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Den Blick weiten, wenig Bekanntes erzählen, sich inspirieren lassen. Hier schreibt Hanspeter Obrist von dem, was ihn bewegt oder erwähnenswert findet. Update über Beitrags-Feed (RSS), facebook, twitterLinkedIn, Telegram, MeWE, zweiwöchentliche E-Mail (Mail an kontakt@obrist-impulse.net, per Post: +41 (0)78 803 38 56, gemeinnütziger Verein – Sponsoring  / Die Beiträge sind obrist-impulse weiterlesen

Quo vadis – Wohin gehst du?

Nach dem Vatikan-Kenner Marco Politi, möchte der Papst eine Kirche, die den Menschen im 21. Jahrhundert gerecht wird. Damit löst er viele Ängste und Widerstände aus. Man wirft ihm seine Offenheit gegenüber Christen anderer Konfessionen und Prägungen vor. Politi schreibt im Blick auf die Angriffe und Rücktrittsforderungen gegenüber Franziskus: «In der zweiten Hälfte seines Pontifikats scheint es völlig normal geworden zu sein, dass Kardinäle und Theologen den Papst öffentlich der Häresie beschuldigen und kein Hahn danach kräht.»

Der an der Universität Salzburg lehrende Theologe Gregor Maria Hoff sieht auch eine Woche nach der Veröffentlichung des Papiers «Querida Amazonia» «eine zunehmende Ratlosigkeit». Es dränge sich die Frage auf «Was will der Papst?». Hoff drückte seine Verwunderung über das Schreiben aus, das die Amazonien-Synode und dessen Schlussdokument lediglich kommentiere, jedoch nicht formell bestätige – und dadurch auch nichts entscheide. Weiter meint er: Die Rollenfestlegung der Frauen auf «die Kraft und Zärtlichkeit der Mutter Marias treibt Frauen aus der Kirche». Gleichzeitig offenbare die Argumentation, wofür der Papst stünde, nämlich «für den inneren Widerspruch einer vormodernen Kirche in einer nachmodernen Welt». Quo vadis – Wohin gehst du? weiterlesen

Israel hat wieder Wasser

See Genezareth in Tiberias

The Sea of Galilee Overflows

AMAZING! The Sea of Galilee overflows for the first time in a long time. 🌊

Gepostet von Hananya Naftali am Montag, 17. Februar 2020

Obwohl der Pegel immer noch 210,04 Meter unter dem Meeresspiegel liegt, ist er rund 1,75 Meter höher als Anfang Januar. Das letzte Mal war der Stand 1992 so hoch. Der Regen seit Anfang Januar war so reichlich, dass der Wasserspiegel bald um etwa 1,25 Meter ansteigen könnte, wenn die für den Rest dieser Woche vorhergesagten Regenfälle eintreten würden. An diesem Punkt würde besteht Hochwassergefahr. Wenn Überschwemmungen möglich sind, werden die Behörden eingreifen. Wenn sich das Wasser der „oberen roten Linie“ von 208,8 Metern unter dem Meeresspiegel nähert, werden sie im Kibbuz Degania einen Damm öffnen, damit das Wasser wie 2013 in den Jordan fließen kann. Uri Schor, Sprecher der israelischen Wasserbehörde, sagte, dass die Wahrscheinlichkeit einer Dammöffnung 50% beträgt.

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Welche Bestimmung haben die Juden?

Sendung Spiritualität Radio Maria mit Hanspeter Obrist und Anatoli Uschomirski, Montag 17. Februar

Papst Franziskus fordert Christen auf, sich mit ihren Wurzeln zu befassen. Für Christen heisst das mit der Geschichte des Volkes Israel. Hanspeter Obrist, Israelkenner und Erwachsenenbildern aus Schmerikon ist heute im Gespräch mit Anatoli Uschomirski, messianischer Jude aus Stuttgart.

