China weist 1000 koreanische Pastoren aus

China hat rund 1000 südkoreanische Pastoren ausgewiesen und manche ihrer Kirchen geschlossen. Klare Gründe nannten die chinesischen Behörden nicht.

Die Zeitung «The Korean Herald» zitiert eine Quelle, die sagt, die chinesische Regierung glaube, dass südkoreanische Pastoren Nordkoreanern helfen, die aus ihrer Heimat geflohen sind. Zudem wird die Aktion als vorausgehende Massnahme bei der Einführung neuer religiöser Regulationen betrachtet, die ab dem 1. Februar 2018 gelten sollen. Durch diese soll jeder «Extremismus ausradiert» werden.

Die kommunistische Führung des Landes will ausländische Einflüsse unterbinden, um China weist 1000 koreanische Pastoren aus weiterlesen

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Beauftragt zum Handeln

Wer nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Matthäus 25,29

Jesus hat manchmal einen ungewohnten Ansatz, die in uns manche Frage aufwerfen. Hätte jemand das Evangelium erfunden, hätte er sicher nicht solch schwierige Stellen eingebaut.

Der entscheidende Punkt: Der Mensch von dem Jesus hier spricht, handelt gegen sein Wissen. Er klagt an und bringt Ausreden, warum er aus lauter Angst vor Fehlern untätig war. Sein Vertrauen in Gott ist total zerstört.

Jesus erzählt, dass es mit dem Reich Gottes so sei, wie Beauftragt zum Handeln weiterlesen

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Sigd-Fest der äthiopische Juden

Sigd ist ein Feiertag der äthiopischen jüdischen Gemeinde, bekannt als „Beta Israel“. Der Name des Feiertages leitet sich aus dem hebräischen Wort für Niederwerfung „sgida“ ab.

Das Fest wird am 29. des jüdischen Monats Cheschwan gefeiert. Das ist 50 Tage nach Jom Kippur (ähnlich dem Feiertag von Shavuot, der 50 Tage nach Pessach gefeiert wird). Sigd markiert die Erneuerung des Bundes  zwischen dem jüdischen Volk, Gott und seiner Thora.  An Sigd beten die äthiopischen Juden zu Gott und bitten darum, sie nach Zion zurückzubringen.

Die äthiopische Gemeinschaft macht – zusätzlich zur individuellen Selbstuntersuchung während Jom Kippurs – eine gemeinschaftliche Prüfung, um würdig zu sein, aus dem Exil nach Jerusalem zurückzukehren.

Sünden der Gemeindemitglieder werden während Jom Kippurs und den folgenden 50 Tagen vergeben. Sigd-Fest der äthiopische Juden weiterlesen

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Glaube und Wahrheit – 500 Jahre nach der Reformation

In der Reformation drehte sich alles um Glaube und Wahrheit. Luther sagte auf dem Reichstag in Worms: „Ich stehe hier und kann nicht anders.“

Heute geht es bei vielen im Glauben mehr um persönliche Ansichten. Es geht nicht  nicht mehr um exegetische Bibelwahrheiten, sondern um eine zeitgenössische Befindlichkeit. Nicht was die Bibel sagt, ist die Wahrheit, sondern was die Menschen mehrheitlich mögen.

Darum geht es bei vielen im christlichen Glauben nicht mehr um die Frage, wie ich gerettet werde (Soteriologie) sondern um Lebenshilfe. Glaube und Wahrheit – 500 Jahre nach der Reformation weiterlesen

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Erdogan kritisiert Saudis zum moderaten Islam

„Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat die Absichtserklärung des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman, Saudi-Arabien zu einer Hochburg des ‚moderaten Islam’ machen zu wollen, kritisiert.

‚Der Islam kann nicht »moderat« oder »nicht moderat« sein. Der Islam kann nur einer sein’, erklärte Erdoğan am Erdogan kritisiert Saudis zum moderaten Islam weiterlesen

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Marokkos König will den Islam reformieren

Mohammed VI. versteht sich in der Nachfolge des Propheten als Staatschef, religiöser Führer, oberster Richter und Oberkommandeur der Armee. Bis vor kurzem hatte er die Afrika-Union noch boykottiert. Doch jetzt will das Maghreb-Königreich in Afrika eine führende Rolle einnehmen und zwar in Punkto Religion. Als Gegengewicht zum sogenannten Islamischen Staat.

