Wir können Religion nicht länger ignorieren

Kacem El Ghazzali geht in der BAZ der Frage nach, ob unsere Toleranz, wirklich Toleranz ist.

Die Frage der Religion stellt sich aufgrund der Migration und der Fluchtbewegungen aus dem islamisch-muslimischem Raum zunehmend auch im nachreligiösen Westen wieder.

Viele Menschen sind nicht wegen des Islam besorgt, sondern wegen des Unvermögens mancher Politiker, die nicht genügend für ihre Werte eintreten. Besonders ist das Versagen mancher Politikerinnen und Politiker im Umgang mit dem Islam. Nicht selten hofieren sie ausgerechnet islamische Organisationen mit Verbindungen zum internationalen Netzwerk der Muslimbrüder.

Doch praktisch bei jedem Versuch, eine sachliche Debatte über den Islam zu führen, wird der Vorwurf der «Islamophobie» erhoben. Auch der wohlfeile Einspruch, Muslime damit unter einen «Generalverdacht» zu stellen, erfreut sich großer Popularität. Doch im Grunde stellen sie selbst gemäß ihrer Logik Muslime unter Generalverdacht, weil sie sich nicht den liberalen Muslimen in ihrem Kampf gegen den radikalen Islam und seine Förderer anschließen. Diese Politik suggeriert damit, dass alle Muslime in der Schweiz von Staaten wie Katar oder Saudiarabien abhängig wären. Damit fördert diese Politik das genaue Gegenteil dessen, was sie Wir können Religion nicht länger ignorieren weiterlesen

Ägypten ist islammüde

Häufiger als in anderen Ländern im Nahen Osten wenden sich junge Leute in Ägypten vom Islam ab und werden Atheisten oder Christen.

Diese Beobachtung hat der holländische Christ und Nahost-Korrespondent Mounir Samuel gemacht. Er hat darüber einen langen Artikel in der säkularen Zeitschrift «De Groene Amsterdammer» verfasst.

Ägypten ist eines der Länder in der Welt, in denen es am gefährlichsten ist, vom Islam abzufallen oder zu konvertieren. Ein Muslim, der seine Glaubenszweifel oder seinen Wunsch, zu einer anderen Religion zu konvertieren, offen zum Ausdruck bringt, muss mit harten sozialen und politischen Konsequenzen rechnen; Ägypten ist islammüde weiterlesen

Hitlers Zähne widerlegen Verschwörungstheorien

Nach Untersuchung des in Moskau aufbewahrten Gebisses von Hitler stehe zweifelsfrei fest, dass dieser 1945 gestorben sei, sagte der Rechtsmediziner Philippe Charlier der Nachrichtenagentur AFP. Damit seien alle Verschwörungstheorien über Hitler ausgeräumt.

«Er ist nicht in einem U-Boot nach Argentinien geflohen, er ist nicht in einem versteckten Stützpunkt in der Antarktis oder auf der Schattenseite des Mondes», fügte Charlier hinzu. Hitlers Zähne seien «authentisch, es ist kein Zweifel möglich». Dies habe ein Abgleich mit Röntgenbildern von Hitlers Kopf aus dem Jahr vor seinem Tod ergeben. Hitlers Zähne widerlegen Verschwörungstheorien weiterlesen

Der Schlüssel zur Predigt von Bischof Curry

Gott selbst ist die Quelle der Liebe. Die Quelle von all unseren Leben.“ Die Liebe von der Bischof Curry hier spricht, ist nicht auf eine eheliche Gemeinschaft beschränkt. Sie ist nicht der Ausdruck einer sexuellen Leidenschaft, sondern eine Kraft, die den anderen wertschätzt und beschenkt.

Die Bibel beschreibt Gott nicht als ein von Sexualität getriebenes Wesen. Jesus sagt sogar, dass die Sexualität auf die Erde beschränkt ist (Matthäus 22,30). Liebe ist mehr. Liebe beschenkt den anderen ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Jesus sagt sogar, dass echte Liebe sich für den anderen aufopfert: „Größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben hingibt für seine Freunde.“ Johannes 15,13.

Hier liegt das Geheimnis der göttlichen Liebe: Jesus gibt sein Leben, damit wir durch seinen Tod mit Gott in Kontakt kommen können. Damit wir das Leben in vollem Ausmaß haben: „Ich bin gekommen, damit sie Leben im Überfluss haben“ (Johannes 10,10). Wer annimmt, dass Jesus an seiner Stelle sterben musste, zu dem sendet er den Heiligen Geist (Johannes 14,26), der Der Schlüssel zur Predigt von Bischof Curry weiterlesen

Der Heilige Geist – Atem Gottes

Der Heilige Geist bewegt, er feuert an, er erfüllt die ganze Schöpfung. Seine Wirkung bleibt atemberaubend.