Alle Sendungen unter:

Link zu den Sendungen im Radio Maria  https://www.radiomaria.ch/de/podcasts?combine=Hanspeter+Obrist

Power Women

Was passiert in einer Beziehung, wenn die Frau ungewollt schwanger wird? Wie reagieren Angehörige, Freunde und Experten? Wird Druck ausgeübt, gibt es Tabus und Klischees, besteht echte Wahlfreiheit in solch einer Situation? 

Der Film lässt Betroffene aus der Schweiz, Ruanda, Brasilien, Russland, China und Israel zu Wort kommen.

Jede Geschichte ist für sich eindrücklich und man kriegt einen Eindruck, wie das Thema «Ungewollte Schwangerschaft» in den einzelnen Ländern tabuisiert wird. Oft fehlt auch das Wissen über andere Alternativen und Unterstützungsangebote.

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Valentinstag – Herkunft und Traditionen

Die Tradition des Valentinstags am 14. Februar wird heute zumeist auf die Überlieferung von Bischof Valentin von Terni zurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb. Er war im dritten Jahrhundert der Bischof der italienischen Stadt Terni. Einer Überlieferung zufolge traute er heimlich mehrere Brautpaare, darunter Soldaten. Nach dem damaligem kaiserlichem Befehl von Claudius II. waren Valentinstag – Herkunft und Traditionen weiterlesen

Coronavirus (Covid-19)- ein Rätsel

21.2.20 China hat den Arbeitsbeginn in Wuhan auf den 11. März verschoben.

In der Lombardei (Italien) wurden 14 Menschen positiv auf die Lungenkrankheit getestet. Aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung des neuartigen Coronavirus haben mindestens zehn norditalienische Städte die sofortige Schliessung von Schulen, Behörden und sonstigen öffentlichen Gebäuden angeordnet. Auch Lebensmittelgeschäfte, Bars, Diskotheken sowie Sportzentren sollten in den betroffenen Orten mindestens für eine Woche geschlossen bleiben, teilte Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza nach einer Krisensitzung mit. 14 Menschen wurden nach Angaben der Behörden in der Lombardei in und um die Kleinstadt Codogno positiv auf das Virus getestet. Alle hatten offenbar zuvor die selbe Bar besucht. In den betroffenen Orten in der Lombardei riefen die Behörden rund 50’000 Menschen auf, ihre Häuser möglichst nicht zu verlassen. Die Lungenkrankheit Covid-19 trat laut örtlicher Behörden unter anderem bei einem 38-jährigen Mann in Codogno auf, der mittlerweile auf einer Intensivstation behandelt wird. 

Im Libanon melden Behörden den ersten Corona-Fall. Es handele sich um eine 45 Jahre alte Frau, die am Donnerstag mit einem Passagierflug aus dem iranischen Ghom in den Libanon gekommen sei.

In chinesischen Gefängnissen in mindestens drei Provinzen des Landes haben sich bislang mehr als 450 Insassen und 7 Aufseher mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.

Mit Ebola im Kongo und der neuen, derzeit vor allem in China kursierenden Lungenkrankheit Covid-19 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmals mit zwei gesundheitlichen Notlagen von internationaler Tragweite gleichzeitig zu tun.

Die Quarantäne ist eine zum Schutz der Gesellschaft vor ansteckenden Krankheiten befristete Isolation von Lebewesen, die verdächtig sind, an bestimmten Infektionskrankheiten erkrankt oder Überträger dieser Krankheiten zu sein. Eine um 1400 aufgekommene Reisesperre für seuchenverdächtige Ankömmlinge – Venedig verbot bereits 1374 die Hafeneinfahrt für pestverdächtige Schiffe – bezeichnete man in Italien als quaranta giorni (vierzig Tage).

Zur Isolierung der von einer Seuche befallenen Menschen wurden früher häufig Seuchenhäuser errichtet. Um ihre Stadt vor Pestepidemien zu schützen, beschloss im Juli 1377 die Regierung der Republik Ragusa, dass sich vor dem Betreten der Stadt alle ankommenden Reisenden und Kaufleute dreißig, später dann vierzig (d. h. quaranta) Tage lang isoliert in eigens dafür errichteten Lazaretten aufhalten müssen, darunter in Lazareti bei Dubrovnik. Von dieser Regelung leitete sich der Begriff Quarantäne in der heutigen Bedeutung ab.