„Die muslimischen Gläubigen in Westafrika, bis hinein nach Nigeria, Marokkos König will den Islam reformieren weiterlesen

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At-Tariq für Muslime und Christen

Johannes Schwarz realisiert neues Medienprojekt zu Islam und Christentum.

Es gibt da nach seiner Erfahrung viel Unklarheit darüber, was Christen überhaupt glauben. Diese Unklarheit gibt es umgekehrt auch bei den Christen – sowohl was den Islam betrifft, als auch was den eigenen Glauben betrifft.

Der Wunsch, ein solches Projekt zu realisieren, entstand vor drei bzw. vier Jahren. Damals war ich auf dem Weg nach Jerusalem – zu Fuß – und bin auf diese Weise viele Wochen und Monate durch muslimische Länder gelaufen. Auf dem Hin- und Rückweg gab es viele Begegnungen – in der At-Tariq für Muslime und Christen weiterlesen

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Ist Gott eine Stimulation des Hirns?

In der Sendung Einstein vom 2.11.2017 SRF wird behauptet, Schläfenlappenepilepsie löse religiöse Halluzinationen aus. Diese könnten somit auch künstlich durch Magnetfelder erzeugt werden. Ist Gott also nur eine Stimulation unseres Hirns?

Noch immer geistert die Erzählung vom Gotteshelm (manchmal auch Religionshelm genannt), mit dem der kanadische Neurologe Michael Persinger „per Knopfdruck“ religiöse Erfahrungen erzeugt haben will, durch Teile der Öffentlichkeit und einige Medien. Persinger zufolge wird Religiosität „nur“ durch Ist Gott eine Stimulation des Hirns? weiterlesen

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Nahost aus der Balance – droht die Eskalation?

Hinter dem Rücktritt von Libanons Premier steckt Saudi-Arabiens Kronprinz. Das könnte eine neue Welle der Gewalt auslösen: Israel gegen die Hisbollah, Saudi-Arabien gegen den Iran.

Noch vor einigen Wochen schien für den libanesischen Premier Saad al-Hariri die Welt in Ordnung zu sein. Nachdem es ihm gelungen war, erstmals seit 2005 ein Staatsbudget zu verabschieden, twitterte er über die „große Errungenschaft für den Libanon, für ein neues Zeitalter und für die Regierung“, die sich „zu anderen Erfolgen, die wir in den letzten Monaten errangen“, geselle. Überhaupt schien dem 47-jährigen Regierungschef das Unmögliche zu gelingen: Im bitter gespaltenen Land, in dem ein Teil der Bevölkerung zur syrischen Opposition hält, während die vom Iran gestützte Hisbollah-Miliz aufseiten von Syriens Präsident Baschar Assad kämpft, herrschte unter Hariri relative Ruhe. Nahost aus der Balance – droht die Eskalation? weiterlesen

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Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen

Der weltweite Gebetstag ist am 12. November 2017. In der Schweiz ist der «Sonntag der verfolgten Kirche» jeweils am 2. und 3. Sonntag des Monats November statt:  So. 12. und 19. Nov. 2017

Christen in über 100 Ländern werden sich am 12. November am „Gebetstag für verfolgte Christen“ beteiligen. Betroffen sind mehr als 100 Millionen Christen in aller Welt, vor allem in islamischen und kommunistischen Staaten. Im Mittelpunkt steht 2017 die Fürbitte für Christen in Eritrea, im Jemen und auf der Inselgruppe Malediven (Indischer Ozean). Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen weiterlesen

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Calvin – die unerschrockene Reformation

Und Calvin? Schreibst du auch darüber, war eine Anfrage an mich. Eigentlich hatte ich es nicht vor, doch zu ihm gibt es einige interessante Beobachtungen.