Der Tanach, die jüdische Bibel oder Altes Testament, kennt den Geist zunächst als „Ruach“ – als Wind, als Atem. Weit über 300 Mal ist von ihm die Rede, vor allem in den Büchern Hesekiel und Jesaja. Seit Anfang der Zeit Der Heilige Geist – Atem Gottes weiterlesen

Pfingsten – Gottes Realität begegnen

2018: Sonntag 20. Mai – Pfingsten ist die Geburtsstunde der Gemeinde

An Pfingsten kam Gottes Geist sichtbar auf die Menschen. Die Schüler von Jesus verstanden auf einmal Gottes Wirken und erzählten von den großen Taten Gottes (Apostelgeschichte 2). Jedem, der sich auf Gottes Angebot in Jesus einlässt, öffnet  Gottes Geist eine neue Dimension des Lebens.
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Schawuot / Pfingsten – Gott offenbart sich

Das jüdische Schawuot wird am 6. Siwan gefeiert – in der Diaspora zusätzlich auch am 7. Siwan. Das hebräische Wort Schawua heißt Woche und Schawuot ist die Mehrzahl davon, bedeutet also «Wochen». Sieben Wochen nach Passah, also am 50. Tag danach (griechisch Pentecoste, d.h. der Fünfzigste), soll Schawuot gefeiert werden (5. Mose 16,9-10). Die Zeit zwischen den Festen zählt man mit dem Omer. Das ist das hebräische Wort für Garbe.

An Passah brachte man die Schawuot / Pfingsten – Gott offenbart sich weiterlesen

Uno-Hilfswerk (UNRWA) ist ein Hindernis für Frieden in Nahost

Das Hilfswerk UNRWA verhindere die Integration von Palästinensern, die seit Jahren in Jordanien und im Libanon lebten, sagt der Schweizer Außenminister Ignazio Cassis in einem aktuellen Interview. Er plädiert für die Integration von Langzeitflüchtlingen.

Solange Palästinenser in Flüchtlingslagern lebten, hätten sie den Traum, in ihre Heimat zurückkehren zu können, sagte der FDP-Bundesrat in einem Interview, das am Uno-Hilfswerk (UNRWA) ist ein Hindernis für Frieden in Nahost weiterlesen

Aufstand der sinnlosen Märtyrer

So wie es scheint, war am 14. Mai der Höhepunkt des palästinensischen Aufstandes zum 70-jährigen Bestehen von Israel. Statt den erwarteten 150 000 Demonstranten sind zwar nur 50 000 gekommen, doch ihr Auftritt mit Steinschleudern und Feuern richtete viel Schaden an, brachte sie aber nicht weiter.

Durch Drachen mit Brandbeschleuniger wurden schon über Tage die israelitischen Felder in Brand gesetzt. Es entstanden sehr große Schäden.

Von den 62 am Montag getöteten Palästinensern waren nach den Angaben der Hamas 50 von ihnen. mehr Informationen

Der israelische Geheimdienst zählte mindestens 24, die als Terroristen bekannt waren.

Hamas setze auf die Proteste, weil sie ihre strategische Waffe gegen Israel verloren habe, schreibt Aufstand der sinnlosen Märtyrer weiterlesen

Christen beten für Muslime während dem Ramadan

Eine Aktion ermuntert Christen dazu, den Fastenmonat Ramadan vom 16. Mai bis 14. Juni 2018 als Herausforderung zur Begegnung mit den 2,2 Milliarden Muslimen zu begreifen. Seit 1993 rufen die Initiatoren von „30 Tage Gebet“ während des Fastenmonats Ramadan zur Fürbitte für Muslime in der ganzen Welt auf. Zu den Zielen gehören, Christen zu Kontakten mit Muslimen zu ermutigen und dafür mehr Hintergrundwissen bereitzustellen.

Ein Gebetsheft mit Hinweisen für Christen beten für Muslime während dem Ramadan weiterlesen

Der Ramadan – der Monat des Korans

2018: 16. Mai bis 14. Juni  Abhängig ist die Dauer des Fastenmonats von der Sichtbarkeit des Mondes. Mit der Sichtung des Mondes beginnt die Fastenzeit. Es gibt daher kein festes Datum, an dem der Fastenmonat jedes Jahr beginnt. In einigen Regionen oder nach muslimischen Richtungen beginnt das Fest daher auch einen Tag früher oder einen Tag später.