 

20.2.20: Berichte über 60 Coronavirus-Fälle im Iran, von denen 9 bereits tot sind. Ähnlich wie in China versteckt die iranische Regierung die tatsächliche Anzahl von Fällen. Alle irakischen Fluggesellschaften haben alle Flüge in den Iran eingestellt. Die Grenze zwischen Iran und Iraq wurde abgeriegelt!

Das Alter spielt punkto Sterblichkeitsrisiko (2,25%) eine entscheidende Rolle. Auch das Geschlecht, wie Wissenschaftler aus China ausführen. So sind Männer mit 2,8 Prozent gefährdeter als Frauen mit 1,7 Prozent. Beim gesunden Menschen liegt sie bei 0,9 Prozent.  mehr Informationen

Die Sterblichkeitsrate von einer Grippe schätzt man bei 0.1%.

Der Chef von Chinas Expertenkommission rechnet mit einer Stabilisierung der Epidemie erst Ende April. Einer aktuellen Auswertung zufolge sterben im Land 2,3 Prozent der Infizierten. Knapp 14 Prozent der Betroffenen entwickeln schwere Symptome wie Atemnot, knapp 5 Prozent lebensbedrohliche Auswirkungen wie Atemstillstand, septischen Schock oder Multiorganversagen.

Die Dunkelziffer der Covid-19-Infizierten ist in der Provinz Hubei vermutlich sehr hoch, sagte Clemens Wendtner, Chefarzt der Infektiologie und Tropenmedizin an der München Klinik Schwabing. «Wer geht denn jetzt noch ins Krankenhaus zum Arzt, wenn er Angst hat, unter Quarantäne steht und die Wohnung ohnehin nur schwer verlassen kann?» Im Kampf gegen das Virus haben sich offiziellen Angaben zufolge bisher gut 3000 Ärzte und Pflegekräfte angesteckt.   mehr Informationen

Iran hat zwei Tote vom Coronavirus. Da die Krankheit bis jetzt nicht im Fokus war, ist die Frage, wieviele Angesteckte andere infizieren.

Laut BNO Newsroom soll eine Frau 40 Menschen in einer Kirche in Südkorea infiziert haben.

In Wuhan sollen angeblich 40 mobile Verbrennungsanlage (Krematorien) eingesetzt werden.

Annähernd zwei Drittel der Wirtschaft in China liegen wegen des Coronavirus lahm. Wie der chinesische Verkehrsminister Liu Xiaming am Samstag mitteilte, fehlten immer noch mehr als 220 Millionen Wanderarbeiter, die nicht an ihre Arbeitsstätte zurückgekehrt seien. Im vom Coronavirus gebeutelten China stehen die Lkw’s still, Waren stranden in den Umschlagplätzen des Landes. Das bringt ernsthafte Konsequenzen mit sich. Die Waren aus dem Ausland kommen zwar noch auf den Umschlagplätzen an Chinas Häfen an, doch dort ist dann Endstation. Da die Lkw-Fahrer wegen der Epidemie ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen dürfen und Stromanschlüsse fehlen, um die zahlreichen Lebensmittel-Container zu kühlen.  In China wird durch die Probleme nun auch das Schweinefleisch knapp. Denn in dem Land ist neben dem Coronavirus auch die Afrikanische Schweinepest ausgebrochen. Das Land ist deshalb enorm auf Fleischimporte angewiesen, da Hunderttausende Tiere aus heimischer Zucht getötet werden mussten.  mehr Informationen

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Querida Amazonia als Inkulturation

Der Papst greift im Dokument „Querida Amazonia“ (Geliebtes Amazonien) die Notwendigkeit der Evangelisierung auf.