Im Nahen Osten ist mit etwas davon zum ersten Mal begegnet. Ein von Calvin geprägter Jesusnachfolger war unerschrocken. Weil er an die von Calvin geprägte Vorherbestimmung glaubte, sprach er auch in gefährlichen Situationen unerschrocken von Jesus.

Ein Paradox? Eine Sichtweise ist, dass ja eh alles vorherbestimmt ist und man deshalb nicht über Jesus sprechen muss. Die andere Reaktion ist, dass ich unerschrocken über Jesus sprechen kann, da ja die Reaktion schon vorherbestimmt ist. Ein Pastor erklärte mir. Es ist wie wenn du mit dem Autoschlüssel auf den Parkplatz gehst. Du drückst den Fernöffnungsknopf und ein Auto beginnt zu blinken. So ist es, wenn ich von Jesus erzähle, wer dafür vorbestimmt ist, der reagiert.

Spannend ist tatsächlich, dass die Calvinisten, oft unerschrocken zu ihrer Meinung standen. Vielleicht ist das gerade das Prägende der Genfer Reformation. Anderseits müsste diese Haltung auch dazu führen, dass man sich gegenseitig stehen lässt. Dass war aber nicht immer der Fall. Anfangs war Genf fast ein Gottesstaat. Heute ist Genf ein Synonym für gegenseitige Toleranz und Menschenrechte.

Johannes Calvin wurde Calvin – die unerschrockene Reformation weiterlesen

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Verwirrung um den Amokläufer

Zum Anschlag in der Kirche in Sutherland Springs titelte Bild:

Amokläufer Devin Kelley: Der Todesschütze gab Kindern Bibelunterricht

und 20-Minuten:

20 Minuten – 26-jähriger Schütze gab Bibel-Unterricht – News

Ganz anderes tönt es bei auf http://yournewswire.com/texas-church-shooter-antifa :

Texas Church Shooter war Antifa Mitglied, das gelobte, einen Bürgerkrieg zu beginnen, indem er „weiße konservative Kirchen anvisiert„.

Kelley trug eine Flagge der Antifa und sagte den Kirchgängern „das ist eine kommunistische Revolution“

Devin Kelley’s Facebook-Seite erklärte, dass er ein Atheist war. Seine Facebook-Seite wurde ohne Erklärung vom Netz genommen.  http://yournewswire.com/texas-church-shooter-antifa/

Auf der bazonline steht:

«Er war der erste Atheist, den ich kennen lernte», sagt Patrick Boyce, der mit dem Täter Devin Kelley in die Schule ging. https://bazonline.ch/…/mehrere-tote-bei…/story/11590453

Ein Atheist der Christen umbringt ist keine Schlagzeile.

Doch woher man es hat, dass er früher auch einmal Bibelunterricht gab? Verwirrung um den Amokläufer weiterlesen

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Reformation im Sinne des Juden Jesus

Die Reformatoren haben die Welt verändert. Nicht so die Feierlichkeiten des Jahres 2017. Ohne Konsequenzen verlaufen sie im Sand, schreibt Josef Hochstrasser* in der Aargauer Zeitung.

Ein Hammerschlag wie vor 500 Jahren ist dringend nötig. Was soll passieren?

Einer der schwerwiegenden Gründe für den gesellschaftlichen Bedeutungsverlust der Kirchen ist nach seiner Sicht die Trennung in betreuende Kleriker und betreute Laien.

Die zweite Reformation kommt von unten. Sie geht von der Basis aus. Das Ende der abgehobenen Klasse der Kleriker, die alles dominieren, ist gekommen. Jetzt schlägt die Stunde all jener Menschen, denen Jesus von Nazareth wichtig ist.

Die traditionellen Kirchen werden weiter bestehen. Sie werden sich auch weiterhin nur um sich selbst kümmern. Doch an ihren Rändern oder ausserhalb ihrer Strukturen finden sich Menschen zusammen, die sich an Jesus orientieren. Sie erinnern sich an die Bewegung, die er einst ausgelöst hat. Ein Minimum an Strukturen, einzig besorgt um das Wohl der Menschen. Reformation im Sinne des Juden Jesus weiterlesen

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