  • Mohammed schloss sich zunächst dem Versöhnungstag der Juden an.
  • In den letzten 10 Tage warten die Muslime auf eine ganz bestimmte Nacht, die vorher nicht feststeht, aber reichlich Belohnung mit sich bringt, wenn man diese im Gebet verbracht hat.
  • Im Laufe des islamischen Fastenmonats Ramadan werden in Israel bis zu einer Million palästinensische Besucher aus dem Westjordanland erwartet.
  • Ramadan und Jihad sind nach muslimischem Verständnis wie zwei gute Freunde.

Der Ramadan ist Der Ramadan – der Monat des Korans weiterlesen

Kirchen im Nahen Osten brauchen eine gemeinsame Vision

Im Orient werden die Kirchen geeint sein oder sie werden nicht mehr sein.“ Prof. Souraya Bechealany, Generalsekretärin des Mittelöstlichen Kirchenrats (Middle East Council of Churches, MECC), stellte diese dramatische Formulierung der christlichen Patriarchen des Nahen Ostens vom Anfang der 1990er Jahre in den Mittelpunkt ihrer Eröffnungsansprache der Jahresversammlung, die vom 8. bis 10. Mai im Kloster von Bqennaya im Libanon stattfand.

Der MECC hatte jahrelang keine Versammlungen abgehalten, in Bqennaya wurde ein Neuanfang gesetzt. Kirchen im Nahen Osten brauchen eine gemeinsame Vision weiterlesen

Ex-Muslime im Iran

In der Islamischen Republik Iran nehmen immer mehr Menschen den christlichen Glauben an. Unabhängigen Studien zufolge beträgt die Zahl der Konvertiten bis zu vier Millionen Personen. Das berichtete der Gründer und Leiter des Londoner Theologischen Zentrums PARS, Mehrdad Fatehi, bei der Stuttgarter Konferenz für Weltmission am 13. Mai.

Die Erweckung habe Ende der 1990er Jahre begonnen, als einige Mitglieder der traditionellen orthodoxen Kirchen nach eigenen Aussagen „dem auferstandenen Jesus begegnet“ sind. Seither mehrten sich die Berichte über Heilungswunder, Christuserscheinungen, Träume und Visionen sowie über die Neugier an christlichen Fernseh- und Radiosendungen, die per Satellit weitgehend ungehindert in den Iran gelangten.

Begünstigt werde das Interesse Ex-Muslime im Iran weiterlesen

Der Iran ist längst eine Nuklearmacht

In einem Beitrag für die „Welt“ 9.5.18 hat dazu Hans Rühle eine Indizienkette skizziert. Zwar bleibt einiges im Ungefähren, weil zahlreiche Informationen auf Erkenntnissen der Geheimdienste beruhen. Doch Rühle, der ein ausgewiesener Kenner ist und als einer der deutschen Experten in Sachen Nuklearwaffen gilt und vielfach zu nuklearen Sicherheitsrisiken publiziert hat, beschreibt nachvollziehbar und kenntnisreich „Irans geheimen Weg zur Bombe“.

Rühle zufolge betreiben Irans Revolutionsgarden bereits seit 1984 in militärischen Anlagen unter strengster Geheimhaltung ein nukleares Waffenprogramm. Das Atomabkommen erfasse dagegen nur das zivile Atomprogramm des Iran – und das wiederum sei reine Fassade.

1990 habe Der Iran ist längst eine Nuklearmacht weiterlesen

Naqba – Katastrophe

Am 15. Mai ist wieder  die Naqba (arab. Katastrophe). Das Symbol der Naqba ist der Schlüssel geworden, den die Vertriebenen von ihren Häusern in der Hoffnung mitgenommen hatten, um eines Tages wieder in ihre Häuser zurückzukehren.

Als Nakba oder an-Nakba, deutsch Katastrophe oder Unglück, wird im arabischen Sprachgebrauch die Flucht und Vertreibung von etwa 700.000 arabischen Palästinensern aus dem früheren britischen Mandatsgebiet Palästina bezeichnet. Die Gründe, die zur Flucht von rund der Hälfte der arabischen Bevölkerung des britischen Mandatsgebietes Palästina führten, sind umstritten.  Naqba – Katastrophe weiterlesen

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