Der Direktor der vatikanischen Pressestelle, Matteo Bruni, erklärte, dass das nachsynodale apostolische Schreiben „Querida Amazonia“ lehramtlich sei – das Schlussdokument der Amazonassynode vom Oktober 2019 hingegen nicht. Alles im Schlussdokument muss unter der Lupe des apostolischen Schreibens gelesen werden.

Genau genommen hat sich der Papst nicht zur Möglichkeit geäußert, verheiratete Männer zu Priestern zu weihen. Er spricht einfach von geweihten Männern.

Kardinal Michael Czerny stellt an der Pressekonferenz Vatikan am 12. Februar 2020 fest: „Wenn es Dinge gibt, von denen Sie glauben, dass sie offen sind, oder die Kirche glaubt, dass sie offen sind, dann werden sie weiter debattiert, untersucht, man wird darüber beten und wenn sie reif sind, wird man sie der zuständigen Authorität präsentieren, um eine Entscheidung zu treffen.“ „Wenn sie einen Abschluss für ihren Artikel suchen, einen Paukenschlag, dann fürchte ich, diese Art von Abschluss gibt es nicht“. mehr Informationen

Hier einige Schwerpunkte aus dem offiziellen Apostolischen Schreiben von Papst Franziskus:

51.    Um für Amazonien zu sorgen, ist es gut, die Weisheit der Vorfahren mit den heutigen technischen Kenntnissen zu verbinden, wobei immer ein nachhaltiger Umgang mit dem Gebiet zu gewährleisten ist, der zugleich den Lebensstil und die Wertesysteme der Bewohner bewahrtQuerida Amazonia als Inkulturation weiterlesen

Professorin fordert Aussterben der Menschheit wegen Klimawandel

Eine Philosophieprofessorin an der britischen Anglia Ruskin Universität Cambridge hat im Kampf gegen den Klimawandel das Aussterben der Menschheit gefordert. Um dies zu erreichen, sollen Menschen schrittweise auf Reproduktion verzichten, schreibt Patricia MacCormack in ihrem Buch „The Ahuman Manifesto“, das das Nachrichtenportal CambridgeshireLive als „positiven Ausblick auf die Zukunft der Erde ohne Menschen“ feiert.

Selbst radikale Bewegungen wie „Extinction Rebellion“ gehen MacCormack nicht weit genug. Diese würden sich nur auf den Effekt konzentrieren, den der Klimawandel auf die Menschheit habe, „wo doch der Klimawandel etwas ist, was jedes Lebewesen auf dem Planeten angeht“.

Es brauche „radikales Mitgefühl“, um die „hierarchische Welt“ zu überwinden, wo „weiße, heterosexuelle und nichtbehinderte Männer erfolgreich sind und Menschen anderer Ethnien, Geschlechter und jene mit Behinderungen kämpfen“, ihren Teil abzubekommen. Diese weißen Männer seien auch verantwortlich für den Kapitalismus, der die Menschen in ein „Zombietum“ getrieben habe, das die Erde zerstöre. Professorin fordert Aussterben der Menschheit wegen Klimawandel weiterlesen

Holocaust Gedenkstätte Schweiz

Eine Holocaust-Gedenkstätte in der Schweiz. Ein Plädoyer. Das Wort zum Sonntag spricht der evangelisch-reformierte Pfarrer Simon Gebs. Samstag 8. Februar 2020

Während des Zweiten Welkriegs bot die Schweiz vorübergehend insgesamt knapp 300’000 Schutzsuchenden Zuflucht. Von den rund 60’000 sog. Zivilpersonen, die in der Schweiz aufgenommen wurden, waren etwas weniger als die Hälfte Juden. Ihnen als der zahlenmässig grössten Gruppe innerhalb aller Opfer der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik setzt die Gedenkstätte für jüdische Flüchtlinge in Basel-Riehen einen Stein des Nichtvergessens. Die Gedenkstätte widmet sich denjenigen jüdischen Flüchtlingen, die das Glück hatten, in der Schweiz Aufnahme zu finden. Besonders erinnert wird  aber auch an alle jüdischen Flüchtlinge, denen die Schweiz den Einlass verweigerte.  mehr Informationen

Ehemalige Lesbe sagt, es gehe nicht um „schwul zu hetero“, sondern um „verloren zu gerettet“

Sie behauptet immer noch, dass sie „auf diese Weise“ geboren wurde. Aber eine Begegnung in einem Frauenbibelstudium veränderte ihren lesbischen Lebensstil.

