohn in die Welt sandte, „erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod am Kreuz (Philipper 2,8). Jesus sagte einmal: „Ich bin gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel“ (Matthäus 15,24). Jesus und Josef ließen sich senden, auch wenn sie wussten, dass man nicht positiv auf sie reagieren wird. Josef – gesandt, unterwegs, verworfen, verleumdet, verkauft weiterlesen

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Es ist verboten zu verbieten

„Sexuelle Freiheit aufgedeckt“ lautet der Titel eines bemerkenswerten französischen Buches, das am 23. August 2017 im Springer-Verlag in deutscher Übersetzung erscheint.

Die belgische Sexualtherapeutin Thérèse Hargot deckt darin auf, wohin die in den 60er Jahren initiierte sexuelle „Befreiung“ unsere Gesellschaft geführt hat: Wir haben uns aller Verbote und Autoritäten entledigt, sind „aber in einem sehr unreifen Verhältnis zur Sexualität stehen geblieben“.

„Junge Leute empfinden es immer weniger als sinnstiftend, in einem Frauen- oder Männerkörper geboren zu sein“, lautet Hargots alarmierender Befund. Das Buch hat bereits in Frankreich und auch in der französischsprachigen Schweiz für Aufsehen gesorgt.

Der Druck der neuen Freiheit ist laut Hargot enorm. So seien wir keine Generation „Peace“ und „Love“, wovon die 1968er-Bewegung geträumt hätte, sondern eine von Verängstigten“.

Die gegenwärtige Omnipräsenz Es ist verboten zu verbieten weiterlesen

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Das Ende Europas

In Europa haben wir es mit einem spirituellen Vakuum zu tun. Es fehlt eine Kirche, die auf der Wahrheit ihrer eigenen Behauptungen beharrt.

Der britische Autor Douglas Murray ist 38 Jahre und hat das Buch  «The Strange Death Of Europe» (der seltsame Tod Europas) herausgebracht.

Der Kontinent, so die These, leide unter niedrigen Geburtenraten, Selbstzweifeln und spiritueller Leere; angesichts von Zuwanderung aus dem muslimischen Raum stehe er vor dem Untergang.

Seine Erfahrung mit Politikern ist, dass diese Leute Entscheidungen, die sie gestern hätten treffen müssen, immer weiter hinausschieben.

In einem Interview Das Ende Europas weiterlesen

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Kirchenfrust

Gerade brachte die ZEIT in ihrer Onlineausgabe einen ausführlichen Artikel über den Mitgliederschwund in deutschen Kirchen.

Die katholische und die evangelische Kirche verlieren in Deutschland weiter an Mitgliedern. Beiden Kirchen macht vor allem der demografische Wandel zu schaffen.

Der Anteil der Protestanten sank an der bundesdeutschen Bevölkerung auf 26,5 und der der Katholiken auf 28,5 Prozent. Damit gehören 55 Prozent der Deutschen einer der beiden großen Kirchen an. Inklusive der orthodoxen Kirche und anderer kleinerer Kirchen und Gemeinschaften liegt der Anteil der Christen an der Bevölkerung bei 58,3 Prozent. Kardinal Müller in Rom kommentierte diese Zahlen als einen «Prozess forcierter Entchristlichung, der über die einfache Säkularisierung weit hinausgeht». Das Problem betreffe nicht nur Deutschland sondern ganz Europa.

Der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Hans Langendörfer, sagte: „Wir freuen uns, dass fast ein Drittel der Bevölkerung unseres Landes zur katholischen Kirche gehört.“ Die Zahl der Austritte wertete er als „Form der Distanzierung“. Sie zeige, „dass die Weitergabe des kirchlichen Glaubens nicht vollständig gelungen ist„.

Nach einer Umfrage Kirchenfrust weiterlesen

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