Eine junge Frau namens Emily Thomes berichtete über ihre Geschichte in einem Video, das von Anchored North, einem christlichen Medienministerium für Millennials, produziert wurde. Ihr Video „Love is Love“ hatte zwei Millionen Aufrufe. Ehemalige Lesbe sagt, es gehe nicht um „schwul zu hetero“, sondern um „verloren zu gerettet“ weiterlesen

Tu BiSchwat – Das Neujahrsfest der Bäume

Montag 10.2.2020

Wenn man die Beziehung zwischen Mensch und Baum in der Torah näher betrachtet, erkennt man eine faszinierende Ambivalenz. Dies äussert sich auch in den Worten Gottes an den Menschen, gleich nach dessen Erschaffung, die Früchte der Bäume zu geniessen. Im weiteren Verlauf dreht sich die Ab­­handlung um den «Baum des Lebens» und den «Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen».

Rabbiner Jakov Duschinsky, langjähriger Oberrabbiner Süd­afrikas, entnimmt dem Vergleich zwischen Baum und Mensch eine geistige Erkenntnis: «Der Unterschied zwischen einem lebenden und einem vertrockneten Baum liegt darin, dass solange die Wurzeln des Baumes mit dessen Blättern durch die Feuchtigkeitsströmung im Baum verbunden sind, der Baum wächst und blüht. Sobald jedoch der Wasserzufuhr ein Ende gesetzt wird, trocknet der Baum aus und verwelkt. Ge­­nau so ist es beim Menschen: Solange er seine Beziehung mit Gott aufrechterhält, ist er wie ein lebender Baum – «denn der Mensch ist der Baum des Feldes». Wenn sich aber der Mensch nicht um eine Verbindung mit der Quelle des ewigen Lichts bemüht, bleibt er trocken und ohne Lebenswasser in seiner Seele» (Beikvey Paraschijot, S. 322).

Nach der wundersamen Rückkehr der Juden in ihre Heimat wird im modernen Staat Israel auch der Neujahrstag der Bäume auf eine – neben dem Obstessen – besondere Art gefeiert: mit dem Pflanzen von Bäumen. Familien und Tu BiSchwat – Das Neujahrsfest der Bäume weiterlesen

Liebe ist …

Ihr könnt nichts Grösseres bringen als die Einprägung der Gottesliebe in eure eigene Persönlichkeit (Henry Drummond in „Das Grösste in der Welt“, Seite 6).

Religion ist nicht etwas Fremdes oder Angehängtes, sondern die Erleuchtung des irdischen Lebens, der Hauch eines ewigen Geistes durch diese zeitliche Welt (Seite 7).

„Liebe sucht nicht das Ihre“. Merkt auf: Sie sucht nicht einmal das, was ihr gehört…. Grösse ist einzig in selbstloser Liebe. Sogar Selbstverleugnung ist an sich nichts, ist eher ein Fehler… Die eindringlichste Lehre bei Christus ist, dass kein Glück darin besteht, etwas zu haben und zu bekommen, Glück besteht nur im Geben … Es ist mehr Segen, mehr Glück darin, wenn wir geben, als wenn wir empfangen (Seite 9-10).

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Evangelikale – auch Katholiken fühlen sich angezogen

Eine persönliche, enge Jesusbeziehung, verbunden mit intensivem Glaubensleben und einem Verständnis der Bibel als absolute Autorität — das sind einige Merkmale, die die Spiritualität von Evangelikalen prägen, schreibt katholisch.de.

In Lateinamerika ist die Bewegung seit Jahrzehnten erfolgreich: „Fast tagtäglich kann man dort sehen, wie der katholischen Kirche Mitglieder davonlaufen, um sich dann den Evangelikalen oder Pentekostalen anzuschließen„, sagt Gunda Werner, Professorin für Dogmatik an der Universität Graz. In Argentinien, dem Heimatland von Papst Franziskus, ist beispielsweise der Anteil der Katholiken seit 2008 von 75,5 Prozent auf 62,9 Prozent gesunken, während in der gleichen Zeit der Anteil der Mitglieder von evangelikalen Kirchen von 9 auf 15,3 Prozent stieg.

Dagegen haben sie in Europa bisher einen vergleichsweise geringen Einfluss. Die Spiritualität der Evangelikalen zielt auf ein eher frommes Glaubensleben ab. In moralisch-ethischen Fragen vertreten Evangelikale ähnlich wie die katholische Kirche eher konservative Positionen. Aus ihrem christlichen Selbstverständnis heraus engagieren sich Evangelikale aber für sozial benachteiligte Menschen.

Viele Gläubige erleben die Gottesdienste in evangelikalen Gemeinden deutlich freier und lebendiger als etwa die durchritualisierte römisch-katholischen Liturgie.

Auch unter deutschen Katholiken gibt es charismatische Bewegungen, die freikirchliche Elemente aufnehmen und die durchaus stärker werden. Evangelikale – auch Katholiken fühlen sich angezogen weiterlesen

Synodaler Weg in Deutschland

7. Februar 2020

„Viele Menschen machen die Erfahrung, sie müssen ihren Glauben in der Kirche eigentlich gegen die Kirche leben.“ sagt Daniel Bogner, im schweizerischen Fribourg tätige Professor für Moraltheologie. „Die Kirche redet gerne von Synodalität, wenn sie verbindliche Mitbestimmung eigentlich ausschalten will.“

Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), sieht im „Synodalen Weg“ eine „große Chance“. „Wir haben Mehrheiten, die riesengroß sind. Und das ist neu. Die Bischöfe haben gemerkt, was im Zentrum des Glaubens los ist. Und das wird zu Veränderungen führen.“ Deutliches Unverständnis äußerte Sternberg gegenüber der Kritik des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki an der Versammlung: „Wenn er sagt, dass beim Einzug zum Gottesdienst der Eindruck erweckt worden sei, dass Bischöfe und Laien gleich seien, kann ich zur selben Szene nur sagen: Was für ein schönes Bild von Kirche.“  mehr Informationen

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat heftige Kritik an der ersten Synodalversammlung in Frankfurt (30.1-1.2.2020) geübt. Die hierarchische Ordnung der Kirche werde infrage gestellt. Der Kölner Erzbischof sagte, er habe schon im Vorfeld die große Sorge gehabt, „dass hier quasi ein protestantisches Kirchenparlament durch die Art der Verfasstheit und der Konstituierung dieser Veranstaltung implementiert wird“.

Sowohl in vielen Redebeiträgen als auch etwa beim Einzug zum Gottesdienst in den Frankfurter Dom sei der Eindruck erweckt worden, so Woelki, dass Bischöfe und Laien gleich seien; „und das hat eigentlich nichts mit dem zu tun, was katholische Kirche ist und meint“. Die hierarchische Verfasstheit der Kirche sei infrage gestellt worden. „Auch das organische Zueinander von Geweihten und Nichtgeweihten und die Unterschiedlichkeit der Aufgaben, die darin zum Ausdruck kommt, ist in der Tat auch durch die Sitzordnung und durch viele andere kleine Zeichen infrage gestellt und relativiert.“ Er halte das für „äußerst bedenklich“. Woelki kritisierte zudem, dass bei der Versammlung Macht ausgeübt worden sei, „indem nicht alle Rederecht erhalten haben, die sich gemeldet haben“.  mehr Informationen

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